
Photo:NASA/ Polyband
Am 21. Juli dieses Jahres ist es 40 Jahre her, das der erste Mensch seinen Fuß auf einen anderen Himmelskörper setzte. Mir läuft immer noch ein Schauer über den Rücken wenn ich die Bilder der ersten Mondlandung sehe. Was für ein Kraftakt in den Zeiten des Kalten Krieges, der, genau genommen, erst dafür sorgte, dass man in den russisch-amerikanischen Wettlauf zum Mond eintrat. Von 1969 bis 1972 besuchten 12 Menschen unseren Trabanten und sie brachten neue Erkenntnisse mit zurück auf die Erde und das Wissen darüber, wie man unseren Planeten verlässt und sicher wieder zurückkehrt. Das Apollo-Programm kostete 25 Milliarden Dollar und beschäftigte bis zu 400.000 Menschen. Der Film “Im Schatten des Mondes” der in Deutschland am 29.01.09 seine Premiere haben wird, zeigt visuell beeindruckendes Archivmaterial zahlreicher, originaler NASA Filmaufnahmen, die größtenteils noch nie zuvor zu sehen waren. Digital aufgearbeitet und mit gestochen scharfen Bildern von den einzelnen Mondlandungen, erzählen viele ehemalige Astronauten von ihren sehr persönlichen Erlebnissen. Bedenkt man, dass die Steuer-Technik der Mondlandefähren die Kapazität eines heute gängigen Mobiltelefons hatte, wird klar, wie wagemutig diese Menschen damals waren!
Im Schatten des Mondes
Dokumentarfilm Großbritannien 2007
99 Minuten
Regie Christopher Riley, David Sington
Cinestar am Potsdamer Platz zeigt den Film auch in der Originalversion!
Nachtrag: Angesehen und begeistert! Sehr emotional wie die Astronauten von damals ihre persönlichen Eindrücke schildern. Ein interessanter und empfehlenswerter Film!


Mit Abstand nichts in meiner Kindheit hat sich so eingeprägt wie diese erste Mondlandung.
Ich war damals 9. Die Fernseher waren nicht viel besser als die Bilder, die da vom Mond kamen, jedenfalls unserer. Wir bekamen nicht einmal das Dritte Programm rein; Schwarzweiß konnte er aber schon.
Die vier unendlich langen Tage, die es vom Start der Rakete an dauerte, bis die Kapsel endlich landete, habe ich vor Aufregung fast geheult. Es waren ohnehin die letzten Tage des Schuljahres, und ich konnte nicht verstehen, daß der Unterricht nicht ausfiel. Obwohl man damals morgens im Fernsehen eigentlich nichts verpassen konnte.
Die Bilder von der Landung selbst erreichten ein zitterndes, in einer Sesselecke in sich zusammengefallenes Kind. Ich denke, daß ich eine halbe Stunde lang nicht geatmet habe.
Nach einem Monat hatten sich meine Aufregung und Begeisterung immer noch nicht gelegt. In den Sommerferien bei meiner Oma erschien nach damals sensationell kurzer Zeit ein Heyne-Taschenbuch über den Apollo 11-Flug, mein allererstes selbstgekauftes Buch, am 22.08. mit größtem Stolz für 2 Mark 80 erworben. Das halbe Buch Blabla, bis die Rakete überhaupt erst mal startete, aber danach dann endlich jedes Zünden irgendeines Triebwerks mit Datum und Uhrzeit, alles das, was man im Fernsehen nicht sehen konnte.
Erst Jahre später ernüchterte mich allmählich die deprimierende Erkenntnis, daß die Erwachsenen nichts von dem hielten, was ich erträumt und erwartet hatte. Sie ließen das Mondprogramm einfach einschlafen.
Ja, Opi hat sich jetzt beruhigt.
Und gerade die ganz frische Erkenntnis gewonnen, den Lebensabschnitt ‘Zeitzeuge’ erreicht zu haben. Ogottogottogott!
Ich war zarte drei Jahre alt. Wie mir meine Eltern berichten, soll ich es gesehen haben. Auf einem Fernseher mit einer grünen Folie davor, die meine Eltern sich von einem Hausierer haben aufschwatzen lassen, der ihnen damit Farbfernsehen verkaufen wollte!
Kann mich noch gut an die erste Mondlandung erinnern. Ich war damals 9 Jahre alt und durfte den Anfang der Übertragung im Fernsehen mitverfolgen. Musste dann aber irgendwann ins Bett und hab sie nicht live erleben dürfen. Das war ein Geheule…
Ich hab es auch gesehen , nur glaube ich immer noch nicht , daß wir wirklich auf dem Mond waren . Die waren technisch noch gar nicht in der Lage dahin zu fliegen . Wer sich damit mal richtig beschäftigt hat , den werden Zweifel an der ganzen Geschichte kommen. Für mich ist das nur das teuerste Filmprojekt aller Zeiten gewesen