So zum Beispiel den schwachsinnigen Begriff: “Warnschussarrest“! Warnschüsse gibt man ab, bevor man scharf schießt! Also ihr brutalen nicht lernfähigen Kids, demnächst schießen wir euch in die Beine!
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Ich bezweifle, dass es nur die Beine sind…:(
Super, wenn wir dann bald “scharf schiessen”. Ist ja auch viel einfacher (und günstiger?), als den Kids von klein auf Perspektiven zu bieten. ^^
…. und diese große Not beim Schreiben:
Als manche Journalisten endlich bemerkten, dass sich Warnschussarrest zu sehr nach einer Schießerei anhört, schrieben sie bevorzugt Warnschuss-Arrest, manchmal gar Warnarrest (das waren wohl die ganz Nachdenklichen).
Dämliche Wortbildung.
Solange nicht einmal ein ganz normaler Arrest vergeben werden kann (oder erst ein halbes Jahr nach der Tat) sollen die Politiker völlig auf die Schnellschüsse verzichten und schlicht und einfach die derzeit fehlenden Arrestzimmer einrichten.
Mir kam gerade “Therapeutische Zwangsverlagerung” in den Sinn, das hört sich da doch viel besser an… fast wie Cluburlaub…
Vielleicht könnte man ja unter dem Deckmäntelchen der Demokratie auch ein Täterwahlrecht einführen. Es böte z.B. die Wahlmöglichkeiten zwischen “Sofort wegschließen, am besten für immer” und “Warnschuß in ein an der Tat beteiligtes Körperteil”. Dumm, wenns sich um den Diebstahl geistigen Eigentums handelt. *satire an* Manchmal wär rein emotional aber ernsthaft die Möglichkeit der nachträglichen Abtreibung in Betracht zu ziehen. *satire aus*
Früher hieß das “Besserungsanstalt” ;-)
Zu DDR-Zeiten “Jugendwerkhof”.
@ rene
wobei, wenn ich richtig informiert bin, in den werkhöfen die möglichkeit einer ausbildung bestand. sicher keine extravaganten studiengänge, aber bodenständige berufe. das werden die warnschußanlagen nicht haben, zumindest war keine rede davon. da wird wieder einer den anderen ausbilden und sicher nicht unbedingt zugunsten des gemeinwohls.
@lieber_kater: Das ist natürlich zu befürchten, wenn nicht sogar schon vorprogrammiert. :\