Neulich auf dem Teufelsberg
Stadtpark Tempelhofer Feld eröffnet
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Nach 85 Jahren öffnete sich heute das Tempelhofer Feld wieder der Bevölkerung. Mein erster Eindruck: Trotz Fahrrad ein gigantisch großes Gelände! Völlig verloren darauf das Volksfest. Auf einer der beiden ehemaligen Start- und Landebahnen war eine Fress- und Saufbude nach der anderen aufgereiht. Dazwischen einige Stände verschiedenster Gruppen. Die schiere Größe des Geländes lässt den Himmel über Berlin in seiner ganzen Größe erblicken. Der Blick geht auch in die Ferne, was im Innenstadt Bereich oft schwierig ist. Berlin hat nun einen neuen Stadtpark, der größer ist, als der Central Park in New York!
Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:
Hochsicherheitszone S-Bahnhof Gesundbrunnen
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1 Bahnsteig – 24 Kameras
Ich stieß einen Sack Reis in China um
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Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh
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In den letzten Tagen habe ich des öfteren, auf meinen Wegen durch Berlin, nach unten geschaut. Nein, nicht aus Scham, aus Interesse! Angesichts des getragenen Schuhwerks einiger meiner Mitmenschen, meist der jugendlichen Fraktion, wundere ich mich nicht, dass etliche sich bei den spiegelglatten Gehwegen die Knochen brechen! Sehe ich doch allerorten Ballerinas oder dünne Schläppchen mit glatten Sohlen, eines Winters nicht gerade angemessene Fußbekleidung. Ich lernte noch, dass es für den Winter, Winterschuhe gibt. Ja das Jungvolk will schick und modisch Fuß technisch auf der Straße unterwegs sein, wundert sich dann aber, dass es sich beim Betreten der Gehweg-Eisbahn auf die Fresse legt. Berlin setzt doch auch modemäßig immer mal wieder Trends, wie wäre es, mit Schlittschuhen zum Einkauf oder in den Club! Die Gehwege bieten sich ja gerade zu an.
Zuwiderhandlung wird mit dem Tode bestraft!
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Nein, ganz so schlimm kommt es dann doch nicht. In meiner Postfiliale in den Schönhauser Allee Arcaden, stehen Werbe-Klappaufsteller. Immer mit selbst ausgeschnittenen kleinen Bildchen verziert! Dieses Mal überrascht uns die oder der Schnibbler mit einer Hunde-Kreation, nicht ohne uns am Ende zu drohen. Da schimmert ein wenig der Beamte durch und wahrscheinlich wird die Strafe gleich in der Filiale fällig. Die Postbank denkt mit!
Größenwahnsinn hat ein Gesicht
Kanzlerin Helga hat das Rezept für alle Probleme. Das Desaster mit der Frisur bekommt Udo bestimmt wieder hin!
Gesehen am Hauptbahnhof
Oben
Ich liebe Pixar Filme. Doch bei “Oben” bin ich etwas unschlüssig, ob es ein echter Brüller wird. Die Werbung zum Film halte ich schon mal für gelungen:
Am Potsdamer Platz.
Ich denke, das sind echte Luftballons. Klick vergrößert.
Wahlkampfplakate 2009
Der Fotograf sagte vielleicht noch: Frau Högl, geben sie sich ganz locker, einfach ganz natürlich sein. Vielleicht etwas weniger verkrampft…ja so…klick.

U55 Eröffnung
Reger Betrieb herrschte heute zur Eröffnung der U55 auf den neuen Bahnhöfen Hauptbahnhof – Bundestag – Brandenburger Tor. An den Stationen fanden für viele, Programmpunkte statt wie Bier trinken, Wurst essen, Infomaterial einstecken und jede Station auf Herz und Nieren prüfen. Besonders beliebt, die kleinen Bauarbeiter im U55 Look von Playmobil, in dreifacher Ausführung. Die Leute rissen sich darum. Ich denke man wird die Bahnhöfe lange Zeit nicht mehr so voller Menschen sehen. Oder doch? Wird die Strecke trotz fehlender Anbindung an den Rest des U-Bahnnetzes angenommen? Nur heute war kostenloses Fahren möglich, ab morgen kostet die Fahrt für 1470 Meter Kurzstreckentarif 1,30 Euro.
Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:
Aus Unter den Linden wird Brandenburger Tor
Nachtrag
Das sieht dann jetzt so aus:
Dank an Felix
Gasreste
Danke Berlin für diesen Hinweis. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben ohne diese total wichtige Information hätte weiter fortsetzen können.
Bei Rosa und Karl
Rosa Luxemburg ist ja nun wahrscheinlich immer noch nicht unter der Erde. Trotzdem waren wir heute an ihrem vermeintlichen Grab. Uns trieb es auf den Zentralfriedhof Friedrichsfelde, den sogenannten Sozialistenfriedhof. Im Fernsehen, immer im Januar, sah ich bisher die Schar Linker mit Nelken gen Friedhof ziehen. Der Grund:
Jedes Jahr seit der Ermordung der beiden Revolutionsführer Liebknecht und Luxemburg findet am zweiten Sonntag im Januar der Gedenktag der Sozialisten statt. Hierbei werden Kränze, am meisten jedoch rote Nelken an den Gräbern der Sozialisten niedergelegt. Der Tag wurde in der DDR gleichzeitig für eine alljährliche Großdemonstration der DDR-Staatsführung genutzt. Diese Liebknecht-Luxemburg-Demonstrationen werden seit 1990 von einem Bündnis verschiedener linksgerichteter Gruppen, Parteien und Einzelpersonen fortgesetzt. [1]
Ein kleiner Vorbau mit interessanten Hinweistafeln über die Geschichte des Friedhofs sowie über Persönlichkeiten die hier begraben liegen, ist direkt am Eingang. Mein erster Eindruck der Stätte, eine ehemalige Kranzabwurfstelle der untergegangenen DDR. Allerdings nach einem Rundgang denke ich anders. Meiner Meinung nach, sollte man die Gedenkstätte und die dort begrabenen Persönlichkeiten nicht als ein Relikt des DDR-Systems sehen, oder diese nur dem Kommunismus zuordnen. Zum einen ist die Gedenkstätte in ihrer heutigen Form Teil der deutschen Geschichte, zum anderen haben auch die Sozialdemokraten an diesem Ort eine Erinnerungsstätte ihrer Geschichte. Zumal dort Wilhelm Liebknecht beerdigt ist, der Vater von Karl Liebknecht. Wilhelm Liebknecht war einer der Gründerväter der SPD. Er begründete auch die Tradition, den Friedhof zum bevorzugten Begräbnisort führender Vertreter der Arbeiterbewegung zu machen. Entschied er sich doch für ein Grab auf diesem als Armenfriedhof bezeichneten
konfessionsfreien Gemeindefriedhof und die Beisetzung in der Nähe jener Unterprivilegierten, für die er sich zeitlebens eingesetzt hatte, spiegeln Weltanschauung und Ziele des bekannten Sozialdemokraten wider.[2]
Allerdings sind mir Besuche des SPD-Parteivorstandes an den Gräbern der vielen SPD-Mitbegründern bisher nicht bekannt.
Es gibt auch eine Künstlerabteilung. Dort liegen der Arzt Karl Kollwitz und seine Ehefrau, die Malerin, Graphikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz.
Wenn Sie einmal hineinschauen wollen:
Manchmal fragt man sich, wer in Berlin alles Richter werden darf.
Das fragt sich ausgerechnet Kai Diekmann, leider Chefredakteur von Bild, im Falle einer No Angels -Sängerin. Ich frage mich: Wer vorverurteilt denn hier!? Von wegen “Feinde der Pressefreiheit”. Die ganze Berichterstattung um diesen Fall ist so erbärmlich, da denke ich an Max Liebermann: “Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte!”










