Der Versuch in Berlin den Stromanbieter zu wechseln

Was? Die aktuelle Stromrechnung von Vattenfall eröffnet mir, dass ich trotz sparsamen Verbrauchs nachzahlen muß und im monatlichen Abschlag höher gestuft werde! Es reicht mir und ich will wechseln, schaue mir im Internet einige Strom Preisvergleiche an. Denen von Vattenfall zeig ich mal wo die Kilowattstunde hängt! Doch oh schreck, bei Eingabe des Verbrauchs von 1764 Kilowatt kommt als billigster Anbieter wer heraus? Vattenfall! Mir bleibt nur ein Wechsel vom teuren Berlin Basis Privatstrom Tarif in den nur über das Internet verfügbaren Berlin Easy Tarif. Immerhin!

Ein schnöder Single Haushalt wird übrigens überall mit 1800 Kilowatt im voraus veranschlagt. Ich mache ja jetzt schon im Haushalt jede überflüssige Funzel hinter mir aus, mein Wäschetrockner ist seit mehr als einem Jahr nicht mehr in Betrieb und den Fernseher schalte ich des Nachts komplett aus. Wenn die Berechnungen stimmen, sollte ich im nächsten Jahr 50 Euro gespart haben.

16 Kommentare zu “Der Versuch in Berlin den Stromanbieter zu wechseln”

  1. ondamarisNo Gravatar

    wie wär’s mit wechsel zu ökostrom? lichtblick ist kaum teurer als atomvattenfall …

  2. antiteilchenNo Gravatar

    Sofort, wenn ich es mir leisten könnte! Bei 1800 Kilowatt 459,90 Euro im Jahr bei Lichtblick. Jetzt zahle ich 365 Euro.

  3. ondamarisNo Gravatar

    für mich ist lichtblick / ökostrm einer der wenigen luxusssssssse [mist, wie ist denn der plural von luxus? gibt’s den?) die ich mir genehmige, schon von wegen “es gibt nichts gutes außer man tut es” ;-)

  4. The ExitNo Gravatar

    Kochst du mit Strom? Ich komme mit deutlich weniger als 1700 aus. Aber ich koche mit Gas und habe Zentralheizung.

  5. antiteilchenNo Gravatar

    Ja mit Strom. Jeden Tag…ab und an auch mit Backofen ;-) daher auch der hohe Verbrauch. Ich denke schon darüber nach die alte Waschmaschine und den alten Kühlschrank aus zu tauschen. Eine Investition in die Zukunft…Stromtechnisch gesehen.

  6. antiteilchenNo Gravatar

    @ondamaris
    Ich glaube es gibt keinen Plural für Luxus…oder…Luxen?

  7. traudlNo Gravatar

    Unbedingt nachschaun gehn:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,526807,00.html

    Wir sind jedenfalls mal weg von Eon zu den hiesigen Stadtwerken - das ist ein gaaanz klein wenig billiger und minimal sympathischer.

    Aber schön ist das alles nicht - vor allem die Billigtöchter find ich widerlich.
    Eon hat sich da “e wie einfach” einfallen lassen - da können jetzt die unzufriedenen Eonkunden hin und die tun´s tatsächlich … gibt´s sowas auch bei Vattenfall? “v wie vett” zum Beispiel?

  8. antiteilchenNo Gravatar

    Guter Bericht! Letztendlich hauen sie uns alle übers Ohr. Von Vattenfall ist mir keine Billigmarke bekannt.

  9. KalleNo Gravatar

    Traudl hat Recht, dank dieser Rgeelung haben die umweltbewussten Heidelberger Ökostrom in fast jedem Haushalt (auch in meinem) - und sogar ganz ohne Mehrkosten (will man zumindest dem Verbraucher glauben machen)

  10. KalleNo Gravatar

    Und hier ist der Link dazu: http://ww2.heidelberg.de/stadtblatt-online/index.php?artikel_id=3126&bf=

  11. lieber_katerNo Gravatar

    @ traudl
    Hab nachgesehen und bin empört!!! Daraufhin hab ich gleich mal bei meinem örtlichen Stromversorger (fängt mit V an) nachgefragt, dem ich gutgläubig bisher seinen Naturstrom abkaufe. Mal sehen, wie überzeugend sie sich rauszuwinden versuchen.

    @ antiteilchen
    In meinem Haus ist grad ne Wohnung freigeworden. Die wird zentralbeheizt und gasbekocht.

  12. lieber_katerNo Gravatar

    @ admin-teilchen
    Warum macht die Seite aus drei Ausrufezeichen (hinter empört) ein zumindest für mich nicht anzeigbares Bild? Hat das was mit dem Jugendschutz zu tun? :-)

  13. antiteilchenNo Gravatar

    Ich wohn hier gerade so nett aber danke für das Angebot ;-)
    Was das Problem mit den drei Ausrufezeichen angeht….ich bin ahnungslos.

  14. lieber_katerNo Gravatar

    Und das hat Vattenfall geantwortet:

    vielen Dank für Ihre Anfrage vom 06.01.2008.

    Unser Produkt Berlin Natur setzt sich wie folgt zusammen:

    84 % Wasserkraft,
    13 % Wind- und Wasserkraft, vergütet nach EEG (Erneuerbare-Energie-Gesetz)
    2 % aus Biomasse
    1 % Energie aus Photovoltaikanlagen

    und wurde von dem unabhängigen Verein EnergieVision e.V. mit dem Gütesiegel “ok-power” zertifiziert.

    Dieses Zertifikat finden Sie auch zum Download im Internet unter http://www.vattenfall.de.

    Allerdings kein Wort zu den Umdeklarierungen. Stimmt vielleicht wirklich.

  15. antiteilchenNo Gravatar

    Der Strom aus der angegebenen Wasserkraft kommt wohl aus der Schweiz, genauer aus Poschiavo (Schweiz) und/oder Küblis (Schweiz). Ob die sich auf eine Umdeklarierung einlassen?

  16. lieber_katerNo Gravatar

    Wieviel Wasserstrom macht den die Schweiz? Ganz Heidelberg ist doch auch schon schweizerisch bewässert und wer weiß, wer noch alles? Müssen die bloß den Hahn weiter aufdrehen?
    Wenns Kohle bringt (haha, Wortwitz) und die Schweizer Geschäftsleute und nicht primär Idealisten sind, werden sie ihren Strom umdeklarieren. Kommt immer auf die Differenz in Talern an, die sich ergibt, verkauft man den Strom selbst oder den guten Namen des Stroms.

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