Nebenwirkungen
Schauen Sie sich auf dieser Seite doch einmal die Side Effects an! Diese Nebenwirkungen sind sehr….nun ja….sehen Sie selbst!
Auf die Produkte unten klicken und dann auf “See the Side Effects” Viel Spass !
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Es kommt vor das wir uns bei unseren Reisen mit der Bahn auch mal in das Bordrestaurant verlaufen um dort gastronomische Gewagtheiten von Köchen, die mit Kreationen wie “Weißwurst von Meeresfrüchten” oder “pilzgefüllter Falscher Prinzregententorte” zu besonderem Ruhm gelangten, in der Menükarte zu erblicken. Die Rinderroulade nach “Hausfrauen Art” wurde zu frechen 12,90 Euro bestellt und musste leider nach der Verspeisung der Hälfte noch einmal in die Mikrowelle! Über die Portionsgröße und schmackhafte Gestaltung des Tellers lässt sich sicher streiten. Beim zufälligen Durchblättern erblickte ich dann im Kleingedruckten dies hier:
Die Fleischdeklaration! Ich kenne zwar nur die Deklaration der Menschenrechte aber man lernt gerne dazu! Ganz allgemein wird uns unten im Text dann mitgeteilt, dass das Fleisch der Bahn doch arg mit Hormonen, Antibiotika und antimikrobiellen Leistungsförderern belastet sein kann. Lecker! Auch das die “Holsteiner Mettwurst” und der “Schwarzwälder Schinken” nicht aus Deutschland sonder irgendwo aus der EU ist, verblüffte mich doch. Soviel Offenheit und Firmentransparenz hätte ich von Herr Mehdorn gar nicht erwartet! Guten Appetit!
Der Jakobsweg ist im Winter sowieso schlecht zu gehen also zieht es mich zur Familie in die alte Heimat über Weihnachten. Bis zum 26.Dez. herrscht hier also weihnachtliche Funkstille im Blog. Danach geht es eigentlich gleich weiter nach Rheinsberg zum Silvester Urlaub. Ich wünsche daher meinen Leserinnen und Lesern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Ich bedanke mich für die treue Leserschaft und die vielen tollen frechen und witzigen 1500 Kommentare und hoffe und freue mich Euch alle im neuen Jahr hier wieder zu sehen!
Ach so, ein Weihnachtsgeschenk habe ich ja auch noch!
Eigenlob stinkt, ich weiß aber sehen Sie selbst. Man macht sich ja gerne zum Affen. Hier zum Beispiel vor einer Wärmebildkamera des Deutschen Hygiene-Museums in Dresden. Ich hatte mir Sekundenbruchteile vorher noch wie ein Irrer die Hände gerieben damit es hübsch rot aussieht aber die Kamera war zu langsam. Die Brille von Felix kommt dagegen in eisiger Kälte daher. Per Email konnte man sich das Bild in die heimische Stube schicken lassen und voilà, da ist es .
Dresden! Mein erster Eindruck: Ach ist das klein, also das was vom alten Dresden übrig geblieben ist. Gerade den Zwinger stellte ich mir dank Fernsehbilder und Fotos immer sehr mächtig und groß vor dabei ist er “nur” zwei Fußballfelder groß. Schön ist er trotzdem! Der sächsische Dialekt ist übrigens wirklich einer der Lustigsten den wir im Lande haben und ihn nicht als Parodie sondern als Alltagssprache auf der Straße zu hören hat uns so manches mal zum Schmunzeln gebracht.
Bei der Semperoper übrigens genauso. Durch Fernseh Bier-Werbung glaubt man ein riesiges Gebäude vor zu finden. Ich sage es gleich, die Bilder in der Werbung sind total geschönt, was wunder! Eine Führung durchs Gebäude für stolze 8 Euro brachte mir wenig Einsichten, da die Führende statt über das Gebäude über die Aufführungen sprach. Gähnende Langeweile breitete sich aus. Die Oper ist wirklich fein anzusehen, ist zwar alles nicht echt, also der Marmor und das Holz, aber es sieht echt aus. Theater eben.
