Hilfe, Mama und Papa kommen

Mein Vater wird 70 und meine Eltern haben beschlossen dieses Jubelfest in der Hauptstadt bei ihrem Sohn zu feiern. 5 Tage lang! Nun sitze ich hier und überlege mir ein Show Programm um die Eltern zu bespaßen. Die letzte Zitty-Ausgabe zum Thema brachte mir nicht wirklich neues. Klar, Dampferfahrt, Musemsbesuch, ein oder zwei Runden Telecafe sowie Potsdam sind schon überlegt. Das hatten sie noch nicht, sie sind ja nicht zum ersten mal in Berlin. Auch ein abendlicher Besuch in Clärchens Ballhaus soll drin sein. So ein richtiger Jubelknaller ist mir aber noch nicht eingefallen. Friedrichstadtpalast! Eine Revue? Das halte ICH nicht durch! Oper? Da schläft mein Vater ein! Theater? Boulevard, was mit Herbert Herrmann und Jutta Speidel oder so….nur die spielen zur Zeit kein Theater. Philharmonie? Stand gerade erst in Flammen und fällt ja wohl erst einmal aus. Vielleicht dann doch das Gruselkabinett der pathologisch-anatomischer Feucht- und Trockenpräparate im Medizinhistorischen Museum der Charité. Das bleibt mit Sicherheit im Gedächtnis und sie haben beim nächsten Kegelabend mächtig Gesprächsstoff. Ich bin offen für Vorschläge!

Kategorie(n): Berlin, Fragen des Alltags, News

25 Antworten auf Hilfe, Mama und Papa kommen

  1. Philharmonie ist nicht möglich…brennt gerade!

    antiteilchen sagt:

    Ja, habe ich ja geschrieben! ;-)

  2. Ups..überlesen!

    Gibt es die Pfauen-Insel noch? Bei guten Wetter ein Ausflug wert?
    Ich weiß das leider nicht mehr, schon zu lange weg von Berlin.
    Und im Kudamm Karree….existiert noch die Travestie-Bude?
    Vielleicht wäre das etwas zum erzählen für Papa beim nächsten Kegelabend! ;-)

    LG Tina

    antiteilchen sagt:

    Also die Pfaueninsel ist ein Vorschlag, aber Kudamm-Karree und Travestie….muahaha…..grusel….

  3. Das ist echt schwierig. Kunstbegeistert? Da hat die Deutsche Guggenheim gerade was Gutes. Oder einmal nach Tempelhof: “so, liebe Eltern, das gibt’s bald nicht mehr”. Gibt’s nicht auch gerade was von Dalí irgendwo? Meine sowas gelesen zu haben.

  4. Werden sie auch bei Dir übernachten? % Tage mit Eltern in das Haus wäre doch schwer. Ich kenne Berlin gar nicht, also keine Vorschlage, ausser you’re going to need some tranquilizers, give some to the parents as well so you can all enjoy the quiet ;)

    antiteilchen sagt:

    Tempelhof? Hmm…gibt es ja irgendwie nur die Halle gucken und mal drum rumlaufen…aber merke ich mir! Guggenheim gut für 30 Minuten ;-)

    antiteilchen sagt:

    @Lars
    Ich kann meinen Eltern doch keine Drogen geben! ;-) und wenn sie apathisch in der Ecke hängen..lieber nicht.

  5. Berlin, was kann Mann da schon groß machen. Lad’ Sie zu einer Reise nach Köln ein! ;)

    antiteilchen sagt:

    Sie kommen aus der Nähe von Köln! :-(

  6. Dann schick sie nach Frankfurt. Ich kenne ein paar klasse Apfelweinlokale :)

  7. Ein Ausflug nach Potsdam / Sancoussi sollte sie interessieren ;)

  8. also bevor du it ihnen zum feiern nach köln oder frankfurt fahren musst weil berlin angeblich nichts habe … schlage ich cottbus vor, das neue kunstmuseum dort …

  9. Potsdam : Krongut Bornstedt http://www.krongut-bornstedt.de
    Berlin: vielleicht habe ich bis morgen eine Idee…

  10. Sauer macht lustig! Unbedingt im Spreewald Kahn fahren und saure Gurken dazu essen.
    Bei schönem Wetter ein Gedicht! ;-)

  11. ……. oder aufm Fernsehturm 70 Runden drehen. :-)

  12. filmmuseum, dauerausstellung, dann gang durchs sonycenter, dortiger biergarten (2mio biersorten, vermutlich auch kölsch). spargel essen.

