Ein Besuch in Nürnberg

In der Altstadt Wie praktisch wenn man mit der U-Bahn vom Flughafen direkt in die Innenstadt fahren kann, so geschehen in Nürnberg. Mein erster Eindruck am Anfang der Altstadt, hübsch hier! Mein zweiter Eindruck in der Altstadt direkt, viel 60er und 70er Bauten, nicht so hübsch. Allerdings wurden im 2. Weltkrieg auch 90 Prozent der Altstadt zerstört. Sehr schmerzlich! Aber das, was noch aus dem Mittelalter steht, ist prächtig an zu sehen! Eigentlich ist die gesamte Altstadt eine riesige Fußgängerzone mit unzähligen Geschäften. Mehr als das sonst übliche Branchen-Einerlei!

Auf der Nürnburger BurgGleich am ersten Tag aus Zeitgründen dann das Dokumentationszentrum auf dem Parteitagsgelände besucht. Auf dieses Thema komme ich in einem gesonderten Artikel noch zurück. Danach einen ersten Spaziergang auf die Burg, die mir aus der Kindheit in Erinnerung geblieben ist. Im Fernsehen meiner Kindheit gab es nämlich die Werbung einer Nürnberger Versicherung, die mit dem Slogan warb „Schutz und Sicherheit im Zeichen der Burg“. Das ist irgendwie hängen geblieben und nun stand ich also auf dieser Burg. Prächtiger abendlicher Rundblick über das alte und neue Nürnberg. Am Sonntag mit herrlichstem Wetter dann ins Albrecht-Dürer-Haus, mit einem liebevoll gemachten Audioguide das Haus erkundet. Da die Nahverkehrsmittel in Nürnberg gut ausgebaut sind, gleich weiter zum Schwurgerichtsaal 600 in dem die Das Dürer HausNürnberger Prozesse abgehalten wurden. Ein etwas, sagen wir mal langsamer Präsentator im Schwurgerichtssaal, so zu sagen eine Kopie von Professor Hastig, erklärte uns die Dinge die dort geschahen. Ein Film rundete den Besuch ab. Am späten Nachmittag dann ins Germanische- Nationalmuseum. Ein etwas groß geratener Bau an dem wohl über die Jahre immer mehr angebaut wurde. Leider sind die Vitrinen in der Ausstellungen noch aus den 70er Jahren. Hier müsste man mal etwas frischen Wind herein bringen. Geschichte kann man auch interessanter gestalten! Leihen sie sich bloß nicht den Audioguide! Nur ganz wenige Stücke werden erklärt und dann so bräsig, das man einschläft!

Essen kann man in Nürnberg übrigens prächtig im Bratwurst-Röslein, zu zivilen Preisen und am Abend auch mit freundlichem Personal. Nürnberg ist wirklich ein lohnendes Reiseziel. Drei Tage reichen völlig aus um in Ruhe und mit Pausen alle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen.

Die Burg vom Dürer Haus gesehen Der Weg von der Burg in die Altstadt Zwei Städtereisende Das alte Spital

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