Ich stieß einen Sack Reis in China um

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Zeigt her eure Füße, zeigt her eure Schuh

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In den letzten Tagen habe ich des öfteren, auf meinen Wegen durch Berlin, nach unten geschaut. Nein, nicht aus Scham, aus Interesse! Angesichts des getragenen Schuhwerks einiger meiner Mitmenschen, meist der jugendlichen Fraktion,  wundere ich mich nicht, dass etliche sich bei den spiegelglatten Gehwegen die Knochen brechen! Sehe ich doch allerorten Ballerinas oder dünne Schläppchen mit glatten Sohlen, eines Winters nicht gerade angemessene Fußbekleidung. Ich lernte noch, dass es für den Winter, Winterschuhe gibt. Ja das Jungvolk will schick und modisch Fuß technisch auf der Straße unterwegs sein, wundert sich dann aber, dass es sich beim Betreten der Gehweg-Eisbahn auf die Fresse legt. Berlin setzt doch auch modemäßig immer mal wieder Trends, wie wäre es, mit Schlittschuhen zum Einkauf oder in den Club! Die Gehwege bieten sich ja gerade zu an.

Zuwiderhandlung wird mit dem Tode bestraft!

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Nein, ganz so schlimm kommt es dann doch nicht. In meiner Postfiliale in den Schönhauser Allee Arcaden, stehen Werbe-Klappaufsteller. Immer mit selbst ausgeschnittenen kleinen Bildchen verziert! Dieses Mal überrascht uns die oder der Schnibbler mit einer Hunde-Kreation, nicht ohne uns am Ende zu drohen. Da schimmert ein wenig der Beamte durch und wahrscheinlich wird die Strafe gleich in der Filiale fällig. Die Postbank denkt mit!

Größenwahnsinn hat ein Gesicht

Kanzlerin Helga hat das Rezept für alle Probleme. Das Desaster mit der Frisur bekommt Udo bestimmt wieder hin!

Büso

Gesehen am Hauptbahnhof


Oben

Ich liebe Pixar Filme. Doch bei “Oben” bin ich etwas unschlüssig, ob es ein echter Brüller wird. Die Werbung zum Film halte ich schon mal für gelungen:

Oben

Am Potsdamer Platz.

ballons

Ich denke, das sind echte Luftballons. Klick vergrößert.

Wahlkampfplakate 2009

Der Fotograf sagte vielleicht noch: Frau Högl, geben sie sich ganz locker, einfach ganz natürlich sein. Vielleicht etwas weniger verkrampft…ja so…klick.

Högl SPD

U55 Eröffnung

Reger Betrieb herrschte heute zur Eröffnung der U55 auf den neuen Bahnhöfen Hauptbahnhof – Bundestag – Brandenburger Tor. An den Stationen fanden für viele, Programmpunkte statt wie Bier trinken, Wurst essen, Infomaterial einstecken und jede Station auf Herz und Nieren prüfen. Besonders beliebt, die kleinen Bauarbeiter im U55 Look von Playmobil, in dreifacher Ausführung. Die Leute rissen sich darum. Ich denke man wird die Bahnhöfe lange Zeit nicht mehr so voller Menschen sehen. Oder doch? Wird die Strecke trotz fehlender Anbindung an den Rest des U-Bahnnetzes angenommen? Nur heute war kostenloses Fahren möglich, ab morgen kostet die Fahrt für 1470 Meter Kurzstreckentarif 1,30 Euro.

Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:

Aus Unter den Linden wird Brandenburger Tor

schild-unter-den-linden Zum Start der neuen Berliner U-Bahnlinie 55 am 8. August wird der neue S- und U-Bahnhof  nicht  mehr “Unter den Linden” heißen, sondern “Brandenburger Tor”. Aber wenn Sie jetzt glauben alle Schilder würden im S-Bahnhof geändert, aber nein, das alte Namensschild “Unter den Linden” wird von den Bahnhofswänden nicht entfernt, was ja auch sehr schade wäre, da es unter Denkmalschutz steht. Da werden wohl einige Touristen etwas verwirrt sein. 2017 soll es dann an der Ecke Friedrichstraße einen neuen U-Bahnhof  “Unter den Linden” geben.