  13. …. oha, das Telecafé ist ja schon in Planung – “Telecafé” klingt so mini, da brauch ich 3 Stunden, um´s zu merken ;-)

    antiteilchen sagt:

    @rene
    Sanssouci von innen vielleicht. Von außen kennen sie es schon.

    @Ondamaris
    Hmmm…die BTU ist auch nicht zu verachten!

    @Kurth
    Könnte man mit Sanssouci verbinden! Ja, morgen schönes Geburtstags Treffen ;-)

    @Traudl
    Im Spreewald waren sie schon. Sie schipperten wie wir zwischen den Gurken. Meine Güte 70 Runden Telecafe á 20 Minuten…dann sind sie ja fast 24 Stunden unterwegs ;-)

    @Glam
    Marlene Dietrich und Konsorten mit Beelitzer Spargel und ein zwei Stangen Kölsch. Kunst, Architektur, was gegen Hunger und Durst.

  14. du schreibst, deine eltern hätten beschlossen, nach berlin zu kommen. du hast sie also nicht eingeladen. dazu fällt mir folgendes ein: meine mutter hat vor drei jahren ihren geburtstag in berlin verbracht. war auch ihr wunsch. ich hab kuchen gebacken, den nachmittags auf dem damals noch vorhandenen balkon serviert und dazu ein paar meiner freunde eingeladen. abends hab ich gekocht. wieder mit freunden von mir. meine mutter machte einen sehr zufriedenen eindruck. ich denke ja, wenn sich eltern für ihre kinder interessieren, die in der bösen großen stadt wohnen, sollten sie vielleicht auch was von den kindern mitbekommen.

    das obligatorische touristenprogramm gab’s die tage davor und danach natürlich auch. einschließlich besuch eines ades-zabel-programms im schwuz … ;-)

    ideadealer sagt:

    Mozart in der U-Bahn …soll stimmlich nicht ganz so toll sein, aber die location ist cool. und vielleicht hört er ja nicht mehr so gut, der papa:-)

    antiteilchen sagt:

    @Achim B.
    Sie werden mich die ganzen 5 Tage haben können ;-) Freue mich drauf. Da sie bei mir wohnen, werden wir auch gemeinsam kochen. Allerdings ziehe ich zum schlafen dann doch zum meinem Freund. An Edith Schröder dachte ich auch schon. Wäre vielleicht was.

    @ideadealer
    Bei Oper das Problem des einschlafens. Da zieht auch die Location leider nicht. Aber hübsche Idee.

  15. Und nun? Wie weit sind die Überlegungen nun gediehen?

    antiteilchen sagt:

    Ich habe erstmal auch die Termine für die kommende Woche abgewartet und sitze gerade eben über der Ausarbeitung des Programms. Vielleicht wäre die Aufführung “Kiss me, Kate” an der Komischen Oper auch ein Higlight?

    lieber_kater sagt:

    na der punkt wäre ja nun geklärt :-)
    falls noch jemand eltern mit faible für glitter und nackte herrenbrüste resp. damenhintern vorrätig hat: die kate is ne empfehlung!

    @ideadealer
    die flöte in der u-bahn soll nicht nur stimmlich nicht toll sein. selbst mir als laien ist aufgefallen, daß töne bei weitem nicht erreicht und schon gar nicht gehalten werden. des weiteren mußte ich mich belehren lassen, daß auch musik und gesang mitunter recht verschiedene wege gehen, was das jeweilige tempo angeht.
    aber solange die tageszeitungen voneinander abschreiben und das teil hochjubeln, lohnt alles meckern nicht. und späßchen a la “laß das nicht alice schwarzer hören” ziehen beim publikum dort mehr als ordentliche sangeskunst.
    fazit: zum glück kann man sich in der pause unbehelligt davonschleichen.

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