Sie lassen in Berlin die Luft aus den Reifen
Fahren Sie in Berlin einen Wagen der mehr als Zehn Liter auf 100 Kilometer verbraucht? Dann könnte Ihnen dank dieser Herren und Damen schnell die Luft ausgehen!
Ist diese Aktion nun einfach Sachbeschädigung oder ein sinnvoller Protest gegen Egoismus und Rücksichstlosigkeit in Sachen Klimapolitik?
am 23. Oktober 2007 um 04:13 Uhr.
Für mich nur heiße Luft. Solche Protestaktionen haben leider nur einen kurzen Atem. Zeichen setzen und zum (Um)denken anregen schön und gut, aber Bürger, welche meinen, solche Karossen fahren zu müssen, werden sicher kaum durch ein paar platte Reifen zum Umdenken/-kaufen animiert. Da wird mal eben der Abschleppdienst gerufen, das kostet ein wenig und das Abschleppvehikel verpestet anstelle des lahm gelegten Gefährts die Innenstadt.
am 23. Oktober 2007 um 09:33 Uhr.
na da bin ich ja beruhigt, dass ich überzeugter nutzer des öffentlichen verkehrs bin (und lass das motorrad mal leise im hof stehen
)
am 23. Oktober 2007 um 14:21 Uhr.
Mein letztes Auto war ein Smart, kleiner geht es wirklich nicht. Ich bin zur Zeit auch ein ÖPNV Benutzer und komme überall hin in Berlin.
Diese Aktion wird die Betroffenen nicht zum Umdenken bewegen, sondern eher, wie sie ihre Boliden in Zukunft besser schützen.
am 23. Oktober 2007 um 23:02 Uhr.
Ich finde die Idee amüsant. Ob das was bringt ist natürlich ne andere Frage, aber ich persönlich bin so oft von Fahrern großer Autos genervt, dass ich diese Form von Gegenbelästigung nur begrüße.
Früher oder später werden die da was gegen unternehmen, das stimmt. Aber bis dahin…
am 24. Oktober 2007 um 11:23 Uhr.
Irgendwie glaube ich nicht, dass das ganze irgendwas bringt, ausser Leute die verägert sind und am Ende Anzeige erstatten. Sinnvoller fände ich es irgendwelche gut ausgearbeiteten Flugblätter den Leuten unter den Spiegel zu klemmen, auch wenn das wohl auch nicht viel bringt, finde ich es besser als diese Aktion.
am 24. Oktober 2007 um 14:22 Uhr.
Ich denke Argumente sollten sprechen und nicht alberne Kindermätzchen wie Luft ablassen. Die erste Aktion fand ich ja noch irgendwo nachvollziehbar um auf das Thema aufmerksam zu machen. Aber jetzt damit weiter zu machen ist der ganzen Sache sicherlich nicht dienlich.