Das Fleisch und die Bahn
Es kommt vor das wir uns bei unseren Reisen mit der Bahn auch mal in das Bordrestaurant verlaufen um dort gastronomische Gewagtheiten von Köchen, die mit Kreationen wie “Weißwurst von Meeresfrüchten” oder “pilzgefüllter Falscher Prinzregententorte” zu besonderem Ruhm gelangten, in der Menükarte zu erblicken. Die Rinderroulade nach “Hausfrauen Art” wurde zu frechen 12,90 Euro bestellt und musste leider nach der Verspeisung der Hälfte noch einmal in die Mikrowelle! Über die Portionsgröße und schmackhafte Gestaltung des Tellers lässt sich sicher streiten. Beim zufälligen Durchblättern erblickte ich dann im Kleingedruckten dies hier:
Die Fleischdeklaration! Ich kenne zwar nur die Deklaration der Menschenrechte aber man lernt gerne dazu! Ganz allgemein wird uns unten im Text dann mitgeteilt, dass das Fleisch der Bahn doch arg mit Hormonen, Antibiotika und antimikrobiellen Leistungsförderern belastet sein kann. Lecker! Auch das die “Holsteiner Mettwurst” und der “Schwarzwälder Schinken” nicht aus Deutschland sonder irgendwo aus der EU ist, verblüffte mich doch. Soviel Offenheit und Firmentransparenz hätte ich von Herr Mehdorn gar nicht erwartet! Guten Appetit!
am 3. Januar 2008 um 20:28 Uhr.
Daß das Bahnfleisch nicht unbedingt Bio ist, dachte ich mir schon. Wer will schon sicher bestimmen, ob die im Flug vom ICE erfaßte Ente naturbelassen oder aus einer Mastanlage “entwichen” ist?
Die dem Frikassee beigelegten Pilze sind aber offenbar in Sachsen gefangen, hießen sie doch sonst sicher Morcheln :-).
am 3. Januar 2008 um 23:49 Uhr.
Himmel…welche Vorstellung wenn der Koch die Ente vom Bug kratzt
am 3. Januar 2008 um 23:50 Uhr.
Lach…das mit dem Mor(s)cheln lese ich ja erst jetzt
am 6. Januar 2008 um 15:17 Uhr.
Wegen irgendwas müssen die Züge ja zwischendurch mal halten. Ohne solche unvermeidlichen Gründe würden die sicher von A nach B durchfahren, um sich nicht unnötig mit den Kunden befassen zu müssen.
am 6. Januar 2008 um 17:44 Uhr.
Ach deswegen halten einige in Wolfsburg und andere nicht