Enthüllung des Homosexuellen-Mahnmals in Berlin
Das Denkmal für die in der NS-Zeit verfolgten Homosexuellen in Berlin wird am 27. Mai der Öffentlichkeit übergeben. Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU), Opferverbände und die Künstler haben sich verständigt. Wird auch Zeit! Wie es im Moment am Mahnmal aussieht, kann man bei Ondamaris sehen.
Auch die Stadt Berlin erinnert sich, nämlich an die Verdienste des Bürgerrechtlers Magnus Hirschfeld. Am 6. Mai wird ein Teil des Spreeufers in Mitte nach dem Mitbegründer der Homosexuellenbewegung benannt. Hirschfeld hatte 1897 das Wissenschaftlich-humanitäre Komitee (WhK) gegründet, die weltweit erste Organisation, die gegen die Diskriminierung Homosexueller kämpfte.
am 9. April 2008 um 16:24 Uhr.
schön dass das Mahnmahl nun endlich kommt, habe es ja letztesmal in berlin im bau gesehen..geht halt oft mal lange bis was geht..darum sind wir gefordert (Immer noch!!) für unsere Lebensweise zu kämpfen!!
am 9. April 2008 um 17:11 Uhr.
5 Jahre hat es dann am Ende gedauert.
am 13. April 2008 um 00:21 Uhr.
und was ist dabei herausgekommen? ein überdimensionaler betonklotz, mit dem niemand, der es nicht eh schon weiß, etwas verbinden kann. wär es nicht so hochpolitisch und auch an die erinnernung an opfer gebunden, wär ein riesiger penis viel schöner, provokativer und auch eindeutiger gewesen. aber wahrscheinlich wieder zu eindeutig …
am 13. April 2008 um 00:53 Uhr.
Meine Güte wie drastisch, das mit dem Penis!
am 15. April 2008 um 22:08 Uhr.
Wenn ich lese Betonklotz vs. Riesenpenis geht mir ein Gedanke durch den Kopf, der mir (ohne jetzt explizit “lieber_kater” zu meinen) bei wirklich vielen Menschen auffällt - allerdings im Vergleich zu anderen Nationalitäten vorwiegend in Deutschland: Von einem Extrem ins andere Extrem zu verfallen. Mittlerweile komme ich zu der Auffassung, daß dies anscheinend “typisch Deutsch” ist. Irgendwie scheint IMHO in unserem Lande der Begriff “goldener Mittelweg” ein völliges Fremdwort zu sein.
am 23. April 2008 um 09:33 Uhr.
[...] In Berlin wird am 27. Mai das Denkmal für die im Nationalsozialismus ermordeten Homosexuellen endlich enthüllt. [...]
am 2. Mai 2008 um 13:37 Uhr.
[...] denke, immer wieder neue Stätten des Erinnerns und des Gedenkens machen die Dinge nicht ungeschehen. Es sollte viel öfter auf die vorhandenen [...]