Mehdorn wird neuer BVG-Chef
Gähn. Immer diese Aprilscherze!
Gähn. Immer diese Aprilscherze!
Das Antiteilchen hat sich heute haushaltstechnisch rund erneuert. Es begrüßt in seinen Räumlichkeiten eine neue Waschmaschine, eine neue Geschirrspülmaschine (purer Luxus) und einen im Stromverbrauch extrem günstigen neuen Kühlschrank. Finanzkrise hin oder her, Waschmaschine und Kühlschrank waren immerhin 15 Jahre alt und stellten ab und an ihre Funktion einfach ein. Tagelanges herumschwirren in Elektromärkten um die Preise zu studieren, um dann mit dem günstigsten bei einem Markt, der verspricht diesen zu unterbieten, zu zuschlagen, haben mich doch sehr ermattet. Gut, die Spülette hätte nicht sein müssen, aber ich als Handspüler seit 19 Jahren, bin es einfach leid, jeden Abend nach dem Essen mich noch an den Spülstein zu stellen! Etwas Luxus sei mir gegönnt. Ich habe bei allen Geräten natürlich auf die Umweltverträglichkeit geachtet. Allerdings sind nicht alle Geräte “Made in Germany”. Hätte ich mich darauf und auf den Umweltfaktor konzentriert, wäre jedes Gerät zweimal so teuer geworden. So dicke habe ich es nun auch wieder nicht.
Begehbare Kleiderschränke sind Werbetechnisch gerade stark in Mode!
Dank an: Clamix und unbekannterweise Trevor für die Idee!
Kam ich doch eben am Alexanderplatz vorbei und sah die Vorbereitungen zum Massenansturm auf Elektrogeräte eines neuen, riesigen Elektrofachmarktes, benannt nach einem Gasplaneten. Hastig wurden Absperrgitter aufgestellt. Hoffen wir, dass es nicht wieder zu solch peinlichen Bildern wie im September 2007 kommt. Hundertschaften werden heute gegen 00:01 Uhr den Alexanderplatz in ihrer Gewalt haben. Gegenüber, beim anderen Markt im Alexa nutzt man morgen den Hype und hat sämtliche Werbeprospekte aus dem Regal genommen. Auf Nachfrage heißt es, man beobachte die Werbung vom Konkurrenten um dann schnell reagieren zu können und ebenfalls Elektroartikel günstig raus zu hauen! Man öffne auch am Mittwoch von 8:00 Uhr bis 00:00 Uhr um den Kundenansturm am Alexanderplatz mit ab zugreifen, so eine Angestellte. Ich sehe draußen ein Kamerateam des rbb, es stärkt sich vor dem Alexa mit Bratwurst. Dauert ja noch eine Weile bis 00:01 Uhr.
Nachtrag: Das ist ja nochmal gut gegangen!

Maskottchen der Landesgartenschau 2009 in Oranienburg.
Ist der Herr R|ob schon weg? Wenn nicht, hier noch ein paar wichtige Informationen:
Ein Glück, dass heute in Flugzeugen nicht mehr geraucht werden darf! Das war ja früher die Hölle. Guten Flug Herr R|ob!
Nach den Begrüßungsreden von Dr. Lieselotte Kugler, Direktorin des Museums für Kommunikation Berlin und Dr. Christiane Holm, Kuratorin der Ausstellung, die sich vor allem mit dem neuen Medium Weblog auseinandersetzten, las Manfred Krug aus seinem Buch “Abgehauen”. Ein interessanter und witziger Einblick in das Leben des Schauspielers. Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung wurde mir klar, dass der Schwerpunkt auf den Tagebüchern in Papierform liegt und zwar zu 90 Prozent. Bevor man die eigentliche Ausstellung betritt, präsentieren sich zwei Tische mit vielen Computern. Von den Bildschirmen kann man verschiedene Punkte aufrufen, unter anderem, ob Bloggen gefährlich ist! Die Blogsuchmaschine von Google ist vertreten und ein paar Blogs werden direkt verlinkt. Viel zu erkunden gibt es auf den Seiten nicht wirklich. Ich war schnell gelangweilt, auch das Design der Seiten erinnerte mich eher an einen Katalog in einer Bibliotheksdatenbank, da wäre viel mehr an Präsentation möglich gewesen. Sehr schade!
