Little Big Berlin

.

Berlin als Spielzeugland. Klasse gemacht!

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Die Magie der vollkommenen Form – Die Jahrhunderthalle in Breslau

23.08.2010 | 3 Kommentare | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, News, Unterwegs
jhh2 Bei unserem Wroclaw/Breslau Besuch stand auch die Besichtigung der Jahrhundert-

halle auf dem Programm. Diese architektonisch einzigartige Halle wurde  von 1911 bis 1913 von Max Berg errichtet und 2006 in die Liste des Weltkulturerbe aufgenommen. Gebaut wurde der damals weltgrößte Kuppelbau aus Eisenbeton als Ausstellungs- und Festhalle zur Hundertjahrfeier der Befreiung von der napoleonischen Herrschaft. Schon von außen bietet das Gebäude eine sehr schöne Ansicht. Stufenartig wächst das Dach in die Höhe. Man ahnt welche Dimension der Innenbau haben muss. Durch einen Gang kommt man direkt in die Halle und es verschlägt einem den Atem beim Anblick der gigantischen Kuppel. Meine Eindrücke wechselten vom Staunen über die Tragfähigkeit von Eisenbeton hin zu dem gigantischem Anblick von schierem Raum.

Wirklich erstaunlich ist, dass vor fast einhundert Jahren bereits solch eine Konstruktion möglich war. Einerseits aus statischen Gründen. 127.000 Kubikmeter überwölbte Leere, 42 Meter hoch und 65 Meter Spannweite waren damals absolutes Neuland und vier mal hatten Statiker die Berechnungen überprüft, noch nie zuvor war ein so riesiger Raum mit dem wenig erprobten Eisenbeton überwölbt worden. Andererseits weil Ornament, also Verschnörkelung an und vor allem in diesem Gebäude komplett fehlt. Die Halle markiert mit ihrer sachlichen Konstruktion somit den Abschied vom Formenreichtum des Historismus. Spötter nannten sie damals “Pappschachtel”. In einer der vier Apsiden war auch noch die weltgrößte Orgel eingebaut!

Die Halle besitzt 6.000 Plätze, bei Verwendung von Stehplätzen fasst sie fast 20.000 Personen. Obwohl die Bestuhlung äußerst eng ist hat man von überall einen fantastischen Blick und die Akustik ist bemerkenswert! In der Mitte der Halle entsteht ein ehrfurchtsvolles Raumgefühl, hier zeigt sich monumental wie die Form der Funktion folgt. Man fühlt sich tatsächlich geborgen aber auch verloren!

Hinter der Halle verläuft die geschwungene Pergola mit 750! Säulen. Sie umschließt einen künstlichen See in dem Wasserspiele installiert sind. Hier verweilt man gerne, man hat einen wunderschönen Blick auf die Halle. Vor der Halle steht die 90 Meter hohe Iglica, ein nadelförmiges Stahl-Bauwerk, als Zeichen der wiedergewonnenen polnischen Freiheit.

Es gibt auch einen Film aus der Reihe “Schätze der Welt” über die Jahrhunderthalle. Teil 1 hier und Teil 2 hier.

Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Die Blume Europas

23.08.2010 | 2 Kommentare | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, News, Unterwegs
Der Bahnhof von Wroclaw Ich war dann mal weg. Ein Städtetrip mit Felix übers Wochenende war geplant und zwar nach Wroclaw, der polnischen Landeshauptstadt der Woiwodschaft Niederschlesien, dem ehemaligen Breslau.  Die Blume Europas hat sie ein Dichter des 17. Jahrhunderts genannt. Einziges Hindernis: Die Bahnfahrt. Fuhr man Mitte der dreißiger Jahre des letzten Jahrhunderts noch in zweieinhalb Stunden von Berlin nach Breslau, ist man heute stolze 6 Stunden unterwegs. Mit gefühlten 20 Stundenkilometern geht es ab der Grenze in Forst nach Breslau. Zwischenzeitlich nimmt der EC-Zug auch mal an Fahrt auf und zwar dort, wo mit EU-Mitteln die Strecke saniert wird. Man hatte also viel Zeit sich die Landschaft anzuschauen! In Breslau angekommen erblickten wir eine quirlige lebendige Stadt. Breslau ist in den vergangenen Jahren zur Metropole Niederschlesiens geworden – und zu einem der größten Industriezentren Polens. Wichtige Wirtschaftszweige sind die IT-Branche, der Fahrzeug- und Maschinenbau, die Elektro- und Lebensmittelindustrie.
.

