Oben
Ich liebe Pixar Filme. Doch bei “Oben” bin ich etwas unschlüssig, ob es ein echter Brüller wird. Die Werbung zum Film halte ich schon mal für gelungen:
Am Potsdamer Platz.
Ich denke, das sind echte Luftballons. Klick vergrößert.
Ich liebe Pixar Filme. Doch bei “Oben” bin ich etwas unschlüssig, ob es ein echter Brüller wird. Die Werbung zum Film halte ich schon mal für gelungen:
Am Potsdamer Platz.
Ich denke, das sind echte Luftballons. Klick vergrößert.
Über den Budenzauber und die Frittenschmieren am Pariser Platz berichtet der Tagesspiegel. Weltstädtisches Flair und prolligster Kommerz treffen aufeinander!
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Man kann bessere Musik hören, als der Schrott in dem Video hier unter diesem Artikel! In Wordpress kann man jetzt ganz einfach Musik streamen. Fein! Soundcloud nennt sich der Dienst. Danke für den Hinweis an Stefan von palisadesberlin. Passend zum Einstand gibt´s bei mir: Madonnas “Music” im “Emir Alp´s Madonna is Sick Remix” Nicht ganz so neu aber gut.
Dank an Norbert
Der Christian konnt gut tanzen
der hatte volles Haar.
Sein Gang war feminin
und werfen nicht sein Ding.
Er liebte schon seit Jahren
das Mädchen Columnia,
doch die ging mit Muskel John.
Um ihr irgendwie zu imponieren
erfand er den Homo Dance
Homo Dance (Homo Dance) alle tanzen den Homo Dance
Homo Dance (Homo Dance) alle tanzen den Homo Dance
Homo Dance (Homo Dance) alle tanzen den Homo Dance
Homo Dance (Homo Dance) alle tanzen den Homo Dance
Columnia dann bekam, was der Homo Dance vermag
verließ sie Muskel John und ließ den Christian ran.
Plötzlich fühlte sie sich beschützt und sicher
in seinen starken Armen sie gingen auf den Dancefloor.
Da waren beide so überglücklich, dass sie sich endlich hatten
und schuld war nur der ..
Homo Dance (Homo Dance) alle tanzen den Homo Dance
Wie Blei steht diese äußerst kunstvoll gearbeitete, etwas angestaubte Papp-Schwarzwaldklinik mit allen Folgen der Gähn-Serie auf DVD (119,- Euro), im Regal. Ich finde zu Recht!
Klick vergößert (leider)
Ein gelungener Abend in der Heinrich-Böll-Stiftung. Die Neuköllner Oper gibt ein Gastspiel. “Referentinnen” heißt das Musical. Es sind Geschichten aus der zweiten Reihe. Selten habe ich in einem Stück sämtliche Schauspielerinnen so mit Hingabe spielen sehen. Bisweilen fies und gemein, alle wollen sie nach oben. Näher an die Macht! Äußerst unterhaltsam wie sich die Damen dort verbal zerfleischen. Ein Blick hinter die Kulissen der Macht? Man könnte es sich so vorstellen. Jedenfalls ist es äußerst unterhaltsam! Die kleine Musikkapelle so wie das raffinierte Bühnenbild ist ein Hingucker wert!
Aus dem Pressetext:
Deutschland unter Apfelblüten: die Regierung trifft sich zur Klausursitzung im Garten von Schloss Genshagen – oder Neuhardenberg oder Meseberg. Die Presse ist geladen. Man demonstriert Harmonie und Entspannung, doch tatsächlich geht es um die Macht: Fehler wurden begangen, politische „Konsequenzen“ müssen gezogen werden, Köpfe werden rollen – und wie. Alles eine Frage der perfekten Inszenierung…
Im Zentrum des Abends steht das betriebsam-lautlose Wirken der Referentinnen unserer Mandatsträger. Unter Hochdruck haben sie eine Lösung zu finden, damit „Verantwortung übernommen“, Schuld getilgt und Politik wieder reibungsfrei möglich wird. Die Musik greift diese barocke Spannung zwischen Prunk der Macht und Jenseitssehnsucht auf und spannt von hier aus einen weiten Bogen, von barocken Passionsmusiken über die melancholische Ausgelassenheit, von Balkanmusik bis hin zu neu und schräg arrangierten (Punk-)Songs.
