Ich bin dann mal weg

25.04.2009 | 2 Kommentare | Gepostet in Unterwegs

Auf auf zur Familie! Es ruft der Niederrhein. Bis zum 1. Mai herrscht hier also Funkstille.

Harlan

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Veit Harlan, sein Name ist verbunden, mit dem schändlichsten antisemitischen Spielfilm der NS-Zeit, Jud Süß. Gestern Abend besuchten wir im Kino in den Hackeschen Höfen die Premiere des Dokumentarfilms “Harlan – Im Schatten von Jud Süß”. Felix Moeller erzählt die Geschichte des umstrittenen Regisseurs und lässt Harlans Familie zu Wort kommen. Viele sprechen jetzt zum ersten Mal über das Vermächtnis, das ihnen Veit Harlan hinterlassen hat.

Schon in den ersten Minuten des Dokumentarfilms denke ich darüber nach, wie ich einen Film bewerten soll, den ich nie gesehen habe. In Deutschland wird die öffentliche Aufführung von Jud Süß vom Rechteinhaber, der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung, nur mit einem begleitenden Kommentar sowie unter Auflagen gestattet und der Vertrieb des Films untersagt. Jedoch schon nach wenigen Ausschnitten aus Jud Süß wird mir klar, was für ein menschenverachtendes Machwerk Harlan damals abgeliefert hat. Er ist voller antisemitischer Hetze. Heutzutage ist die Botschaft des Films zur Vorbereitung der Massen auf die weitergehende Verfolgungen der Juden, klar ersichtlich. Es fällt mir schwer zu glauben, das die 20 Millionen Zuschauer die den Film damals sahen, nicht begriffen, welche Absichten dieser Film verfolgte.

Wie geht man nun als Familie Harlan mit diesem Erbe um? Es ist sehr interessant den Ausführungen der einzelnen Familienmitglieder zu folgen und manchmal habe ich das Gefühl, einige sind froh endlich offen über das Thema reden zu können. Besonders Thomas Harlan beeindruckt mich, ist er es doch, der die Aufarbeitung am weitesten getrieben hat.

Ich kann diesen Dokumentarfilm sehr empfehlen, er ist ein einfühlsames Portrait einer Familie, die mit ihrer Geschichte verantwortungsvoll umgeht.

Harlan – Im Schatten von Jud Süß

Deutschland 2008, 100 Min.
Regie: Felix Moeller
ab 23.04.2009 im Kino

Foto: Edition Salzgeber

Althaus wieder auf der Piste

Manche Schlagzeilen der taz finde ich wirklich gelungen!

JetLev

Und wieder ein neues Spielzeug das die Welt nicht braucht. Fliegt 10 Meter hoch ist 65 km/h schnell, die Flugdauer liegt zwischen 1 und 2 Stunden und es wird so um die 100.000 Euro kosten. Der oder das JetLev. Sieht zwar toll aus und macht auch sicherlich total Spaß aber nicht umsonst hört man nur rasante Musik im Video und nicht den ohrenbetäubenden Lärm den das Ding wohl macht. Was in den gelben Schlauch so alles eingesaugt wird, lieber gar nicht dran denken.

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Sehnsucht nach Farbe

kirschbaumeJetzt habe ich auch Blumen Content! Uns führte am Sonntag der Wunsch nach Farben und Blumen der Weg in den Britzer Garten. Bei herrlichem Sonnenschein blühten wir bei der Tulipan mächtig auf. Als Ausflugsziel sehr zu empfehlen. Endlich Frühling!

Manchmal fragt man sich, wer in Berlin alles Richter werden darf.

Das fragt sich ausgerechnet Kai Diekmann, leider Chefredakteur von Bild, im Falle einer No Angels -Sängerin. Ich frage mich: Wer vorverurteilt denn hier!? Von wegen “Feinde der Pressefreiheit”. Die ganze Berichterstattung um diesen Fall ist so erbärmlich, da denke ich an Max Liebermann: “Ich kann gar nicht soviel fressen wie ich kotzen könnte!”

Star Trek am Potsdamer Platz

Der Weltraum, unendliche Weiten. Wir schreiben das Jahr 2200. Dies sind die Abenteuer des Raumschiffs Enterprise, das mit seiner 400 Mann starken Besatzung 5 Jahre unterwegs ist, um fremde Galaxien zu erforschen, neues Leben und neue Zivilisationen. Viele Lichtjahre von der Erde entfernt dringt die Enterprise in Galaxien vor, die nie ein Mensch zuvor gesehen hat.

