Das Olympische Dorf der XI. Olympischen Spiele 1936

Unterkunftsgebäude und Speisehaus der Nationen1906 hatte sich Deutschland für die Olympischen Spiele beworben und gewonnen aber der Erste Weltkrieg kam dazwischen und die Spiele fanden nicht statt. In den Zwanziger Jahren ein zweiter Versuch Berlins für die Spiele 1936 und wieder wurde Deutschland ausgewählt. Für die Teilnehmer der Spiele vom 1. bis 16. August 1936 musste ein Olympisches Dorf gebaut werden und man fand ein geeignetes Gelände bei Döberitz, etwa 35 Kilometer von Berlins Zentrum und 10 Kilometer vom Stadtrand entfernt, auf einem von der deutschen Wehrmacht zur Verfügung gestellten Gelände. Es entstand eine erholsame Oase, fernab des Trubels Berlins für etwa 4000 Athleten aus Die noch intakte Turnhalle rund 50 Nationen gestaltet vom Architekten Werner March, der auch schon das Reichssportfeld und das Olympiastadion entworfen hat. Auf dem etwa 550.000 m² großen Gelände entstanden 150 Gebäude, Empfangs- und Wirtschaftsgebäude, Sportlerunterkünfte, ein Sportplatz mit Fußballfeld, Laufbahn sowie einer Sport- und einer Schwimmhalle. Für die Zeit der Spiele wurden der Terror und Judenhetze der Nazis unterbrochen um der Welt ein vermeintlich friedliches und tolerantes Deutschland zu präsentieren.
Mehr »

Die Gefahr lauert im Grunewald

Hunde müssen an die Leine

Mark und Metropole

Trotz schönstem Frühlingswetter lockte uns heute das Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte in Potsdam zu der Ausstellung “Mark und Metropole. Berlin-Brandenburg 1871 bis heute“. Wir nahmen an einer sehr guten Führung mit Kurator Andreas Bernhard teil, der sich viel Zeit nahm, um uns die einzelnen Themenschwerpunkte näher zu bringen. Sein Lieblingswort schien dabei “putzig” zu sein, denn das hörten wir oft. Die Ausstellung ist in zwölf Ausstellungskapiteln gegliedert und bietet mit 500 Exponaten reiches und interessantes Anschauungsmaterial. In der Ausstellung hängen auch drei Bilder die mich ausserordentlich beeindruckt haben: Julius Jacobs Die Werderschen und Max Fabians Die Spree sowie Walter Leistikows Abendstimmung am Schlachtensee.

Julius Jakob - Die Werderschen - Stiftung Stadtmuseum Berlin Max Fabian - Die Spree - Stiftung Stadtmuseum Berlin Walter Leistikow - Abendstimmung am Schlachtensee- Stiftung Stadtmuseum Berlin

Interessant allemal, wäre da nicht die stickig warme Luft, sowie kein Tageslicht in den Räumen. Eine Klimaanlage tut hier Not! Dafür ist alles gut ausgeleuchtet, wenn auch nur teilweise 50 Lux eingesetzt werden dürfen, um das empfindliche Papier zu schonen. Wer sich für die Geschichte der Beziehung Berlins zur Mark Brandenburg interessiert wird hier umfassend informiert. Empfehlenswert!

Mark und Metropole
25.04.2008 – 17.08.2008

Besucheradresse
Haus der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte, Kutschstall Am Neuen Markt 9,14467 Potsdam

Öffnungszeiten
Dienstag bis Freitag 10–17 Uhr, Samstag/Sonntag und an Feiertagen 10–18 Uhr
Montag  geschlossen

Eintrittspreise
Einzelticket 5 €/erm. 4 €, freitags 4 €
Kinder bis 6 Jahre freier Eintritt

Informationen und Führungsanmeldung
Tel: 0331/62085-50, E-Mail: fuehrungsbuero@hbpg.de

Wenn die Wirklichkeit zur Satire wird

Meine lieben homosexuellen Reptilien, so begrüßt uns im herrlich österreichischen Dialekt, Tommy der Moderator einer etwas sehr skurillen Fernsehshow. Da fühlt man sich doch gleich angesprochen?! Am Anfang der Sendung zwei bizarre “hart nachgefragt” Interviews mit einmal Marc “sein Amt? niedergelegten German Mister Leather 2008″ aus “Deutschland”, kommend aus der “wunderschönen” Spargelstadt Nienburg und Mathias, etwas hölzern/scheu aber später keck werdend und frisch gewählter, von wem auch immer, “Mr.Kradfahrer 2008″. Dazu gesellt sich noch der Reporter mit der “Maske” Master Patrick, nein, nicht der beste Freund von Spongebob, sowie Studiogast Dominik und der “Donna Summer, lebt die noch?” Musikredakteur Rainer. Noch ein bisschen CSD Geschichte und etwas AIDS- Prävention, schon ist die Gay-TV-Suppe angerichtet! Aber sehen Sie selbst.

