Ein Besuch in der Bundestagsarena brachte mich heute arg ins Schwitzen. Eine Veranstaltung des Tagesspiegels mit dem Bundestagsausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zum Thema „Politik als Beruf: Wie kann man was bewegen?“ hatte um 13:30 Uhr zur Podiumsdiskussion geladen. Teilnehmer waren Kerstin Griese (Ausschussvorsitzende), Johannes Singhammer (CDU/CSU), Christel Humme (SPD), Ina Lenke (FDP), Elke Reinke (Die Linke) sowie Britta Hasselmann (Bündnis90/Die Grünen). Stephan-Andreas Casdorff (Chefredakteur des Tagesspiegels) hatte die Moderation übernommen.
Nach der Frage, wie die anwesenden Abgeordneten in die Politik gekommen
sind, antworteten alle mehr oder weniger lang auf die Frage mit Statements. Es gab interessante Informationen, hier und da auch mal etwas Privates. Danach schwärmte Herr Casdorff in die Arena aus, um Meinungen und Fragen zu sammeln. Gegen 14:30 Uhr war die Veranstaltung beendet.
So interessant wie der kurze Einblick in die Arbeit der Politiker war, die Temperatur die unter der 1500 Quadratmeter großen durchsichtigen Plastikfolie herrschte, war unerträglich. Man fühlte sich wie in einem Gewächshaus. Bei einem Bau von 2,47 Millionen Euro und dem Anschein nach bei der Planung nicht bedachtem recht sonnigen Wetter im Juni, dürfte man erwarten es werde Abhilfe geschaffen. Zum Beispiel in Form von nachträglich aufgezogenem Sonnenschutz . Fehlanzeige! Einziges Angebot sind große Ventilatoren, die, wenn man ungünstig sitzt dafür sorgen, dass man sich sehr schnell eine Erkältung holt. Alles in allem eine schöne Idee mit der Bundestagsarena. Nur die technische Umsetzung ist voll daneben.



