In der heutigen Ausgabe der taz findet sich ein Artikel über die Respect Gaymes die heute im Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg stattfinden. Dort ist zu lesen das der junge Herr hier links im Bild, Erkut Ergiligür vom Sportverein Türkiyemspor e.V., arg erzürnt ist, dass man sein Konterfei ein zweites Mal für diese Plakataktion zur Ankündigung der Respect Gaymes genommen hat. Die gleichen Plakate hingen bereits im vergangenen Jahr aus. Im privaten Umfeld Ergiligürs wurde damals Häme und Spott über den 21-Jährigen ausgeschüttet, so die taz. Ein zweites Mal wollte er sich nicht mehr zur Verfügung stellen. Er sei stinksauer. Die Verantwortlichen sollen froh sein, dass ich sie nicht verklage, so der Fußballspieler. Beim Verein Türkiyemspor ist man überrascht, man habe erst letzten Sonntag von den schlechten Erfahrungen Ergiligürs gehört. Ebenso Alexander Zinn vom Lesben und Schwulen Verband Berlin-Brandenburg. Für ihn sei diese Information völlig neu. Rechtlich sei die Angelegenheit einwandfrei. Ergiligür hätte unterschrieben, dass das Plakat zwei Jahre verwendet werden darf, so Zinn. Weiter schreibt die taz, bei Türkiyemspor habe man versucht, den Unmut Ergiligürs nicht öffentlich werden zu lassen. Zu spät. Jetzt bitte man um Fairness , es gehe doch um eine wichtige gesellschaftspolitische Arbeit, so die Pressesprecherin des Vereins, Dündar-Isik. Alexander Zinn vom LSVD bemerkt, er fände es sehr schade, wenn dieses wichtige Anliegen, Respekt für Schwule und Lesben zu zeigen, von einer negativen Berichterstattung begleitet würde.
Anbei noch ein Bild von unserem Besuch bei den Respect Gaymes von heute Nachmittag:




Hui…da war ja ne Menge los!
Ja, wir kamen kaum durch! ;-)
Aber hallo, ist das wahr? oder wurde es dann später voller? Die Geschichte mit dem jungen Mann zeigt doch nur, wie wenig Respect es gibt in seiner Welt. Wenn er dann noch nicht mal schwul ist, trifft es ihn um so härter.