Ironie der kleinen Dinge

24.04.2008 | 5 Kommentare | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, News

Frank Kunert - Streichelzoo

Was? Das Bild nennt sich übrigens Streichelzoo. Solch kleine Welten erschafft Frank Kunert in wochen- oder manchmal monatelanger Arbeit aus Leichtschaumplatten, Knetmasse und Farbe. Beim Anschauen seiner Seite musste ich oft lachen und schmunzeln. Große Kunst!

Ideen die die Welt nicht braucht

22.04.2008 | 6 Kommentare | Gepostet in Berlin, Der Augenblick, News, Unterwegs, Werbung

Meine Fahrradsaison ist eröffnet! Schon kommt man an Stellen in der Stadt die man sonst nie sieht. Und was sehe ich da an der Kreuzung Sophie-Charlotten Straße/Spandauer Damm, eine Demo formiert sich?

Demo?

Aber nein, es ist öde Werbung für einen Getränke Markt und nötigt die Autofahrer rechts ab zu biegen. Die beiden Mädels gehen bei jeder Rotphase der Ampel für etwa 30 Sekunden auf die Fahrbahn und halten das Transparent in die Höhe. Wie doof ist das denn! Eine so alberne Werbeaktion habe ich schon lange nicht mehr gesehen. Zum Glück stehen da nicht auch noch Windschutzscheiben Putzer.

Öde Werbung

Messie Mutter

21.04.2008 | 9 Kommentare | Gepostet in Film Tipp, Haushalt

Ein Film nach dem ich duschen musste. Eben haben wir den Film “Sieben Mulden und eine Leiche” gesehen. Zwei Brüder müssen nach dem Tod ihrer Mutter die völlig vermüllte Wohnung wieder in Ordnung bringen. Dabei kommt die Familiengeschichte an den Tag. Etwas respektlos, oft ekelig, meist hoch interessant und amüsant halten die Brüder die Kamera auf das Geschehen. Sehenswert aber besser vorher nix essen!

WALL-E

19.04.2008 | 7 Kommentare | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, Film Tipp, News

Wall-EIch liebe Pixar-Filme und dieser kleine Kerl hier ist mir schon jetzt ans Herz gewachsen. Die Erde ist unbewohnbar geworden und die Menschen sind auf andere Planeten gezogen und haben die Roboter zurück gelassen. Ein technischer Defekt sorgt dafür das alle zerstört werden. Nur WALL-E bleibt funktionstüchtig und geht 700 Jahre einsam seiner Arbeit nach bis ein Raumschiff kommt. So weit die Geschichte. Gut, die Musik haben sie bei Brazil geklaut und das Ganze erinnert ein wenig an Nummer 5 lebt gepaart mit E.T aber ich denke das wird wieder eine klasse Abendunterhaltung. Wie er dieses WALL-E am Ende sagt! Deutschlandstart am 02. Oktober 2008.

Funkstille

So kann man sich täuschen! Dachte ich bisher, der drahtlose Internetzugang per WLAN in ICE Zügen der Bahn wäre problemlos möglich und längst Standard, zumindest in der 1. Klasse, lese ich nun, das es erst auf diesen Strecken ein Angebot dafür gibt. Hinzu kommen soll 2008 die Strecke Frankfurt Hbf – Hannover – Hamburg. Von Berlin ins Ruhrgebiet, meine bevorzugte Strecke, Nichts Nada Niente, absolute Funkstille. Also da dachte ich, wäre die Bahn schon weiter! An jeder Ecke ist heutzutage ein Netz zu finden, allem Anschein nach stellt das WLAN in fahrenden Zügen eine echte technische Herausforderung dar, denn seit 2005 bastelt die Bahn und T-Mobile nun schon an dem Projekt.