Referentinnen
Spieltermine: 20.-23. und 26.-30. August um 20 Uhr
Heinrich-Böll-Stiftung, Schumannstr. 8, 10117 Berlin
Karten 20, erm. 10 Euro, Vorbestellung unter 030 / 6889 0777
tickets@neukoellneroper.de
Foto: Neuköllner Oper
Fahre ich heute mit dem Fahrrad die Bernauer runter, sehe ich im Augenwinkel eine feine Galerie. Feinkost genannt. Darin die Ausstellung “Hopeful” von David Levine. “Hopeful” ist das Ergebnis jahrelangen beständigen Sammelns und Archivierens unbeantworteter und zu Müll degradierter Bewerbungsmappen in der US-Film- und Fernsehbranche. Die Wände sind voll mit Hochglanzfotos und es wird um die Wette gelächelt. Teure Mappen, feinste Papiersorten, einzigartige Namenskreationen, DVD und CD Beilagen, unermüdliche Bemühungen entdeckt zu werden. So eine Bewerbungsmappe kostet oft mehrere hundert Dollar. Letztendlich produziert für die Mülltonne. Ein Portrait der Unentdeckten.
Nur noch bis zum 23. August!
Galerie Feinkost
David Levine – Hopeful
Mittwochs bis Samstags von 11:00 – 19:00
Sonntags von 14:00 -18:00
Bernauer Straße 71-72
Du meine Güte! Gibt es die wieder oder hängt die da seit den Achtzigern? Die habe ich ja seit Jahrzehnten nicht mehr gesehen! Ich erinnere mich jedenfalls sehr gut an die Heisse Hexe! Gab sie mir doch damals, meist spät des Nachts auf der Autobahn etwas herzhaft Heißes in den Bauch.
Bei meinen Fahrten über die Transitstrecke in den achtziger Jahren nach West-Berlin, packte ich fast jedes Mal auf die Rückbank meines kleinen Opel Kadett, drei Leute und noch einen auf den Beifahrersitz. Vermittelt durch die Mitfahrerzentrale. Ich war halt jung und brauchte das Geld. Und ich fuhr oft, sehr oft. Meist blieb ich so lange in Berlin bis ich die gleiche Anzahl Mitfahrer wieder zurück hatte. Drangvolle Enge herrschte, mitunter waren wir 5 Raucher. Hust. Auf der Fahrt nach Berlin, bis zum innerdeutschen Grenzübergang Helmstedt/Marienborn, war die Stimmung meist gut. Man unterhielt sich, das Radio spielte fröhlich vor sich hin aber je näher wir der GÜSt (Grenzübergangsstelle) kamen, desto stiller wurde es im Auto. Dann ein Schild “Willkommen in der DDR”. Kam man am Abend oder in der Nacht an den Grenzübergang, war er schon von weitem deutlich zu erkennen. Peitschenlampen und Scheinwerfer leuchteten das Gelände mit einer elektrischen Leistung von bis zu 8000 Watt pro Lichtmast “blend- und schattenfrei” aus. Eine gespenstische Kulisse.
Meist schon weit vor dem eigentlichen Kontrollpunkt stauten sich die Autos. Brav fädelte ich mich in eine der Spuren ein und rückte immer weiter vor. Ich schaltete vorsichtshalber das Radio aus. Am ersten Kontrollpunkt angekommen, lugte meist grimmig ein Beamter aus seinem Fenster. Gestreng befahl er: Reisedokumente bitte! Wir gaben unsere Pässe ab, die Fotos darin wurden mit den Insassen ab geglichen, es wurde nach “mitgeführten Kindern” gefragt und die Pässe verschwanden dann auf ein geheimnisvolles 50 Meter langes geschlossenes Laufband, an dem man dann entlang fuhr bis zur nächsten Kontrollstelle. Hier gab es die Pässe zurück, allerdings mit einem Stempel mit Ort und Uhrzeit versehen und einem Zettel, Transitvisum genannt, darin. Die Uhrzeit war deswegen vermerkt, damit die Grenzer in Drewitz/Dreilinden, der Grenzübergangsstelle zu West-Berlin, sehen konnten, ob man zwischendurch angehalten hatte oder zu schnell war. Anhalten war eigentlich nicht erlaubt, nur zum Tanken oder für eine ganz kurze Rast. Kontakt zu DDR-Bürgern war verboten. Und bloß nicht von der Autobahn abfahren! Das war strengstens untersagt! Wie gerne wäre ich einfach mal eine Ausfahrt rausgefahren und hätte mich etwas umgesehen.
