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Die Schau “Innen Stadt Außen” des in Berlin lebenden isländischen Künstlers Olafur Eliasson, lockte an diesem Frühlingstag, bei freiem Eintritt, Tausende in den schmucken Martin Gropius Bau. Auch in den Abendstunden, als ich die Schau besuchte, war noch sehr großer Andrang zu verspüren. Ich beschränke mich hier bei der Schilderung auf die Bereiche, die mich besonders beeindruckt haben. Gleich zu Beginn im ersten Ausstellungsraum wird man in Nebel gehüllt, der, oh Wunder, weder in den Augen brennt, noch Atembeschwerden verursacht. Menschen irren gut gelaunt und neugierig im Farbenrausch umher, zufällige Begegnungen nicht ausgeschlossen. Drei große Räume lang geht das so. Dann erwarten mich zwei hübsch gewerkelte Kugeln an der Decke, alles schaut nach oben. Als Esstischlampe bestimmt ein echter Hingucker. In einem stockfinsteren Raum dann ein sich rotierender Gartenschlauch aus dem Wasser spritzt. Ja das klingt jetzt nicht so überwältigend, allerdings blitzt eine Stroboskop-Lampe hektisch auf und das macht dieses Schauspiel wiederum optisch äußerst interessant! Man verweilt und lässt sich betören. Hier hätte man gerne etwas Musik dazu gehabt!
Als nächstes heißt es wieder anstehen, zum “Mikroskop” genannten Highlight der Schau: Ein mit Spiegelfolie ausgekleideter Raum in der Haupthalle des Martin Gropius Baus, der bis an die Kuppel, das Oberlicht des Saales, reicht. Beim Eintreten stoßen viele meiner Mitbesucher Ohs und Ahs aus. Ich versuche mich erst mal zu orientieren. Beeindruckend hier, wie in einem Kristallpalast! Da es schon etwas dämmert, denke ich, dass der Effekt bei vollem Tageslicht noch heftiger sein muss. Flott ist man wieder draußen, die Nachrückenden wollen auch in den Genuss kommen.
Schnöde Gehweg Platten liegen jetzt vor mir, die einem in Berlin, meist im Osten, ständig nötigen vorsichtig zu sein um nicht auf die Fresse zu fallen. Hier braucht es kein Schild “Gehweg-schäden”! Alle liegen akkurat ausgerichtet nebeneinander. Muss man ins Museum gehen um zu sehen wie so etwas im Normalfall aussehen sollte! Jetzt ein paar hübsche Lichtspiele an der Wand. In ihrem Schein wird viel hin und her gezappelt, mit wie wenig man Menschen doch eine Freude machen kann! Ein Video wird gezeigt, was ich mir aber aus Platzmangel nicht anschaue, inzwischen drängt es doch ganz schön in den Räumen. Ich beschließe meinen Rundgang zu beenden, nicht ohne darüber nach zu denken, was das alles denn nun mit Innen Stadt Außen zu tun hatte. Gut, an ein paar Stellen wurde ich recht nachdenklich und mir wurde auch der Sinn klar über das, was man mir da zeigte. Vieles hat mich aber auch einfach nur ratlos davor stehen lassen.
Tipp: Sehenswert, wenn es regnet!
Wenn Sie einmal hinein schauen wollen:




Schade, deine Fotos sind gut. Aber was hast du denn für einen Frust? Lass dich doch einfach mal durch die Ausstellung treiben und genieße das Farbenspiel und die Illusionen.
Im übrigen, im Gropiusbau is fotografieren generell verboten. *grins*
Interessant wie man aus diesem Artikel herauslesen möchte das ich Frust habe. ;-)