In der Ausstellung selbst, hinter einem Vorhang, sehr gedämpftes Licht, geschuldet den lichtempfindlichen Exponaten. Zahlreiche Vitrinen mit den verschiedensten Formen von Tagebüchern. Viele aus der Sammlung des Tagebucharchivs in Emmendingen. Mit Frauke von Troschke, der 1. Vorsitzenden des Vereins, unterhielt ich mich kurz und musste irritiert feststellen, dass ihr Verein, Weblogs nicht als Tagebücher ernst nimmt! Diese wären ja eher auf Resonanz ausgelegt! Mein Einwand, dass es zahlreiche Weblogs gibt, die keine Kommentarfunktion bieten, ließ sie nicht gelten. Das Tagebucharchiv beschäftigt sich jedenfalls nicht mit Weblogs, sammelt dies bezüglich auch nichts. Für mich war diese Aussage, im Bezug zu dieser Ausstellung, äußerst befremdlich. Trotzdem möchte ich auf die hervorragende Arbeit dieses Vereins aufmerksam machen. Von staatlicher Seite müsste es eine bessere Förderung geben, da die Sammlungsbestände des Vereins auch ein weiteres Stück national wertvollen Kulturgutes darstellen!
Geschickt am Boden platziert, sind in den Räumen einzelne Tagebucheinträge in Teppichform. Besonders beeindruckt hat mich aber die Arbeit von Walter Kempowski, “Echolot”. Ich werde mich näher damit beschäftigen. Zum Schluss hatte ich noch ein sehr gutes Gespräch mit Jenifer Stolz, für Medienarbeit im MfK Berlin zuständig, die mir noch sehr interessantes über die vielen zusätzlichen Veranstaltungen im Rahmen der Präsentation berichtete. So zum Beispiel am 25. Juni von 11- 15 Uhr mit dem Programmteil “Privatheit im Internet“.
Die Ausstellung ist interessant, arbeitet aber meiner Meinung nach nicht ausführlich den Sprung des Tagebuchs vom Blatt Papier auf das Medium Internet richtig heraus! Aktuellere Bezüge zu bestehenden Blogs haben mir gefehlt. Jedoch ist diese Ausstellung sehr wichtig- bedeutet sie doch, das die Museumslandschaft Weblogs als ernst zunehmendes Medium wahrnimmt!
@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog
Vom 20. März bis 30. August 2009 im Museum für Kommunikation Berlin
Leipziger Straße 16
10117 Berlin-Mitte
Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 9.00–17.00 Uhr
Samstag, Sonntag und an Feiertagen 10.00–18.00 Uhr
Eintrittspreise
regulärer Eintritt 3,00 EUR
ermäßigter Eintritt 1,50 EUR
Am 27. Februar 2006 hatte ein Teil meiner Privatheit den Weg ins World Wide Web gefunden. Seit dem blogge ich recht regelmäßig über das, was mich interessiert, aufregt, zum lachen oder weinen bringt oder mir einfach mitteilungswürdig ist. Das Museum für Kommunikation in Berlin zeigt ab dem 20. März bis 30. August 2009 die Ausstellung “@bsolut privat!? Vom Tagebuch zum Weblog“. Aus dem Pressetext: “Tagebuch schreiben – das ist verbunden mit vagen Vorstellungen von Intimität und Egotrip, von Geheimnis und Enthüllung. Das Fragezeichen im Ausstellungstitel lädt dazu ein, diese gängigen Klischees zu hinterfragen. Privatheit ist keineswegs eine durchgehende Konstante für das Tagebuch, denn schon seit der frühen Neuzeit – und nicht erst zu Zeiten des Webs 2.0 – hat es Diarien gegeben, die für andere Leser oder gar auf eine Veröffentlichung hin angelegt waren. Umgekehrt sind die Blogs, die mittlerweile allein in Deutschland von weit über einer Millionen Menschen gelesen werden, nicht nur auf Schlagworte wie Exhibitionismus oder Enthüllung zu reduzieren.
In der Ausstellung, die über 300 Tagebücher und Weblogs umfasst, werden papierene und digitale Tageschroniken erstmals gemeinsam gezeigt und diskutiert. Neben Zeitzeugnissen Unbekannter begegnen uns in den originalen Tagebuchdokumenten auch prominente Autorinnen und Autoren wie Thomas Mann, Clara Schumann, Johann Wolfgang von Goethe, Walter Kempowski, James Cook oder Wilhelm von Humboldt.