Eine Zeit lang, nach der Grenze, kamen plötzlich viele Trabis auf die Autobahn. Man beäugte sich von Wagen zu Wagen. Ich dachte damals nur, das sind sie also die eingesperrten Bürger der DDR. Wäre ja schon mal interessant sich mit denen zu unterhalten. Ich hielt mich genau an die vorgeschriebene Geschwindigkeit, die mir bei der Einreise auf großen Tafeln angezeigt wurde, worauf ich oft von stolzen Trabifahrer überholt wurde. Einmal fuhr ich doch zu schnell und wurde geblitzt und heraus gewunken. 5 km/h zu schnell. 100 Mark verlangte der Polizist. Ich habe aber keine Ostmark, erwiderte ich. Der Polizist: Wie Ostmark? Westmark! Und wenn ich die nicht zahle? Dann dürfen Sie in Zukunft nicht mehr einreisen und die Transitstrecke benutzen! Die Alternative wäre dann das Fliegen gewesen aber das war damals sehr, sehr teuer. Also besserte ich die Staatskasse der DDR auf.
Ich hatte auf der gesamten Strecke immer das Gefühl, ich werde von der Stasi beobachtet. Im Straßengraben lagen oft mit Tarnnetzen verdeckte Wagen. 220 km lang ein ungutes Gefühl. Von der Transitstrecke selbst blieb mir bis heute auch das Geräusch in Erinnerung, das die Nähte zwischen den Betonplatten der Autobahn beim darüber fahren machten. Dum-Dum Dum-Dum Dum-Dum. Kilometerlang. Zum einschlafen. Wohl seit “Führerszeiten” nicht mehr instand gesetzt. Das war doch so gewollt, bloß kein Komfort auf der Strecke! Irgendwer hat mir damals mal erzählt die DDR bekäme für jeden Wagen der über die Transitstrecke fährt 5 Westmark. In die Strecke ist das Geld jedenfalls nicht geflossen! Wir alle im Wagen waren jedes mal froh, wenn wir endlich die Grenzübergangsstelle Drewitz/Dreilinden erreichten. Gleiche Prozedur wie bei der Einreise, nur das jetzt das Transitvisum aus den Pässen verschwunden war. Endlich Gas geben. Auf der Avus fühlte ich mich wieder sicher und das Schönste war, wenn ich dann plötzlich den Funkturm sah, am Abend oder in der Nacht erleuchtet, das war der Moment, an dem ich wirklich in Berlin ankam.
Die Finanzkrise erreicht die Bauindustrie. Weil es mit der Kreditvergabe klemmt, werden in der Dorotheenstraße schadhafte Stellen im Mauerwerk mit innovativen und kostengünstigen Lösungen beseitigt.
Sie wundern sich jetzt bestimmt. Wie sieht es denn hier aus! Ist ja ganz anders als sonst. Es sollte übersichtlich und zurückhaltend in Form und Farbe sein. Das habe ich nun mit diesem neuen Erscheinungsbild hoffentlich erreicht. Wichtig war für mich auch die Möglichkeit, mehr mit der Sidebar anzustellen. In Zukunft wird auch da einiges geschehen.
Der Fotograf sagte vielleicht noch: Frau Högl, geben sie sich ganz locker, einfach ganz natürlich sein. Vielleicht etwas weniger verkrampft…ja so…klick.

Reger Betrieb herrschte heute zur Eröffnung der U55 auf den neuen Bahnhöfen Hauptbahnhof – Bundestag – Brandenburger Tor. An den Stationen fanden für viele, Programmpunkte statt wie Bier trinken, Wurst essen, Infomaterial einstecken und jede Station auf Herz und Nieren prüfen. Besonders beliebt, die kleinen Bauarbeiter im U55 Look von Playmobil, in dreifacher Ausführung. Die Leute rissen sich darum. Ich denke man wird die Bahnhöfe lange Zeit nicht mehr so voller Menschen sehen. Oder doch? Wird die Strecke trotz fehlender Anbindung an den Rest des U-Bahnnetzes angenommen? Nur heute war kostenloses Fahren möglich, ab morgen kostet die Fahrt für 1470 Meter Kurzstreckentarif 1,30 Euro.
Wenn Sie einmal hinein schauen wollen: