Wortklauberei

In meinem Hausflur hängt seit heute, im Informationskasten, ein neuer Zettel mit allerlei Hilfs- und Notrufnummern. Löblich und hilft ja auch wenn man mal verschuldet, betrunken und oder zugekokst gerade mit der Bahn wegfahren will! Allerdings “Schwulen-Hilfe” finde ich etwas sperrig. Schwulenberatung fände ich angebrachter oder bin ich wieder zu empfindlich?

Einmal Loge bitte

Ich kenne mich mit diesen Logen nicht so aus, dachte hier an eine Loge voller National-Mütter aber weit gefehlt.

Gesehen an der Heerstraße.

Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh

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In den letzten Tagen habe ich des öfteren, auf meinen Wegen durch Berlin, nach unten geschaut. Nein, nicht aus Scham, aus Interesse! Angesichts des getragenen Schuhwerks einiger meiner Mitmenschen, meist der jugendlichen Fraktion,  wundere ich mich nicht, dass etliche sich bei den spiegelglatten Gehwegen die Knochen brechen! Sehe ich doch allerorten Ballerinas oder dünne Schläppchen mit glatten Sohlen, eines Winters nicht gerade angemessene Fußbekleidung. Ich lernte noch, dass es für den Winter, Winterschuhe gibt. Ja das Jungvolk will schick und modisch Fuß technisch auf der Straße unterwegs sein, wundert sich dann aber, dass es sich beim Betreten der Gehweg-Eisbahn auf die Fresse legt. Berlin setzt doch auch modemäßig immer mal wieder Trends, wie wäre es, mit Schlittschuhen zum Einkauf oder in den Club! Die Gehwege bieten sich ja gerade zu an.

Du bist nicht das Zentrum des Universums!

Heute wird´s mal wieder astronomisch:

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Und wenn Sie mal so richtig weit raus fliegen wollen:

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Die Kunst braucht die Kirche nicht mehr

Über Jahrtausende beherrschte die Kirche die Kunst. Das hat wahrlich große Meisterwerke hervorgebracht! Mit Beginn der Neuzeit zerbrach jedoch die Einheit von Kunst und Theologie. Man entwickelte sich auseinander. Die Kunst entnabelte sich quasi vom Geschmacksdiktat der Päpste und schuf Werke, wie zum Beispiel den Frosch am Kreuze oder den vom Kometen erschlagenen Papst. Man fremdelt so zu sagen. Das erzürnte den heiligen Stuhl und so kam es, dass Benedikt der Viertelvorachte, die Künstler in sein Reich bat, um auf Dialog zu setzen. 270 Künstler sind nun an diesem Samstag in das Zentrum des albernen Operettenstaates am Tiber geladen und sollen lauschen, was Gottes Vertreter auf Erden unter Kunst versteht. Man darf gespannt sein, was dabei heraus kommt!

fenster-richter Ich selbst konnte mich am letzten Wochenende im Kölner Dom davon überzeugen, dass auch moderne Kunst durchaus etwas spirituelles haben kann. 2007 gestaltete Gerhard Richter im Dom der Superlative, der mir persönlich viel zu groß ist, die Fenster neu, und zwar die, die im Südquerhaus angebracht sind. 11.263 Farbquadrate aus Glas in 72 verschiedene Farben, lassen das Licht in eindrucksvoller Weise in den Kirchenbau strömen. Kardinal Joachim “ausschwitzen” Meisner, der nicht Hausherr im Dom ist!, kritisierte das Kunstwerk mit folgenden Worten:

„Das Fenster passt eher in eine Moschee oder ein anderes Gebetshaus. Wenn wir schon ein neues Fenster bekommen, soll es auch deutlich unseren Glauben widerspiegeln. Und nicht irgendeinen.“

Als wenn jeder daher gelaufene Glaube kommen könnte und sich im Lichte wiederfinden darf! Nein, nein, da bleibt der Christ lieber unter sich! Stellen sie sich vor, ich stand vor diesen Fenstern und dachte für eine Nanosekunde, hier geschieht etwas spirituelles, doch der gigantische Raum des Domes und der Gedanke an Joachim und Benedikt, machte alles zunichte. Fühlt sich der von den Gläubigen hier Gepriesene wohl? Wohnt hier wirklich ihr Gott? Bevor ich ins philosophieren geriet, verließ ich den Bau und begab mich ins Wallraf-Richartz-Museum, gleich ums Eck, welches ich sehr empfehlen kann! Ich gebe mich lieber irdischen Dingen hin als vermeintlich heilsbringerischen Botschaften zu folgen.


