Also etwas mehr hatte ich schon erwartet bei der Ausstellung “Weltmaschine“. Vor der noch nicht eröffneten U-Bahnstation Bundestag der U55 geht es für Felix und mich in die Tiefe. Frau Ministerin Dr. Annette Schavan empfängt uns keck lächelnd auf einem Poster. Die Temperatur im Tunnel ist angenehm warm und in der Mitte der Station stehen interessante große Fotos vom LHC. Gleich zu Beginn ein Gerät das verdeutlichen soll, wie oft der Mensch täglich von Teilchen aus dem Weltall getroffen wird. Völlig ungefährlich, so der Text der Informationssäule, soll man seine Hand in das Gerät stecken, mutig wie ich bin, greife ich hinein. Es knistert und blitzt etwas. Beim herausziehen der Hand entdecke ich den Aufkleber unten am Objekt, dass Herzschrittmacherträger nicht zugreifen dürfen! Böse Falle für diese Menschen!
Es stehen einige Originalteile der verschiedenen Detektoren herum, auch einige Modelle, die leider recht lieblos gestaltet sind, erfreuen das Auge nicht wirklich. Viele Schautafeln mit Text versuchen das, was da am LHC eigentlich geschieht, einigermaßen verständlich zu erklären. Eine Plasma-Kugel die wie immer zum hin greifen animiert, ist dann auch schon das letzt “Highlight” dieser Ausstellung. Den Machern möchte ich zu rufen: Stellen Sie Kaffee-Maschinen auf damit man nicht einschläft. Physik kann man auch spannender präsentieren!
Also wenn Sie wirklich, wirklich nichts anderes zu tun haben und gerade am Bundestag herumstehen und es bitter kalt ist, dann schauen Sie doch mal dort unten vorbei.




schade schade. und dabei stand das nach deinem ersten post über die ausstellung auf meinem plan für die nächsten tage.
aber — es soll ja kälter werden ;-)
Es ist wahrlich eher eine Wärme-Stube! Ich hatte auch mehr erwartet aber die Macher sind einfach gescheitert!
Schade, dass es nicht gelingt die Idee hinter der Weltmaschine besser zu erklären. Jedenfalls werde ich wegen dieser Ausstellung nicht nach Berlin fahren. ;-)
Komm lieber wegen all der anderen schönen Dinge nach Berlin! ;-)