Beleuchtet ir aar von inten

FranzosenBei den Franzosen war ich nun auch. Also denen aus New York. Durch bestimmte Umstände gleich zum VIP Eingang hinein und dann einen Audio Guide gemietet. Es gab zwar draußen keine Schlange, trotzdem ist es voll hier! Teilweise tritt man sich auf die Füsse vor den Bildern. Auf dem Audio Guide gibt es neben den nicht viel aussagenden Texten vom sonnorig brummenden Otto Sander auch eine Kinderführung (Hörproben). Henri erzählt den Kindern etwas über die Bilder, allerdings kann oder will Henri kein H aussprechen und terrorisiert die Kleinen mit einem französischen Akzent der nicht billiger daherkommen könnte. Ja, so pflanzt man schon die Vorurteile in die Gehirne der lieben Kleinen.

In einigen Räumen stellt sich bei mir so eine Art Glücksgefühl ein. Keine Ahnung wo das herkommt, jedenfalls beim Anblick bestimmter Bilder, gerade von Manet, Monet, Pissarro, Renoir, van Gogh und Seurat freue ich mich einfach, diese Bilder im Original zu sehen und staune, welche Kraft sie besitzen. Manche Bilder sehen von einiger Entfernung aus wie Fotografien, so realistisch sind sie gemalt. Eines fällt mir besonders auf: Der Boulevard Montmartre an einem Wintermorgen von Camille Pissarro.

Ich kann nur jedem empfehlen sich diese Schau anzusehen. Womöglich bekommen Sie diese Bilder im Original nie wieder zu Gesicht.

Kategorie(n): Ausstellungen, Berlin, Der Augenblick, Events, Museum, News, Unterwegs

3 Antworten auf Beleuchtet ir aar von inten

  1. Wie schade, ich sehe schon, mein Berlin-Besuch ist viiiiiel zu kurz geplant. *note to self: diesen Fehler nicht wieder machen*

  2. Schade, hier in der Provinz, wo die Gäule herkommen, kann man so schöne Franzosen leider nicht bewundern….

  3. isch freu misch auch schon d’rauf. gehe am 14.8. mit der janzen agentur.

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