Unser erster Berlinale Film gleich ein Erfolg! “Achterbahn“ ein Dokumentarfilm von Peter Dörfler, der die Geschichte von Norbert Witte und seiner Familie erzählt, ist spannend und äußerst interessant. Witte, Schausteller von Beruf, kauft Anfang der neunziger Jahre in Berlin den Freizeitpark “Spreepark” im Plänterwald. 10 Jahre später ist er Pleite und hinterlässt 15 Millionen Euro Schulden. Er setzt sich 2002 mit seiner Familie und einigen Fahrgeschäften nach Peru ab, um neu anzufangen. Der Neubeginn glückt nicht und Witte versucht mit dem Schmuggel von 180 Kilo Kokain nach Deutschland, im Mast des “Fliegenden Teppich“, den Rückkauf des Spreeparks zu finanzieren. Die Sache fliegt auf und Wittes Sohn, der mit der ganzen Sache wenig zu tun hatte, wird in Peru zu 20 Jahren Haft verurteilt. Norbert Witte wird in Deutschland zu 7 Jahren Haft verurteilt, die er zum Teil als Freigänger absaß. Sein Sohn Marcel, befindet sich weiterhin in Peru, unter schwersten Bedingungen, in Haft.
Interessant für mich auf der Berlinale, das nach der Aufführung des Films alle an der Produktion beteiligten auf der Bühne waren. Auch Witte und seine Tochter Sabrina. Man konnte Fragen stellen und erfuhr noch einiges über den Film. Der Saal mit 500 Sitzplätzen war übrigens voll besetzt. Der Film kommt in den nächsten Wochen ins Kino. Sehr empfehlenswert!




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