Nachtrag

Das sieht dann jetzt so aus:

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Dank an Felix

Gasreste

Gasreste

Danke Berlin für diesen Hinweis. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben ohne diese total wichtige Information hätte weiter fortsetzen können.

Bei Rosa und Karl

Rosa Luxemburg ist ja nun wahrscheinlich immer noch nicht unter der Erde. Trotzdem waren wir heute an ihrem vermeintlichen Grab. Uns trieb es auf den Zentralfriedhof Friedrichsfelde, den sogenannten Sozialistenfriedhof. Im Fernsehen,  immer im Januar, sah ich bisher die Schar Linker mit Nelken gen Friedhof ziehen. Der Grund:

Jedes Jahr seit der Ermordung der beiden Revolutionsführer Liebknecht und Luxemburg findet am zweiten Sonntag im Januar der Gedenktag der Sozialisten statt. Hierbei werden Kränze, am meisten jedoch rote Nelken an den Gräbern der Sozialisten niedergelegt. Der Tag wurde in der DDR gleichzeitig für eine alljährliche Großdemonstration der DDR-Staatsführung genutzt. Diese Liebknecht-Luxemburg-Demonstrationen werden seit 1990 von einem Bündnis verschiedener linksgerichteter Gruppen, Parteien und Einzelpersonen fortgesetzt. [1]

Ein kleiner Vorbau mit interessanten Hinweistafeln über die Geschichte des Friedhofs sowie über Persönlichkeiten die hier begraben liegen, ist direkt am Eingang. Mein erster Eindruck der Stätte, eine ehemalige Kranzabwurfstelle der untergegangenen DDR. Allerdings nach einem Rundgang denke ich anders. Meiner Meinung nach, sollte man die Gedenkstätte und die dort begrabenen Persönlichkeiten nicht als ein Relikt des DDR-Systems sehen, oder diese nur dem Kommunismus zuordnen. Zum einen ist die Gedenkstätte in ihrer heutigen Form Teil der deutschen Geschichte, zum anderen haben auch die Sozialdemokraten an diesem Ort eine Erinnerungsstätte ihrer Geschichte. Zumal dort Wilhelm Liebknecht beerdigt ist, der Vater von Karl Liebknecht. Wilhelm Liebknecht war einer der Gründerväter der SPD. Er begründete auch die Tradition, den Friedhof zum bevorzugten Begräbnisort führender Vertreter der Arbeiterbewegung zu machen. Entschied er sich doch für ein Grab auf diesem als Armenfriedhof bezeichneten

konfessionsfreien Gemeindefriedhof und die Beisetzung in der Nähe jener Unterprivilegierten, für die er sich zeitlebens eingesetzt hatte, spiegeln Weltanschauung und Ziele des bekannten Sozialdemokraten wider.[2]

Allerdings sind mir Besuche des SPD-Parteivorstandes an den Gräbern der vielen SPD-Mitbegründern bisher nicht bekannt.

Es gibt auch eine Künstlerabteilung. Dort liegen der Arzt Karl Kollwitz und seine Ehefrau, die Malerin, Graphikerin und Bildhauerin Käthe Kollwitz.

Wenn Sie einmal hineinschauen wollen:

Manchmal fragt man sich, wer in Berlin alles Richter werden darf.

Das fragt sich ausgerechnet Kai Diekmann, leider Chefredakteur von Bild, im Falle einer No Angels -Sängerin. Ich frage mich: Wer vorverurteilt denn hier!? Von wegen “Feinde der Pressefreiheit”. Die ganze Berichterstattung um diesen Fall ist so erbärmlich, da denke ich an Max Liebermann: “Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte!”

Schnäppchen

Gigantischer Preisrutsch bei Berliner Grundstückspreisen! Ein kompletter Friedhof für 1099 ,- Euro! Von Eigenheimen mit Keller sollte man allerdings absehen.

friedhof

Der Himmel über Berlin

himmel-blau.jpg

Heute, cirka 15:00 Uhr.

