ScienceTunnel
Seit heute ist im Thaersaal der Humboldt-Universität neben dem Naturkunde-Museum die Multimedia-Ausstellung “ScienceTunnel“ eröffnet. Ich, sehr naturwissenschaftlich interessiert, bin hin! Der große Thaersaal ist abgedunkelt, im Rechteck aufgebaut die einzelnen Stationen der Ausstellung. Der Saal ist gut gefüllt mit Besuchern, wie mir aber auffällt, vor allem ältere Herren! Ich beginne mit „Unterwegs zum Urknall“ und schaue höre klicke drehe mich durch die Multimediashow bis zu „Das Universum“, dem Ende der Präsentation. Zwischendrin gibt´s was zum Gehirn, zu Molekülen, Umwelt und etwas über Teilchenbeschleuniger, wo mir allerdings nichts Neues vermittelt wird, abgesehen von ein paar wenigen neuen Bildern des Beschleunigers.
Ich schlender also so dahin und stelle fest, so viel Neues gibt es für mich hier nicht, der sich aber auch nur laienhaft mit all diesen Dingen beschäftigt. Das Ganze bietet sich für Schulklassen an, die im Physikunterricht mal rauskommen will um den Stoff anschaulicher zu machen oder für Menschen die sich bis jetzt noch nie mit Wissenschaft beschäftigt haben. Die auf den Videoleinwänden gezeigten sehr kurzen Einspielfilmchen werden leider durch die seitlich angebrachten beleuchteten Schautafeln stark beeinträchtigt. Vieles kann man nicht erkennen, meist nur schemenhaft. Schade, ich hätte mich mit einigem gern mehr beschäftigt aber das wollte ich meinen Augen nicht antun. Gerade mehr Filme hätten der Ausstellung gut getan. Mehr interessante Einblicke in Forschung und Praxis zum Beispiel. Es gibt hier und da ein paar Ausstellungsstücke, meist Modelle, auch ein echter Meteorit zum anfassen ist dabei, für die Haptiker unter uns.
Für mich hat sich der Besuch leider nicht gelohnt. Für erstes Basiswissen wo unsere Forschung, also die der Max-Planck-Gesellschaft, die die Ausstellung konzipiert hat, steht, lässt sich das Ganze sicher empfehlen. Vieles wird eben einfach nur sehr kurz angerissen und nichts geht wirklich in die Tiefe. Irgendwie kam es mir auch so vor als zeigte die Max-Planck-Gesellschaft so etwas wie eine Leistungsschau, wo und wie sie nun überall Forschung betreibt. Sie zählt zu einem der Spitzenforschungsinstitute in der Welt, zurecht, aber was die Präsentation an geht, gerade noch ausreichend.