Ich kann Ihnen, werter Leser, nur raten, wenn Sie einmal in Dresden weilen auf jeden Fall das Grüne Gewölbe (welches gar nicht Grün ist) zu besuchen. Ich war ganz begeistert! Allerdings ist das Karten besorgen so eine heikle Sache. Ob der großen Nachfrage gibt es morgens ab zehn Uhr nur 200 Karten im Verkauf und dann auch nur Einlass zu bestimmte Uhrzeiten! Glauben Sie bitte nicht das diese wichtige Information auf den Internetseiten des Museums zu finden ist oder gar gleich draußen am Gebäude ein Schild hängen würde! Der listige Versuch noch eine Karte im Informationszentrum für Touristen zu ergattern scheiterte an einem Pappschild auf dem stand, das Karten zum Grünen Gewölbe bis Ende Januar 2008 ausverkauft sind! Verwirrung komplett! Am nächsten Tag schaffte ich dann doch, eine einzelne Karte für 14:30 Uhr zu bekommen. Ätsch! Vorher besuchten Felix und ich noch das Hygiene Museum. Sehr informativ und ein spannender Bau!
Wirklich überrascht hat mich dann die Frauenkirche. Was für ein erhabener und herrlicher Bau! Ansonsten habe ich es ja nicht so mit Gotteshäusern aber dieses hier ist wirklich beeindruckend, innen wie außen! Gleich auf die Kuppel und einen herrlichen Überblick übers Elb-Florenz genossen. Übrigens ein sehr interessanter Aufstieg, allerdings auch für 8 Euro. Der Blick in den Saal ist grandios! In der Kirche selber (lange Schlange und vorher informieren wann keine Veranstaltungen sind!) fand ich es sogar eine luftige Architektur. Die Emporen sind genial angebracht und Respekt den Baumeistern, die es in zehn Jahren geschafft haben diese Kirche wieder auf zu bauen.
Der Striezelmarkt? Die Hölle! Wie Herr Rob bereits angekündigt hat ist dieser Markt der sonst auf dem Altmarkt stattfindet, geradezu hässlich auf den Ferdinandplatz umgezogen! Unfassbar das man die Buden so eng zusammenstellt. Riesig ist er, aber völlig überlaufen! Wenn sogar ich Platzangst bekomme dann will das etwas heißen! Wir schenkten uns dieses Gedränge und nahmen noch schnell die Brühlsche Terrasse mit. Klein und im Sommer bestimmt pittoresk. Eine Elbauenwanderung haben wir am Sonntag Vormittag noch gemacht und die Silhouette der Stadt noch ohne zu vermeidende Brücke (Tunnel) betrachten können.
Die Eintrittspreise in Dresden haben sich gewaschen und die Informationspolitik was die Museen angeht ist desaströs! Lobend erwähnen möchte ich noch unser Hotel: Das Hotel Privat . Gerade noch zentral gelegen aber mit Straßenbahn Haltestelle in nächster Nähe zum Zentrum. Nichtraucher Hotel mit hervorragender Küche zu zivilen Preisen. Lecker!
Auf dem Jakobsweg ist zur Zeit zuviel los, deswegen geht es nach Dresden. Felix und ich besuchen das Elb-Florenz zwar nur für 2 Tage aber das Programm ist wirklich dicht gepackt. Frauenkirche, Semperoper, Zwinger, Brühlsche Terassen, Grünes Gewölbe, Deutsches Hygiene Museum, ja alles will gesehen sein. Ich hoffe die Stadt ist nicht zu voll da ja auch noch der berühmte Striezel-Markt stattfindet. Bis Montag herrscht hier im Blog also Funkstille.
Was ist das da für eine merkwürdige Geschichtssendung gerade im Ersten! Thomas Kausch mit seiner neuen Sendung “Geheimnis Geschichte” mit dem Thema: Die Nazis und die Mütter – was wollte Hitler wirklich?. Dumme Frage, Kanonenfutter natürlich! Thomas Kausch läuft hölzern durchs röhrenartige virtuelle Studio und genau so hölzern interviewt er den Studiogast samt goldenem Mutterkreuz. Die Einspielfilme sind allerdings sehr interessant da endlich mal neues Filmmaterial gezeigt wird. Von Guido Knopp kommen ja immer nur die gleichen Filmschnippsel! Eva Herman, die Geisterfahrerin auf der Autobahn, guckt bestimmt auch. Ob sie etwas lernt? Insgesamt eine gut gemachte Sendung, gut recherchiert aber ganz mies präsentiert!