Guten Appetit

Surfe ich doch heute das Smiley Projekt im Bezirk Pankow im Internet an, darauf aufmerksam geworden durch Berichte hier, hier und hier, um mich zu informieren, wer es denn im Bezirk mit der Sauberkeit im Lebensmittelbereich nicht ganz so genau nimmt und wer sich einen Aufkleber mit dem Spruch „Alles Sauber. Also rein!“ ins Fenster pappen darf, weil er dem Kunden und dem Gast vorbildliche Sauberkeit präsentiert. Dabei musste ich entsetzt feststellen, dass mein Metzger des Vertrauens, angesiedelt in der Schönhauser Allee, auf der Negativliste gelandet ist! Zu bemängeln gibt es:

- mangelnde Grundhygiene
- Fliesenschäden
- mangelhafte Gerätschaften/Ausrüstungsgegenstände

Kaufte ich doch bisher dort ein, weil das Fleisch wesentlich besser war als in den Supermärkten. Jenes vom Fach-Fleischer hielt seine Konsistenz und schrumpfte in der Pfanne nicht zu einem Klumpen Fleischfasern zusammen. Außerdem schmeckte es einfach besser! Sie können sich nun vorstellen, dass ich ein wenig aufgebracht bin.

Ich finde das Projekt des Bezirks Pankow mit dem Smiley sehr gut. Sinn und zweck des Ganzen laut Website: “Der Smiley wird an Betriebe und gastronomische Einrichtungen vergeben, die bei der amtlichen Lebensmittelkontrolle eine überdurchschnittliche Qualität und Hygiene nachgewiesen haben. Diese im wahrsten Sinne des Wortes saubere Arbeit wird damit für alle Besucherinnen und Besucher sichtbar, denn das Unternehmen bekommt eine Urkunde und einen Aufkleber mit einem Logo, die an prominenter Stelle für die gute Arbeit werben.

Es gibt aber auch eben die Negativliste mit folgendem Hintergrund: “In der Negativliste veröffentlicht das Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt Pankow Betriebe, die gegen das Lebensmittel- und Futtermittelgesetzbuch sowie die mitgeltenden Rechtsvorschriften und gegen Rechtsakte der Europäischen Union (EU) verstoßen haben. Die veröffentlichten Verstöße erfüllen mindestens den Tatbestand einer Ordnungswidrigkeit. Dies bedeutet, dass eine gewisse Schwere der Tat vorliegt. Kleinere Verstöße werden hier nicht veröffentlicht.

So, so, kleinere Verstöße werden nicht veröffentlicht, das bedeutet also, dass mein Metzger bei mangelnder Grundhygiene in der Filiale, ein richtiger Dreckspatz sein muss um in der Liste auf zu tauchen! Nun habe ich versucht den besagten Fleischhauer an den Fernsprecher zu bekommen aber er will partout nicht abheben. Nur ein Band läuft. Wissen Sie was, ich gehe jetzt gleich mal zur Filiale und konfrontiere den Laden mit dem so eben erfahrenen. So richtige Kundennähe eben!

Nachtrag: So, gerade zurück und man zeigte sich in der Filiale verwundert, das schon wieder ein Kunde da wäre der das gelesen hätte. (Ja, es soll tatsächlich Kunden geben, die sich informieren.) Was ich denn jetzt wolle? Nun, eine Erklärung was dran ist an dem Vorwurf, erwidere ich. Also sie würden hier jeden Abend bis halb zwöf putzen und man sehe ja das es sauber sei! Die amtliche Lebensmittelkontrolle sähe das etwas anders, antworte ich. Das erzeugt ein Achselzucken bei meinem Gegenüber. Mir genügt diese Antwort nicht und die Angestellte ruft den Chef an. Der ist plötzlich zu erreichen und sagt ihr, ich solle  meinen Namen und meine Telefonnummer aufschreiben und lässt ausrichten, der Chef werde sich bei mir melden. Nun dann.

Fahrgäste direkt mit Frischluft versorgt

Mein böser Opa hat mir als kleiner Bub erzählt, für jeden umgefahrenen Rentner würde es vom Rentenversicherungsträger eine Prämie geben. Die Methode hat sich wohl geändert? “Wohin die Reise gehen sollte, war selbst der 50-jährigen Busfahrerin nicht bekannt“.

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