Wer erinnert sich nicht gern an diese Fernsehserie.  „Star Trek“ ist ein milliardenschweres Gesamtprodukt. 10 Kinofilme, 6 Serien mit 726 Episoden sowie Comics, Zeitschriften, Computerspiele und anderen Merchandiseprodukten spülten den Konzernen Paramount Pictures und der CBS Corporation  Milliarden von Dollar in ihre Kassen. Vor sechs Jahren flimmerte dann das letzte Mal ein Star Trek Film über die Filmleinwände und der war so grottenschlecht gemacht, das erst einmal Star Trek in der Versenkung verschwand. Auch die letzte Serie “Enterprise” brachte nicht die erhofften Einschaltquoten und wurde 2005 abgesetzt. Irgendwie war das Thema ausgelutscht! Jetzt versucht man dem Ganzen neues Leben einzuhauchen. Diesmal hat sich J.J. Abrams, bekannt von der Serie Lost, Alias etc.  dem Thema angenommen und siedelt die Geschichte von Kirk, Pille, Spock, Scotty, Checkov, Uhura und Sulu in ihren Jugendjahren an. Ab dem 7. Mai läuft in Deutschland der 11. Film an, sein Titel: Star Trek

Ich spiele ungern den Zaungast. Allerdings war ich heute am Potsdamer Platz, genauer gesagt im Sony-Center. Dort war großer Bahnhof für die Darsteller des neuen Trek Films. Ich war dort um mir die Gestalten einmal an zu sehen, die dem Thema neues Leben einhauchen sollen. Am blauen Teppich nur wenige Menschen und eine mäßige Stimmung. Kein Jubel als die Hauptdarsteller aus ihren dunklen Limousinen stiegen, vielleicht lag es daran, dass noch niemand die Darsteller kennt. Ein Mann am Mikrofon bemühte sich vergebens die Menge in Wallung zu bringen. Ich kenne von den Herren und Damen die da auflaufen, niemanden aus Film oder Fernsehen. Allerdings Zachary Quinto, der Spock im Film spielt, ist eine äußerst attraktive Erscheinung!

Ich selbst habe mich nie als “Trekkie” gesehen, bin nie auf den Gedanken gekommen zu irgendwelchen Conventions zu fahren, das sind die Treffen wo sich die Fans so verkleiden wie ihre Stars im Film und die kommen dann vorbei und zeigen sich, wie sie in “echt” aussehen. Albern! Der Grundgedanke von Star Trek hat mich aber immer berührt:” Star Trek beschreibt eine utopische Zukunft, in der die Menschheit enorme technische Fortschritte erzielt hat. Erzählt werden die Geschichten von Offizieren und Reisenden auf Raumschiffen und -stationen der militärischen und wissenschaftlichen Sternenflotte. Von besonderer Bedeutung ist hierbei die Fähigkeit, mit Überlichtgeschwindigkeit das Weltall zu bereisen – was den Kontakt mit extraterrestrischen Spezies ermöglicht. Darüber hinaus hat die Menschheit die meisten der heutigen Probleme, wie etwa soziale Ungleichheit, Rassismus, Intoleranz, Armut und Krieg, überwunden. Auch Kapitalismus und Geldfunktion existieren nicht mehr.” Ach, wenn dem doch so wäre!

Frohe Ostern

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Abi 2027

Kaum auf der Welt, schon werden bei einigen durch geknallten Eltern Anforderungen an die Kleinsten gestellt. Hier ein sehr krasses Beispiel von grobem Wunschdenken an die Brut, gesehen in einem Baby-Klamotten Laden im Prenzlauer Berg! Welch armes Würmchen, das solch Kleid ertragen muss. Passend dazu gleich ein Artikel.

abi-2027

SO36 bleibt!

8.04.2009 | 1 Kommentar | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, Berlin, News


SO36 Bleibt

Da setze ich mich doch gerne für ein! Vielleicht mag der Eine oder die Andere ebenfalls etwas zum Erhalt des SO36 beitragen. Alleine schon wegen des Café Fatal das dort jeden Sonntag stattfindet. Einfach auf den Banner klicken, lesen und danach die Emails verschicken. Danke!

Schnäppchen

Gigantischer Preisrutsch bei Berliner Grundstückspreisen! Ein kompletter Friedhof für 1099 ,- Euro! Von Eigenheimen mit Keller sollte man allerdings absehen.

friedhof

Intermezzo

1990. Erinnern Sie sich? Chanel machte damals aus Werbung Kunst:

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Später fand ich diesen Spot sehr gelungen:

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Manchmal bleibt Werbung im Hirn hängen.

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