Schwule haben Geschmack, sehen toll aus und richten sich trendig ein! So die weit verbreitete Meinung. Das es herbe Ausnahme gibt, fällt mir immer wieder beim Besuch diverser Dating-Kataloge auf. Hier nun frische Bilder aus den schwulen Dating-Portalen dieser Welt die wir lieber nie gesehen hätten! Diesmal: Gummi-Lack Alarm
Passend zur Licht aus! Aktion besuchten Felix und ich gestern im Martin-Gropius-Bau die Ausstellung „Vom Funken zum Pixel“. Na da wird Strom verbraucht, es glüht und sprüht, dreht, blitzt und leuchtet, dass es einem ganz schwindelig wird. Besonders die Installation von Ulf Langheinrich „Hemisphere“, eine Kuppel in die unentwegt und mit einem fast monotonem Geräusch ein Strom aus Bildern und Lichtblitzen läuft. Aus dem Ausstellungstext: „Die Besucher erleben eine Grenzerfahrung des Rausches von Bildern und Sound, verdichtet und überwältigend bis zur Trance ohne Drogen“. Man liegt mit kuscheligen Kissen auf dem Boden und schaut in die Kuppel. Hoppla, denke ich mir nach 5 Minuten, so stelle ich mir einen Trip auf LSD vor. Wirklich beeindruckend was da abläuft. Das Titelmotiv des Plakates zur Ausstellung zeigt übrigens ein Bild daraus. Rund um den Mittelsaal sind etwa 47 Arbeiten ausgestellt. Ein wenig Zeit muss man mitbringen, die meisten Arbeiten durchlaufen Zyklen und bei einigen lohnt es sich, zu zuschauen. Nicht alles ist wirklich originell und lässt mich auch manchmal mit dem Gefühl zurück, ja was meint denn nun, der Künstler!
Der Eintrittspreis von 8 Euro ist schon etwas frech aber vielleicht braucht der Martin-Gropius-Bau eine Unterstützung bei der Stromrechnung!
Vom Funken zum Pixel
Noch bis zum 14.01.2008
Öffnungszeiten
Mittwoch bis Montag | 10–20 Uhr
Dienstag geschlossen
So so, ich soll heute Abend um 20:00 Uhr also alle Lampen einschalten, wirklich jede Funzel im Haushalt zum Glühen bringen? Das Beste wird sein, ich lasse noch die Kühlschranktür offen und schalte die Waschmaschine ein. Oder war es doch anders herum? Jedenfalls finde ich diese Licht aus! Aktion völlig überflüssig. Solche Aktionen verpuffen doch im kollektiven Gedächtnis. Was soll das bringen? Strom sparen, Klima schützen, mehr Kinder? Übrigens gab es diese Aktion schon einmal, ich weiß nur nicht mehr in welcher Sendung. Anfang der achtziger Jahre, ich denke es war bei Fuchsbergers “Auf los geht´s los” wo eine ganze Sendung lang, alle überflüssigen Lampen ausgeschaltet werden sollten. Einen flächendeckenden Stromausfall nach der Sendung, als alle wieder die Lampen einschalteten, gab es nicht! Ich weiß auch nicht mehr den Grund, für das Klima war es jedenfalls nicht.
Ich informiere mich auf einer Website der Taxi Unternehmer in Berlin. Bisher sieht alles sehr gut aus. Der Webmaster dieser Seiten hat sich aber für den Aufruf der Fehler 404 Seite, die immer dann zum Vorschein kommt wenn eine Seite nicht oder nicht mehr existiert, meiner Meinung nach einen ziemlich geschmacklose Einblendung erlaubt. Dazu noch mit der Überschrift: “Fehlerseiten müssen nicht langweilig sein…”. Sofort war mir diese Website unsympathisch!
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Sonntag, 1. Advent
10:00 Uhr: In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die
Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank
ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.
10:14 Uhr: Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried
P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit
der Aufstellung eines 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt im
Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im
besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.
19:03 Uhr: Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage
registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.
20:17 Uhr: Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluß
einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten durch sämtliche 17 Bäume
ihres Obstgartens ans 400-Volt-Drehstromnetz. Teile der heimischen
Vogelwelt beginnen sofort verwirrt mit dem frühjährlichen Nestbau.
20:56 Uhr: Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt
seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen
und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laseresemble
Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines
angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere
Minuten stand, bevor sie mit einem häßlichen Geräusch zerbröckelt.
21:30 Uhr: Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk
Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.
21:50 Uhr: Der 85 jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190
Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem
an die tiefhängende Wolkendecke.
22:12 Uhr: Eine Gruppe asiatischer frierender Geschäftsleute mit
leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die
Siedlung Önkelstieg. Zuvor war eine Boing 747 der Singapore Airlines mit dem
Ziel Sydney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten
Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.
22:37 Uhr: Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der
Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel.
Die Experten in Houston sind ratlos.
22:50 Uhr: Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des
Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage. Der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.
23:06 Uhr: In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht
Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen
Dezembermorgen.
23:12 Uhr: Studentin Bettina U. betätigt den Schalter ihrer
Kaffeemaschine.
23:12 Uhr und 14 Sekunden: In die plötzlich eingetretene Dunkelheit
des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des
Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.
Frohe Weihnachtszeit!
(Text aus dem Internet)