Auferstanden aus Ruinen
Stolmen soll wieder auferstehen! Nach dem schrecklichen Unfall fehlt es mir an geeigneter Aufbewahrung für meine Wäsche. Es sieht in meinem Schlafzimmer aus wie bei Karstadt am Wühltisch als es noch den Winterschlussverkauf gab. Ein Zustand der unhaltbar ist! Jeder One-Night-Stand scheitert an dieser Unordnung. Nicht auszudenken meiner Gayromeo-Eroberung ein solches Chaos zu präsentieren. Ich wäre einfach nicht bei der Sache, würde in den erotischsten Momenten auf den Wäscheberg schielen.
Wie bekomme ich das nun mit dem Aufbau am günstigsten hin? Selbst Hand anlegen kommt nicht in Frage, zu oft ging dabei mehr zu Bruch als das es nachher auch nur im entferntesten dem ähnelte, wie es gedacht war. Ich komme auf die Idee, die zu erledigenden Arbeiten bequem vom PC aus an den günstigsten und besten Dienstleister zu versteigern! Dabei müssen nur drei Stangen mittels Schlagbohrer und Wasserwaage in der Decke befestigt werden. Ich vergleiche derartige Plattformen und finde eine, die wohl ziemlich etabliert ist, denn der TÜV hat sein Siegel drauf geklebt. Irgend jemandem muss man ja vertrauen, obwohl die Firma eher an den Namen eines Porno-Darstellers erinnert. Angemeldet, Angebot eingestellt und keine Preisvorgabe angegeben, soll angeblich besser sein. Dann heißt es warten. Nach gut einer Stunde gleich ein Regelverstoß eines Anbieters. Ohne ein Angebot vorzulegen, empfiehlt er sich geschickt mit einer Meldung in meinem Forum. Das ist laut Regeln der Plattform untersagt. Erschleicht er sich doch so Aufträge. Der Herr wird ignoriert. Minuten später treffen die ersten Angebote ein. 111 Euro, holla denke ich, ganz schön frech für drei Stangen in der Decke zu befestigen. Schon rutscht der Preis auf 105 Euro. Wenig später auf 75 Euro. Es wird interessant! Am nächsten Tag bin ich auf 70 Euro und aktuell steht es bei 65 Euro.
Die Anzeige steht noch 21 Tage. Solange muss das Chaos noch ertragen werden. Wird der Preis weiter sinken, wird der Anbieter seriös sein, werde ich jemals wieder einen One-Night-Stand bei mir zuhause haben?
am 11. Juni 2007 um 13:37 Uhr.
Naja, 65 EUR für drei Stunden Arbeit ist wohl angemessen.
Das Problem dabei: viele Handwerker haben sich als Ich-AG selbständig gemacht und untergraben, von den Zuschüssen des Arbeitsamtes subventioniert, den Marktpreis.
am 11. Juni 2007 um 22:26 Uhr.
3 Stunden? Also da rechne ich mit weniger Aufwand. Zum Problem, auch ich muss gucken wo ich mit meinen Kosten bleibe. Für Edel-Handwerker mit Marktpreisen habe ich nun mal kein Geld.
am 12. Juni 2007 um 10:59 Uhr.
Ich bin ja stark für ein Foto in der nächsten Wohnkultur-Reihe. Und Ihre Leser müssen dann herausfinden, welches Motiv…
am 12. Juni 2007 um 13:39 Uhr.
…das meinige ist. ja ja das hätten sie wohl gerne!