Unser schönes Hotel, eine alte Brauerei, lag äußerst zentral, nur 5 Minuten vom alten Stadtkern entfernt. Gleich am ersten Abend noch einen Stadtrundgang unternommen. Mir fiel die architektonische Stilmischung auf. Einige spätgotische mittelalterliche Häuser, viele Barock-Bauten aus der Zeit, in der Breslau zu Österreich gehörte, ebenso Gebäude aus der Zeit als die Stadt preußisch und Schlesien eine bedeutende preußische Provinz war. Einige Jugendstilbauten und vereinzelt der Beginn der Neuen Sachlichkeit sind zu finden. Als einen der schönsten Marktplätze die ich bisher sah, zählt der Rynek (Ring) auf dem eines der prächtigsten spätgotischen Rathäuser steht. Der quadratisch angelegte Rynek wird von ebenso prächtigen Patrizierhäuser gesäumt. Viele davon wieder originalgetreu aufgebaut, da Breslau 1944 zur Festung erklärt und fast völlig zerstört wurde. Am Ende des Zweiten Weltkrieges, 1945,  waren von 30.000 Häusern im Innenstadtbereich, 21.600 zerstört.

Am Samstag eine Fahrt mit der Straßenbahn zur Hala Stulecia, der Jahrhunderthalle. Seit 2006 gehört sie zum Weltkulturerbe, dazu mehr im nächsten Beitrag. Im Anschluss daran der Besuch im Breslauer Stadtmuseum. Das renovierte ehemalige preußische Königsschloss dient als städtisches Geschichtsmuseum. In der Dauerausstellung „1000 Jahre Breslau“ wird die Geschichte der viertgrößten Stadt Polens zum ersten Mal ohne Auslassungen präsentiert. Also auch der Teil, der Vertreibung der Deutschen aus der Stadt. Sinnbildlich mit einem mit Koffer bepackten Bollerwagen. Die Ausstellung ist sehenswert und auch auf Deutsch, Audioguide sowie die Anmerkungen an den Vitrinen.

Nach soviel Kultur knurrte der Magen und mein Vorschlag den Piwnica Świdnicka, den Schweidnitzer Keller unter dem historischen Rathaus auf zu suchen, wurde wohlwollend aufgenommen. Bei Rinderrouladen nach Schlesischer Art und leckerem Piast-Bier ließen wir es uns gut gehen. Dann ein wenig Ruhe im Hotel genossen um am Abend die wundervolle Stimmung am illuminierten Rynek zu genießen. Hier war extrem viel los, was auch darauf zurück zu führen war, das es mit 26 Grad am Abend noch sehr warm war.

Am Sonntag, gegen Mittag, zurück nach Berlin. Leider zog sich die Bummelstrecke jetzt gefühlt doppelt so lang hin! Ich kann Ihnen die ehrwürdige Stadt Wroclaw nur ans Herz legen. Eine Stadt mit viel Geschichte, vielen Umbrüchen und einer sicher erfolgreichen Zukunft.

Wenn Sie einmal hineinschauen wollen:

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Ihre nächsten Fahrmöglichkeiten sind…

YouTube Preview Image

Deutsche Bahn mit Humor. Das ist doch mal eine Zugansage!

