Eins von vielen

klein2 Es beginnt ja meist unbemerkt. Aufgefallen ist mir das gute Stück vor zwei Monaten. Ich komme dort täglich vorbei. Mit einem stabilen Schloss ist das Kettler Alu-Rad ans Geländer gekettet.  Erst fehlt der Sattel. Könnte der Besitzer sicherheitshalber mitgenommen haben. Wochen vergehen. Ist wohl doch vergessen worden. Jetzt fehlt plötzlich das Vorderrad. Das ist quasi der Aufruf an alle, jetzt das angeschlagene Rad restlos zu plündern! Wenn man es nicht ganz bekommt, dann eben Teile davon! Tage vergehen. Jetzt hat man sich auch des Hinterrades bemächtigt. Wieder ein paar Tage später haben sie dann noch die Beleuchtung geklaut und gestern war dann der Lenker weg. Die Kette, verrostet, hängt schlaff herab. Der Dynamo ist dem Rad geblieben. Aber welch ein Hohn, so ohne Rad und Lampen. Irgendwann kommt dann einer vom Wachpersonal mit einem Bolzenschneider und entfernt das Velo-Skelett.

Kategorie(n): Berlin, Berlin im Bild, Der Augenblick, News, Unterwegs

4 Antworten auf Eins von vielen

  1. Ich komme dort täglich vorbei.

    soso ;-)

  2. BTW welche Zeit existiert denn hier??

  3. Sehe ich auch regelmäßig.Irgendwie ist das ganze schon Kunst ala Akademie der Künste. Man lernt daraus: Nie das Radl über Nacht auf der Greifenhagener Brücke stehen lassen.
    Und das Wachpersonal passt ja lieber darauf auf, dass die markierten Flächen vorm Eingang nicht mit Rädern zugeparkt sind.

    antiteilchen sagt:

    Huch, ja stimmt, da springt es schon mal in der Zeit. Schwamm drüber! :)

    Ein Meer von Rädern vor dem Eingang der Arcaden. Eine Frechheit das die da keine Bügel hinsetzen!

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