Mark und Metropole

Trotz schönstem Frühlingswetter lockte uns heute das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zu der Ausstellung “Mark und Metropole. Berlin-Brandenburg 1871 bis heute“. Wir nahmen an einer sehr guten Führung mit Kurator Andreas Bernhard teil, der sich viel Zeit nahm, um uns die einzelnen Themenschwerpunkte näher zu bringen. Sein Lieblingswort schien dabei “putzig” zu sein, denn das hörten wir oft. Die Ausstellung ist in zwölf Ausstellungskapiteln gegliedert und bietet mit 500 Exponaten reiches und interessantes Anschauungsmaterial. In der Ausstellung hängen auch drei Bilder die mich ausserordentlich beeindruckt haben: Julius Jacobs Die Werderschen und Max Fabians Die Spree sowie Walter Leistikows Abendstimmung am Schlachtensee.

Julius Jakob - Die Werderschen - Stiftung Stadtmuseum Berlin Max Fabian - Die Spree - Stiftung Stadtmuseum Berlin Walter Leistikow - Abendstimmung am Schlachtensee- Stiftung Stadtmuseum Berlin

Interessant allemal, wäre da nicht die stickig warme Luft, sowie kein Tageslicht in den Räumen. Eine Klimaanlage tut hier Not! Dafür ist alles gut ausgeleuchtet, wenn auch nur teilweise 50 Lux eingesetzt werden dürfen, um das empfindliche Papier zu schonen. Wer sich für die Geschichte der Beziehung Berlins zur Mark Brandenburg interessiert wird hier umfassend informiert. Empfehlenswert!

Mark und Metropole
25.04.2008 - 17.08.2008

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall Am Neuen Markt 9,14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10–17 Uhr, Samstag/Sonntag und an Feiertagen 10–18 Uhr
Montag  geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket 5 €/erm. 4 €, freitags 4 €
Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt

Informationen und Führungsanmeldung
Tel: 0331/62085-50, E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de

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