Neulich an der Fleischtheke

Schuh

Der Schuh des Manitu. Ich meine wir essen schon die Tiere, da muss man sich nicht noch über sie lustig machen ;-)

Gesehen bei real,-

Transgenialer CSD 2009

Vom Boxhagener Platz zog heute gegen 14:45 Uhr der Transgeniale CSD 2009 los. Ich bin schlecht im Schätzen von Massen aber mehr als 2000 Menschen dürften es gewesen sein, die durch die Straßen zogen. Bunt und wie immer sehr politisch, machte der Zug an verschiedenen Stationen halt um über Lautsprecher Aktivisten zu Wort kommen zu lassen. Am U-Bahnhof Schlesisches Tor kam es dann zu einem Zwischenfall. Die Wortführerin des Hauptwagens entdeckte an einer Imbissbude am Zugweg den Rapper Bushido und begann sofort, ihn für seine Hass Songs gegen Schwule und Lesben, lautstark zur Rechenschaft zu ziehen. Es gab ein kleines Handgemenge das die Polizei aber sehr schnell unter Kontrolle hatte. Bushido ging offensichtlich so die Muffe das er den Schutz der Polizisten regelrecht suchte. Angesichts so vieler Menschen war er eingeschüchtert und versuchte nicht die Situation weiter an zu heizen. Nach etwa 10 Minuten und unter Protest gegen den Rapper, begann sich der Marsch wieder in Bewegung zu setzen. Später hörten wir noch, dass einige Leute angegriffen und verletzt wurden. Ob dies im Zusammenhang mit dem Vorfall an der Imbissbude steht, ist mir nicht bekannt. In der Oranienstraße endete der Transgeniale CSD 2009.

Wenn Sie einmal hineinschauen wollen:

Intermezzo

26.06.2009 | Keine Kommentare | Gepostet in Der Augenblick, News, Werbung
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Als er noch normal war und die Welt verrückt.

Ganz zwanglos

Zwanglos

Ich stelle mir gerade “Zwanglos I” vor!

Michael Jackson ist tot

26.06.2009 | 5 Kommentare | Gepostet in News

Aus den USA kommen gerade widersprüchliche Meldungen über Michael Jackson. Einige Agenturen melden er sei verstorben. Die Promi-Website TMZ.com berichtete, der 50-Jährige habe am Donnerstag einen Herzstillstand erlitten. Kurze Zeit später meldete TMZ.com Jackson sei tot. Dies wurde bisher von keiner offiziellen Stelle bestätigt.

Update: Leider haben sich die Meldungen bestätigt.

Hat der King of Pop es geahnt?

Herzlichen Glückwunsch Ondamaris

medienpreis

Ondamaris hat heute den Medienpreis 2007/2008 der Deutschen Aids-Stiftung verliehen bekommen. Sein Blog informiert kompetent über Nachrichten aus dem Bereich HIV/AIDS. Für die Belange von HIV-Positiven und an AIDS-Erkrankten Menschen setzt sein Blog Maßstäbe!

Herzlichen Glückwunsch Ulli! ;-)

Gasreste

Gasreste

Danke Berlin für diesen Hinweis. Ich weiß nicht, wie ich mein Leben ohne diese total wichtige Information hätte weiter fortsetzen können.

Sperren statt Löschen – Wunderbar

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Lesbisch-Schwules-Stadtfest in der Motzstraße

Eigentlich ist es jedes Jahr das Gleiche. Außer, diesmal sind es weniger Nippes-Stände. Leider regnet und stürmt es gerade und viele Plakatständer machen sich selbstständig. Kurz unterstellen und weiter. Brav sind alle Parteien in der “Politik-Welt” vertreten. In die “Reise-Welt” konnten wir nur kurz eindringen. Schon wieder Regen. Dann entdecke ich einen Stand, der sich Wichstuch.de nennt. Es gibt dort Tücher (mit Sticklogo) die man sich auf den Bauch legt und…na Sie wissen schon. Stilvoll Wichsen? Ich fasse mir kurz an den Kopf. Dann fällt mir dieses Banner über der Straße auf: “Demokratie beginnt bei Sexualität!” Hä? Wieder so eine pauschale Bla-Bla Aussage. Albern. Ein “auch” hätte sicherlich noch Platz gefunden. “Ich liege oben! Nein ich! Nein ich! Gut, dann wählen wir. Dann fechte ich die Wahl an!”