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Eins von vielen

klein2 Es beginnt ja meist unbemerkt. Aufgefallen ist mir das gute Stück vor zwei Monaten. Ich komme dort täglich vorbei. Mit einem stabilen Schloss ist das Kettler Alu-Rad ans Geländer gekettet.  Erst fehlt der Sattel. Könnte der Besitzer sicherheitshalber mitgenommen haben. Wochen vergehen. Ist wohl doch vergessen worden. Jetzt fehlt plötzlich das Vorderrad. Das ist quasi der Aufruf an alle, jetzt das angeschlagene Rad restlos zu plündern! Wenn man es nicht ganz bekommt, dann eben Teile davon! Tage vergehen. Jetzt hat man sich auch des Hinterrades bemächtigt. Wieder ein paar Tage später haben sie dann noch die Beleuchtung geklaut und gestern war dann der Lenker weg. Die Kette, verrostet, hängt schlaff herab. Der Dynamo ist dem Rad geblieben. Aber welch ein Hohn, so ohne Rad und Lampen. Irgendwann kommt dann einer vom Wachpersonal mit einem Bolzenschneider und entfernt das Velo-Skelett.

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

TravelPussy

.

Muahahaa….allein die Vorstellung! Also Sachen gibt´s.

Dank an Felix

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Pöpcorn

YouTube Preview Image

Dank an Nico

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Augen schließen und genießen !

1.08.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Berlin, Berlin im Bild, Werbung

Gesehen Unter den Linden

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Da ist es wieder

30.07.2010 | Keine Kommentare | Gepostet in Haushalt, News

.

DAS SOMMERLOCH


  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Musik gesucht

24.07.2010 | 2 Kommentare | Gepostet in Fragen des Alltags, News

Frage an die Netzgemeinde: Kann mir jemand den Titel dieses Liedes sagen?

Memo

Nachtrag: Danke, hat sich erledigt. Es ist: se sei qualcuno é colpa mia von Ennio Morricone

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Feenstaub hat mit Absatzschwierigkeiten zu kämpfen

.

Gesehen in Waidmanslust

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Rundgang 10 – Universität der Künste

.

Bei mir schon eine Tradition, der Rundgang durch die Universität der Künste. In jedem Jahr stellen die Studierenden der UdK ihre Arbeiten der Öffentlichkeit vor und der ein oder andere Hingucker ist immer dabei. Beeindruckend für mich diesmal, ein Raum der innen völlig weiß gestaltet war und in dem man das Gefühl von Raum völlig verlor. Ein Amerikaner, der zeitgleich mit mir im Raum war, bemerkte: ” It´s like in heaven!” Erstaunlich, wo diese Amerikaner nicht schon überall waren! Zum anderen hunderte Pusteblumen, zerbrechlich und feingliedrig in kleinen Plastikkapseln geschützt, oder das audiovisuelle Erlebnis des Bildes “Kreidefelsen auf Rügen” von Caspar David Friedrich (Video unten). Auch ein Projekt für Care fand ich gelungen. In einem Kühlregal im Supermarkt fehlt einfach die Ware ebenso in einem real ,- Prospekt. Das bringt einem zum nachdenken!

Ich freue mich schon auf das nächste Jahr!

Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:

Hier noch das Video zum Bild von Caspar David Friedrich:

YouTube Preview Image
  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Hoppla Frau Wulff

Ist aber auch unglücklich getroffen.

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

Wie geht das ?

.

Vergesslich? Besoffen? Umnachtet? Ihnen sind einige Grundlagen des täglichen Überlebens abhanden gekommen? Zum Glück gibt Ihnen das Antiteilchen Hilfestellung! Sehen Sie hier, wie Sie sich richtig die Hände waschen (Daumen extra einseifen!) und hier wie Sie sich die Schuhe zu binden müssen. Hier lernen Sie dann noch Autofahren, falls Ihnen auch hier Ihr Gedächtnis üble Streiche spielt oder Sie in der Fahrschule vor lauter Langeweile eingeschlafen sind! Fehlt eigentlich nur noch: Wie gehe ich selbstständig auf´s Klo!

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio

…aber es ist ja egal wie man aussieht, solange die Optik stimmt !

YouTube Preview Image

via und Dank an Margot Schlönzke

  • Print
  • email
  • Twitter
  • Twitthis
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Wikio
      • Kulturtipp