Zeit totschlagen

Es sind immer Jungs, nie Mädchen, ich sehe sie da stehen, völlig vertieft in ihrem Spiel, im Elektronikmarkt Ihres Vertrauens! Dieser Vorstoß klingt interessant: “Konsolen in Kaufhäusern sollen vormittags geschlossen bleiben“. Wenn es das doch alleine wäre!

Grün saufen

Sollen wir also wieder einmal für den Regenwald saufen. “Quadratmeter machen” wie sich das die Werbefuzzis genannt wünschen. Albern, jetzt mit traurig drein schauenden Gorillas zu werben! Kostet der Werbeauftritt im TV schon Millionen, spendet Herr Jauch sein Salär wohl kaum für´s Gehölz in wärmeren Gefilden! Und wer um alles in der Welt ist Dirk Steffens? Liest man seine Statements zur Brauerei, wird einem schlecht vor devotem Kniefall. Beispiel: “Manchmal bin ich enttäuscht von Krombacher, denn es wird nur an wenige Hotels im fernen Ausland vertrieben. Da sitze ich dann an der Hotelbar und muss irgendein ausländisches Chemiegebräu trinken. Wenn ich was an dem Bier zu meckern habe, dann also, dass es an zu wenigen Orten auf der Welt zu haben ist.” Ja Herr Steffens, Sie tun mehr als leid!

Was bleibt ist die Frage von Beate Fischers aus Siegen: Welche Religion(en) werden in Dzanga Sangha (Das Regenwald-Reservat an der Südspitze der Zentral Afrikanischen Republik das unterstützt werden soll) ausgeübt? Herr Steffens antwortet: “Es gibt viele Christen, aber auch Moslems und Animisten, also Anhänger von Naturreligionen. Da spielen dann im Glauben der Leute böse Geister eine große Rolle, man kann Leute verhexen, Glück herbeizaubern und die Tiere beschwören.” Ja der pygmäenhafte Mohr, wie er halt so ist, nicht wahr Herr Steffens!

Optische Täuschung

Ich weiß, der Vergleich hinkt etwas! Aber als ich am Wochenende zum ersten Mal in der oberen Wandelhalle des Schöneberger Rathauses war, traute ich meinen Augen nicht! Diese Halle hatte ich doch schon einmal irgendwo gesehen, auf einem Foto, nur welches? Genau, es war die……! Auf den Bildern kommt es vielleicht nicht so deutlich herüber aber wenn Sie mal im Rathaus sind, schauen Sie mal in den Saal. Grusel!

Die Wandelhalle im Schöneberger Rathaus Die Neue Reichskanzlei

Räumchen wechsel Dich

15.04.2008 | 5 Kommentare | Gepostet in Der Augenblick

Manchmal fallen mir ja Dinge ein, die ich eigentlich vergessen glaubte. Es begab sich auf einem Treffen in einem noblen Stuttgarter Hotel Mitte der neunziger Jahre. Weil “wir” kamen, etwa 500 Leute, hatte man vorsorglich die Bademäntel entfernt und die Minibars abgeschlossen und nein es handelte sich nicht um ein Treffen der anonymen Alkoholiker! Es fanden verschiedene Vorträge statt, darunter auch einen für Suizidgefährdete. Fanden wir das schon recht makaber, wäre da nicht noch am Nachmittag des ersten Tages durch das gesamte Hotel mit knarzend hallender Stimme aus dem Lautsprecher die mahnende Durchsage erklungen: Wir möchten Sie darauf Hinweisen, das der Programmpunkt “Suizidgefährdete” nun doch nicht im Raum 107 im 5.Stock unseres Hauses stattfindet, sondern im Raum 5 im Erdgeschoss! Das Gelächter im Hotel waberte noch Minuten nach…..

Neues Plugin

14.04.2008 | 12 Kommentare | Gepostet in Antiteilchen empfiehlt, News

Ab sofort können die Kommentare per Email verfolgt werden. Ein Service den ich bei anderen Blogs bereits eifrig nutze, möchte ich nun auch meinen Lesern anbieten.

Im Stehen

13.04.2008 | 7 Kommentare | Gepostet in Fragen des Alltags, News

Ich habe ernsthafte Zweifel ob so etwas praktikabel ist?

      • Kulturtipp