Ob privat oder öffentlich, ob auf Papier oder als Weblog – wer Tagebuch schreibt, ist nicht mehr allein mit sich und kommuniziert zugleich in einem ganz bestimmten Rhythmus. Diese prägende Kraft der Tagestaktung verleiht dem Tagebuch seine charakteristische Form.”
Das könnte interessant sein! Am 19. März um 19:00 Uhr ist die Ausstellungseröffnung und ich werde hingehen und davon berichten. Ein Blog, passend zur Ausstellung, gibt es auch.
Heute, cirka 15:00 Uhr.
Scheint wieder schwer in Mode zu kommen, diese Rotzbremse. Ich selbst habe mich erst spät vom “Schnauzer” getrennt und war eigentlich froh, ihn los zu sein. Nun heute das: Der Veronica (unvergesslich als Knödelfee) Ferres ihr Neuer hat einen. Auf der Straße kommen mir immer mehr junge Männer damit entgegen und auch unser Boogie Woogie Axel hier links, aktuell im Berliner Straßenbild zu sehen, lässt es sich nicht nehmen, oberlippentechnisch behaart zu sein. Er selbst bewirbt sich übrigens mit dem Slogan “mit der Dynamik eines fauchenden Eisenbahnzuges”! Alles hatte seine Zeit, daher kann ich nur eines empfehlen: RASIEREN!
(Klick vergrößert)
Ich kann über diesen Mann und seine Witze einfach nicht lachen. Der ist mir unsympathisch. Vielleicht liegt es auch daran!?
Heute Abend um 21:00 Uhr sendet Arte den Film “Die Ritter der Kokosnuss“! Neben “Das Leben des Brian“, ist er meiner Meinung nach der beste Film der Monty Python Truppe.
Es gibt Momente im Leben, da staune ich nur, auf welch` geniale Ideen Menschen kommen können. Hier unten sehen Sie eine Kamera, die auf einem Sushi-Laufband gestellt worden ist und dort fröhlich ihre Runde dreht. Was man dort sieht, hat die Klasse eines Dokumentarfilms!
(von hier)
70 Jahre lang, war das nach Plänen von August Stüler zwischen 1843 und 1855 errichtete Neue Museum, nicht zugänglich. Im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, erfolgte 1985 eine erste Notsicherung des Gebäudes. Die Bauarbeiten zur Wiederherstellung begannen 2003 und sind nun abgeschlossen. An diesem Wochenende hatten die Berliner zum ersten Mal die Gelegenheit, das restaurierte Gebäude in Augenschein zu nehmen. Wir gesellten uns unter die Schaulustigen, die in einer langen Schlange um Einlass begehrten. Ich, skeptisch ob des Anspruchs des Architekten David Chipperfield, das Gebäude in der Architektursprache unserer Zeit und mit behutsamer Konservierung der Spuren der Geschichte wieder erstehen zu lassen, wurde in Teilen eines Besseren belehrt! Gelungen ist die Restaurierung der noch vorhandenen Bausubstanz. Belässt man doch die Wandmalereien, die Kriegsschäden an Pfeilern und Säulen doch soweit, das man erahnen kann, wie prächtig einst dieser Bau gewirkt haben muss. Hätte man alles wieder hergestellt, befände man sich sicherlich in einer Art Disneyland. Die neuen Einbauten Chipperfields allerdings, sind stark gewöhnungsbedürftig! Das man das opulente Treppenhaus nicht wieder im alten Glanz aufgebaut ist verständlich, die Kosten wären exorbitant, dass man aber einen Raum wie ein gigantisches Pissoir gestaltet hat, ärgerte dann doch.
Berlin hat ein weiteres Museum auf der Museumsinsel von Weltgeltung zu bieten und ich bin gespannt auf den neuen Ansatz, den man im Haus dem Besucher bieten will, da es die Sammlungen des Ägyptischen Museums und der Papyrussammlung und des Museums für Vor- und Frühgeschichte aufnehmen wird: “…..dabei werden die Sammlungen nicht streng voneinander getrennt präsentiert. Hingegen gehen sie in einem neuartigen Ausstellungskonzept auf, bei dem sie nicht in Konkurrenz zueinander treten, sondern gemeinsam dem Besucher einen faszinierenden Blick in die Ursprünge der Menschheitsgeschichte bieten.” Wir dürfen gespannt sein!
Wenn Sie mal einen Blick hinein werfen wollen: