Medien können gnadenlos sein

peinlichste berliner

Hoppla Platz 7. Zitat aus dem tip Berlin:

Klar, er hat sich in den “Spiegel” gebloggt und ein lustiges Taschenbuch geschrieben, aber Sascha Lobo ist einfach der Inbegriff an Peinlichkeit. Das selbstgefällige Verständnis der Blogwurst als Internetexperte, das Ranwanzen an die SPD und dann der Verkauf seiner eigenen Marke an einen Mobilfunkanbieter. Lobo tritt so oft daneben, dass man ihn aus Mitleid eigentlich nicht mehr kritisieren will. Aber er lässt einem keine Wahl. Es sind Sätze wie diese, die seinen unerträglichen Gestus zeigen: “Erklären wir den vordigital Geprägten, dass sie herzlich eingeladen sind, teilzuhaben am digitalen Leben.”

Warum werden Homosexuelle eigentlich ständig mit Tieren verglichen?

Leider musste ich auf die “Welt” klicken. Gibt es dort doch wieder einen Artikel der sich vermeintlich mit Homosexualität auseinander setzt. Es geht um Ekel, wobei mir der Klick auf die “Welt” schon Ekel verursachte!, unmoralisches und unbiblisches Verhalten, gar um den Neid, wir wären glücklicher!

Besonders scheint es dem Autor das Tierreich angetan zu haben. Werden Homosexuelle doch folglich mit Makakenweibchen, Königspinguine, Gorillas, Delfine, Flamingos und Graugänse gleichgestellt.

Er kommt zu dem Schluß:

So groß die Vielfalt solcher Verhaltensweise bei dem Tieren ist, so vielschichtig sind auch die Gründe: Manche Tiere üben mit diesen Praktiken für den heterosexuellen Geschlechtsakt, anderen dienen sie zur Klärung der Hierarchie, bei einigen wiederum helfen die Lebensgemeinschaften, sich gegen eine lebensfeindliche Umwelt zu behaupten. Die Makaken hingegen schienen die homosexuellen Praktiken häufig nur aus einem Grund zu betreiben, beobachteten Forscher: einfach nur zum Spaß.

Mir fehlen die Worte!

In der Anonymität der Ketten kaufen Menschen Bücher, die vorher keine gekauft haben.

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Sehr gut gemachter Journalismus? Ja wo gibt´s denn so etwas? Na hier! Ausgezeichneter Einblick in die Welt der Ladenregale einer großen Buchhandelskette.

via engl@absurdum

Der vermeintliche Kult ums Schwule

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Du meine Güte. Ich denke, Philipp Gut verachtet Menschen von Grund auf. Gerade sind es mal wieder die Schwulen und Lesben, die seinen Menschenhass ab bekommen. Der scheint auch nur mit und aus seiner Hose zu denken. Ekelerregend!

Ich verweise gerne auf diesen und diesen Post!

Mensch will kontrollieren

Zeitschrift

Und die Erde ist eine Scheibe.

Eine schwarze, tunnelartige Wurst

Über den Budenzauber und die Frittenschmieren am Pariser Platz berichtet der Tagesspiegel. Weltstädtisches Flair und prolligster Kommerz treffen aufeinander!

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Peter Fox beim Pinkeln zuschauen

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Urinieren mit 17.000 Fans!

Es gibt immer ein erstes Mal

Für alles gibt es ein erstes Mal. So auch für den ersten Kontakt meinerseits mit Pornos. Davon möchte ich heute berichten.

Vor vielen Monden, ich war damals 16 Jahre alt,  machte ich mich mit einem Interrail-Ticket auf den Weg in die große weite Welt, die für mich damals, ob meines kleinen Geldbeutels, nur aus Europa bestand. Interrail war und ist eine Zug-Fahrkarte mit der man in ganz Europa 1 Monat lang herumfahren kann. Früher günstiger und besser. Heute ist alles in Zonen aufgeteilt und der Preis ist explodiert. Damals jedenfalls, führte mich mein Weg auch in die schöne Stadt Wien. Mit großem Rucksack auf dem Rücken, vom Südbahnhof kommend, ging ich die Argentinierstraße herunter und blieb an einem kleinen Laden hängen, der in den Schaufenstern Unmengen an MAD-Heften ausliegen hatte. Ich war damals ein begeisteter Leser dieses merkwürdigen Magazins. Ich ging in den Laden und schaute mich um, bis mich, nach geraumer Zeit, der freundliche Herr hinter der Theke ansprach. Für mich war er damals uralt, also so um die 40. Ob ich mir mal etwas anderes anschauen mag, fragte er mich im breitesten Wienerisch. Etwas anderes ansehen? Ich verstand nicht sofort was er meinte, jedoch als er einen schweren braunen Vorhang beiseite zog, der mir schon vorher aufgefallen war, sah ich einen weiteren Raum. Ich grinste breit und schritt hinein.

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Im Oktober am Büdchen

23.05.2009 | Keine Kommentare | Gepostet in News, Zeitgeist, Zeitschriften

Was muss ich da heute lesen:G+J testet “Gala” für den Mann
Ach was! Laut kress.de Pressetext:

“Gala”-Chefredakteur Peter Lewandowski, 51, entwickelt gerade eine Männerversion seines Magazins. Das berichtet der “Spiegel”. Das Heft solle mit weniger Promi-Klatsch auskommen als die reguläre “Gala”, aber stärker um Mode und Lifestyle kreisen, weiß das Nachrichtenmagazin.

So ein Format fehlt natürlich völlig auf dem überbordenden Zeitschriften Markt. Eine echte Marktlücke! Und weiter:

Mitte Oktober soll die Männer-”Gala” erstmals am Kiosk liegen, und zwar laut “Horizont.net” als einmalige Testausgabe mit einer Druckauflage von 120.000 Exemplaren und zum Preis von 5 Euro. Der Arbeitstitel des Lifestyle-Titels sei “Buddy”, so “Horizont.net” weiter. Zielgruppe seien modeinteressierte Männer über 30 Jahre, die ihren Lebensstil bereits gefunden hätten, aber für neue Anregungen offen seien. Das Heft liefere u.a. Einkaufsberatung, eine Ernährungs- und Fitness-Rubrik, einen Kulturteil sowie Reportagen aus dem Alltagsleben prominenter Männer.

Gähn! Also doch wieder nur eine Brigitte für Männer.

Gummi Pommes-Frites

Haben wir schon das Sommerloch?

Althaus wieder auf der Piste

Manche Schlagzeilen der taz finde ich wirklich gelungen!

Manchmal fragt man sich, wer in Berlin alles Richter werden darf.

Das fragt sich ausgerechnet Kai Diekmann, leider Chefredakteur von Bild, im Falle einer No Angels -Sängerin. Ich frage mich: Wer vorverurteilt denn hier!? Von wegen “Feinde der Pressefreiheit”. Die ganze Berichterstattung um diesen Fall ist so erbärmlich, da denke ich an Max Liebermann: “Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte!”

Nichts ist so alt wie die Zeitung von gestern

Von wegen! Ein außerordentlich interessantes Projekt ist mir heute zwischen die Finger gekommen. Zeitungszeugen. Der Verlag bringt Zeitungen aus den Jahren 1933 bis 1945 als Nachdruck auf den Markt. Jeweils drei Ausgaben. Selbstverständlich kommentiert! Ich habe mir die erste Ausgabe zugelegt und bin begeistert. Ich war des öfteren in der Zentral- und Landesbibliothek Berlin und habe mich dort an die Mikrofiche-Geräte gesetzt um verschiedene Zeitungen aus dieser Zeit, leider invertiert, zu lesen. Äußerst mühsam für die Augen! Ich wollte wissen, wie die Stimmung damals war, was konnten die Menschen aus den (noch) freien Zeitungen erfahren. Wie veränderten sich die Zeitungen unter den Nationalsozialisten. Um sie im Original zu lesen, müsste ich zum Westhafen, ins Zeitungsarchiv der Staatsbibliothek zu Berlin.

Kaum ist so ein innovatives Projekt auf dem Markt, zicken die Bayern rum! Angeblich seien Lizenzrechte verletzt worden! Einen so reichhaltigen Schatz an Informationen dem mündigen Bürger vor zu enthalten, ist schon eine Dreistigkeit! Ich wittere eher Bevormundung! Es sollte angenommen werden, dass der gemeine informierte Bundesbürger in der Lage ist, zu begreifen, das Zeitungen nach 1933 bis 1945 von der Propaganda durchzogen sind!

Wie liest man bei SPON: Der Historiker verteidigte das Projekt, auch NS-Zeitungen nachzudrucken: “Wahrscheinlich werden in einer Stunde Guido Knopp über die NS-Zeit im ZDF mehr Filmausschnitte aus dem Dritten Reich und Symbole frei Haus an ein Millionenpublikum gesendet als in einem historisch und fachlich begleiteten Faksimileprojekt.”

Ich hoffe das dieses Zeitungs-Projekt den vermutlich zu führenden Prozess gewinnt! Was den Missbrauch durch Rechtsextremisten angeht, dazu Professor Wolfgang Benz, Antisemitismusforscher – „Kulturzeit“ 3Sat/08.01.09: „Die „NPD“ ist nicht auf das historische Material angewiesen, sie will zum Teil auch gar nichts damit zu tun haben. Das ist den heutigen Neonazis, den Rechtsradikalen eher viel zu kompliziert, die arbeiten mit einfachen Parolen, die auf die heutigen Probleme besser passen.“ Klartext: Das Klientel der NPD und anderer rechstextremer Parteien ist viel zu doof um überhaupt den Text zu verstehen!

Einen hab ich noch

Aufgespießte Schmetterlinge reichen heute nicht mehr aus um die Jugend zu faszinieren. Da muß schon eine Steigerung her!

Werbung kann so schlecht sein

Dieses entzückende Exemplar von schrill schlechter Werbung entdeckte ich in der neusten Siegessäule, dem queeren Szenemagazin für Berlin! Was sehen wir: Ein meiner Meinung nach dermaßen häßliches, lieblos dahin gestaltetes Computer-Massivhaus Marke “Forever Young”! und drei eingebaute Personen im Vordergrund. Über die beiden bizarr lachenden Herren möchte ich mich jetzt nicht weiter auslassen aber dem kleinen Fratz, dem die Flammen schon an den Armen hoch lodern, dem Wünsche ich für seine Zukunft alles Gute! Übrigens, der Spruch oben rechts “… hier zieh´ich ein.” ist etwas irreführend. Wird unten noch vermeintlich mit Familie geworben, zieht oben nur noch einer ein!

      • Kulturtipp