Gestern besuchte ich den Vortrag “Kaiserstadt Berlin – Eine Metropole zwischen Reaktion und Moderne” in der Urania. Manchmal interessieren mich solch abenteuerlichen Themen. Die Altersstruktur der Zuhörer lag bei gefühlten 1000 Jahren. Ich sprengte klar den Altersdurchschnitt. So kam es zu grimmigen Zwischenrufen betagter Mitbürger, man könne die Dias nicht richtig erkennen was zur Folge hatte das der Medienbeauftragte minutenlang versuchte Schärfe in die Bilder zu bekommen die allen Dioptrinzahlen im Saal gerecht wurde. 25 zeitlich verschiedene Zwischenrufe mit “jetzt!” nervten irgendwann! Eine Einblendung zuvor, dass der Vortrag auch über den Kanal “Radio” des Hörgerätes zu empfangen sei, machte mir mal wieder klar was mir im Alter blühen könnte. Der Vortrag selbst brachte mir allerdings keine neuen Information, lediglich noch einmal ein Vertiefung des Stoffes. Er wurde aber auch recht dröge vorgetragen. Teilweise stimmten auch Daten nicht und das bei einer Kunsthistorikerin! Dabei kann man Geschichte wirklich spannend darbieten. Alles schon erlebt!
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… und dennoch hört es sich nach einem spannendem Besuch an… LAUTER….HELLER…SCHÄRFER
JETZT!!
Und auch noch 25 Leute. In der Kaisermetropole geht was.
tja, das alter … altersgerechte gestaltung war vermutlich beim bau der urania noch nicht so sehr im mitttelpunkt.
hab’s in der urania mehrfach ähnlich erlebt – und eigentlich immer den satirischen wert der ‘vorstellung’ genossen. solange nicht der nerv-faktor überwiegt ;-)
… und in der Luft lag ein Hauch von TOSCA…
Fehlte nur noch der Ausschank von Galama Doppelherz und Biovital im Vorraum.
spottet nur ….. ;-)
Was aber wirklich nicht ging war der Abstand der Bestuhlung! Ich konnte nur schräg sitzen und das an die 2 Stunden! Mit Stützstrümpfen muss das die Hölle sein!