14:00 Uhr Kranzabwurfzeit! Am Mahnmal “Rosa Winkel” am U-Bahnhof Nollendorfplatz findet sich eine Schar Leute ein. Holprig sind die Reden der Grünen-Vertreterin und der SPD-Vertreterin. Die Vertreter der CDU und der Linken sprechen nicht. Timm.tv ist auch nicht zu sehen. Kurze Schweigeminute. Kranzniederlegung. Um die Ecke biegt derweil ein Demonstrationszug des LSVD Berlin-Brandenburg. Die kommen gerade aus Kreuzberg wo sie vor einem Imbiss protestierten. Scheint jetzt die neue Praxis zu sein, so Stärke zu zeigen. Vor kurzem war es dort nach einem Bericht des Tagesspiegels zu einem schwulenfeindlichen Übergriff gekommen. Nun sind sie auf dem Weg zum Eismann, der seine Abrechnung bereits vor einiger Zeit bekommen hat. Auch bei ihm ist es wiederholt zu verbalen Übergriffen gekommen. Warum man jetzt schon wieder einen Auflauf vor der Eisdiele veranstaltet, bleibt mir schleierhaft. Man kann ein Geschäft auch ruinieren. Vielleicht liegt es daran das er mehrere Schilder auf dem Boden vor seinem Laden angeschraubt hat, auf denen „Privatgrundstück“ steht. Wenn er seine Lektion nicht gelernt hat, sollte man den Dialog suchen und nicht ständig einen Auflauf veranstalten. Der LSVD Berlin-Brandenburg geht mir in letzter Zeit oft zu weit mit seinen Aufrufen. Mehr Diskussionsveranstaltung sind meiner Meinung nach der bessere Weg als Aufmerksamkeit erheischende Aktionen.

Wir haben genug gesehen vom Straßenfest. Danke. Bis nächstes Jahr?

Der Bus

Gott Ich kam heute am Brandenburger Tor vorbei, wo wie immer ein Haufen Stadtrundfahrt Busse wartend herumstanden um Touristen durch die Stadt zu gondeln. Doch dazwischen zwei Busse, die meine Aufmerksamkeit erregten. Der erste Bus mit der Aufschrift “Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott” von der “Buskampagne” und direkt dahinter, ein zweiter Bus, mit der Aufschrift “Und wenn es ihn doch gibt…” von der “Gottkennen Kampagne“. Ich zückte meine Kamera, schoss mein Bild und der junge Mann, der auf dem Bild zu sehen ist und von der Fraktion der Gottglauber war, kam auf mich zu. Des Deutschen nur geringfügig mächtig, preiste er mir ein Flugblatt an. Ich erklärte ihm auf englisch, dass ich eher in den ersten Bus einsteigen würde, da ich Atheist sei. Mark, so stelle er sich mir vor, zeigte sich sehr interessiert. Erzählte mir gleich das er von der University of Notre Dame aus Indiana in den Vereinigten Staaten käme. Für 5 Wochen in Deutschland, hübsch untergebracht in einem Hostel in der Turmstraße. Flug, Unterkunft und Verpflegung seien bezahlt vom Verein “Campus für Christus”. Nach meinen Recherchen sind die in Deutschland laut Wikipedia schon mal negativ aufgefallen:

Die Campusgruppe Chemnitz wurde im Jahre 2005 kritisiert, weil sie an der Technischen Universität Chemnitz CDs verteilte, auf denen die Internetseite von Wüstenstrom folgendermaßen empfohlen wurde:

Hier findest du Beratung, Informationen, Hilfe bei sexuellen Fragen und Problemen: „Wüstenstrom“ ist auch spezialisiert auf Fragen bzgl. Homosexualität, Sexsucht etc.