Knollenbildung

Die Idee zu einem schönen Herbstspaziergang führte uns heute in den Park von Schloss Sanssouci. Ein farbenprächtiges Spiel der Blätter entzückte unsere Augen. Doch was ist das. Auf dem Grab Friedrich des Großen liegen Kartoffeln! Ein Scherz oder von Bewunderern mit der Knolle belegt? Es liegt wohl am Kartoffelbefehl! Ist es Bintje oder Linda? Bamberger Hörnchen sind nicht zu entdecken.

Grab Friedrich der Große

Tagestipp für Mittwoch

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Humorvoll sterben – wie kann das gehen?

Normal: 6,00 €, ermäßigt: 5,00

Warum werden Homosexuelle eigentlich ständig mit Tieren verglichen?

Leider musste ich auf die “Welt” klicken. Gibt es dort doch wieder einen Artikel der sich vermeintlich mit Homosexualität auseinander setzt. Es geht um Ekel, wobei mir der Klick auf die “Welt” schon Ekel verursachte!, unmoralisches und unbiblisches Verhalten, gar um den Neid, wir wären glücklicher!

Besonders scheint es dem Autor das Tierreich angetan zu haben. Werden Homosexuelle doch folglich mit Makakenweibchen, Königspinguine, Gorillas, Delfine, Flamingos und Graugänse gleichgestellt.

Er kommt zu dem Schluß:

So groß die Vielfalt solcher Verhaltensweise bei dem Tieren ist, so vielschichtig sind auch die Gründe: Manche Tiere üben mit diesen Praktiken für den heterosexuellen Geschlechtsakt, anderen dienen sie zur Klärung der Hierarchie, bei einigen wiederum helfen die Lebensgemeinschaften, sich gegen eine lebensfeindliche Umwelt zu behaupten. Die Makaken hingegen schienen die homosexuellen Praktiken häufig nur aus einem Grund zu betreiben, beobachteten Forscher: einfach nur zum Spaß.

Mir fehlen die Worte!

In der Anonymität der Ketten kaufen Menschen Bücher, die vorher keine gekauft haben.

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Sehr gut gemachter Journalismus? Ja wo gibt´s denn so etwas? Na hier! Ausgezeichneter Einblick in die Welt der Ladenregale einer großen Buchhandelskette.

via engl@absurdum

Mehr Farbe!

Immer dieses Grau! Ihr Firefox Browser könnte doch bestimmt etwas Farbe gebrauchen, oder? Vielleicht hilft Ihnen dabei diese schicke Anwendung. 30.000 verschiedene Designs stehen zur Auswahl. Wer will, kann sich auch sein eigenes Design bauen.

1Watt

Unsere polnischen Nachbarn sind äußerst gewitzt, was die Umgehung Brüsseler Gesetzgebung angeht!

Dank an KlausenerPlatz

RisiKuhLabyRind

Das Bundesinstitut für Risikobewertung, ja so etwas gibt es, hat das erste didaktische Maislabyrinth, das die Form einer Kuh und ihrer inneren Organe hat, in Berlin/Marienfelde eröffnet. Wollten Sie sich nicht schon immer einmal in den Gedärmen einer Kuh verirren? Zum Maul hinein und durch die 4! Mägen, oh nein jetzt haben wir uns im Blättermagen verirrt, hinab in den Dünn- und Dickdarm, vielleicht mit einem kleinen Abstecher in die Blase und wieder hinaus zum Hintern. Das hat Spaß gemacht!

Kuh

Foto: BfR

U55 Eröffnung

Reger Betrieb herrschte heute zur Eröffnung der U55 auf den neuen Bahnhöfen Hauptbahnhof – Bundestag – Brandenburger Tor. An den Stationen fanden für viele, Programmpunkte statt wie Bier trinken, Wurst essen, Infomaterial einstecken und jede Station auf Herz und Nieren prüfen. Besonders beliebt, die kleinen Bauarbeiter im U55 Look von Playmobil, in dreifacher Ausführung. Die Leute rissen sich darum. Ich denke man wird die Bahnhöfe lange Zeit nicht mehr so voller Menschen sehen. Oder doch? Wird die Strecke trotz fehlender Anbindung an den Rest des U-Bahnnetzes angenommen? Nur heute war kostenloses Fahren möglich, ab morgen kostet die Fahrt für 1470 Meter Kurzstreckentarif 1,30 Euro.

Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:

Neulich in Bielefeld

Bielefeld, die Metropole der Region Ostwestfalen-Lippe, glänzt mit Hinweistafeln der besonderen Art!

Bi-Quelle

Bisexuelle Radfahrer zur Quelle bitte rechts abbiegen!

Schild Bielefeld

Bitte verhalten Sie sich so, wie auf den Abbildungen angegeben!

(Dank an Felix)

Eingemauert!

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Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen.

Gesehen im Hauptstadtblog

      • Kulturtipp