Wut im Bauch
Wut, Zorn, Hilflosigkeit! So ergeht es mir bei dieser Dokumentation des ZDF von heute. Nehmen Sie sich dafür bitte 45 Minuten Zeit. Soll ich mich auf´s Land zurück ziehen und mich vom eigenen Land selbst ernähren? Ich, als Bauer? Für mich die einzige Möglichkeit diesem Wahnsinn zu entkommen. Weg von diesem System! Arg hilflos fühle ich mich. Kaufe ich nicht doch morgen wieder ein Kotelett? Kriegt das Schwein den Mais oder das Auto? Meine Güte, wir wandeln Nahrung in Sprit um und anderswo essen Menschen Lehm mit Fett vermischt. Ja, ich bin empört. Ja, ich wusste vorher schon das etwas schief läuft. Nein, ich wusste nicht wie spekulativ die westliche Welt ist. Wie pervers kann Mensch sein? Eine Katastrophe von Menschen gemacht.
am 21. August 2008 um 23:53 Uhr.
Wichtig ist, nachhaltig und bewusst zu leben, so dass die Generationen nach uns noch eine lebenswerte Umwelt haben. Ganz wrd einem das nicht gelingen, doch wenn jeder ein wenig dazu beiträgt, können wir die Katastrophe vielleicht verringern oder gar verhindern.
am 21. August 2008 um 23:57 Uhr.
Dazu gesellt sich auch noch scham! Was ist mit der Generation die jetzt lebt. Bei mir sind es kleine Dinge, wo ich denke das ich etwas verändern kann.
am 22. August 2008 um 00:29 Uhr.
Wobei zu ergänzen ist, daß hier nur diejenigen Erwähnung finden, die kaum etwas zu essen haben. Diejenigen Zigtausende, die täglich tatsächlich verhungern, sieht immer noch kaum einer.
Diese Zahl ist seit Jahrzehnten so gut wie unverändert. Berücksichtigt man die steigende Zahl der Weltbevölkerung, so hat sich natürlich etwas getan; es sträubt sich aber alles in mir, “gebessert” zu sagen. Die absolute Zahl derjenigen, die verhungern, ist geblieben.
Jeden Tag verhungert weltweit eine Kleinstadt, jeden einzelnen Tag seit Jahrzehnten. Und das interessiert nach wie vor kein Schwein.
am 27. August 2008 um 05:27 Uhr.
vor einigen wochen im juni wurde im tv im weltspiegel glaub ich darüber berichtet. mir gings wie dir ich hab meinen ohren und augen nicht getraut als ich das sah. in südostasien - in kambodscha mußte die un die verpflegung der schulkinder (450000) mit reis wegen der verdopplung des reis preises einstellen.
die preise für “grundnahrungsmittel” werden in der warenterminbörse chicago bestimmt . . . . . .