Der Link führte auf eine Seite zu Problemen mit Missbrauch, Identität und Sucht. Von Pro Familia wurde zugleich abgeraten.

Die studentische Initiative Gaynial sah darin ein Angebot zur „Heilung [von] Homosexualität“. Die Herausgeber der CD distanzierten sich von dieser Interpretation. Der Konflikt wurde inzwischen beigelegt.

Auf den Seiten der Gaynial kann man mehr zum Thema lesen. Auch auf den Seiten von Steven Milverton kann man sich über Evangelikale informieren. Auf meine Frage, ob er mit dem Bus durch ganz Deutschland fahren würde und Station in den großen Städten mache, wie Köln oder München oder Hamburg, zeigte er ein erstauntes Gesicht. Er kannte keine dieser Städte. Munich? Cologne? Hamburg? Fehlanzeige. Nein, er sei nur in Berlin stationiert. Mir fielen gleich die Berichte aus den USA ein, wo die meisten Studenten angeblich nicht den blassesten Schimmer haben, wo fremde Länder und Städte liegen und ich hatte gerade einen dieser Kandidaten tatsächlich vor mir. Später lese ich auf den Seiten der beiden Kampagnen, dass es heute die Abschlussveranstaltung der Bustouren war. Die Gottglauber waren den Gottlosen eiligst in Deutschland hinterher gefahren!

Als er erneut versuchte mir Infomaterial in die Finger zu drücken suchte ich das Weite. Zeit, den Bus der Gottlosen zu besuchen, hatte ich nicht mehr.

Ich warte

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Mist, schon wieder so ein Ohrwurm.

Peter Fox beim Pinkeln zuschauen

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Urinieren mit 17.000 Fans!

Telefon Chat

telefon-chat

Was um alles in der Welt ist ein “Telefon-Chat”? Das ist doch ein Widerspruch in sich oder habe ich da eine Entwicklung nicht mitbekommen!?

Intermezzo

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Zum Wochenstart ein wenig Wii Fit Hula Hoop

Trugbild an der Litfaßsäule

respect-games-poster.jpg In der heutigen Ausgabe der taz findet sich ein Artikel über die Respect Gaymes die heute im Jahn-Sportpark im Prenzlauer Berg stattfinden. Dort ist zu lesen das der junge Herr hier links im Bild, Erkut Ergiligür vom Sportverein Türkiyemspor e.V.,  arg erzürnt ist, dass man sein Konterfei ein zweites Mal für diese Plakataktion zur Ankündigung der Respect Gaymes genommen hat. Die gleichen Plakate hingen bereits im vergangenen Jahr aus. Im privaten Umfeld Ergiligürs wurde damals Häme und Spott über den 21-Jährigen ausgeschüttet, so die taz. Ein zweites Mal wollte er sich nicht mehr zur Verfügung stellen. Er sei stinksauer. Die Verantwortlichen sollen froh sein, dass ich sie nicht verklage, so der Fußballspieler. Beim Verein Türkiyemspor ist man überrascht, man habe erst letzten Sonntag von den schlechten Erfahrungen Ergiligürs gehört. Ebenso Alexander Zinn vom Lesben und Schwulen Verband Berlin-Brandenburg. Für ihn sei diese Information völlig neu. Rechtlich sei die Angelegenheit einwandfrei. Ergiligür hätte unterschrieben, dass das Plakat zwei Jahre verwendet werden darf, so Zinn. Weiter schreibt die taz, bei Türkiyemspor habe man versucht, den Unmut Ergiligürs nicht öffentlich werden zu lassen. Zu spät. Jetzt bitte man um Fairness , es gehe doch um eine wichtige gesellschaftspolitische Arbeit, so die Pressesprecherin des Vereins, Dündar-Isik. Alexander Zinn vom LSVD bemerkt, er fände es sehr schade, wenn dieses wichtige Anliegen, Respekt für Schwule und Lesben zu zeigen, von einer negativen Berichterstattung begleitet würde.

Anbei noch ein Bild von unserem Besuch bei den Respect Gaymes von heute Nachmittag:

      • Kulturtipp