Alle wollten den tragbaren Fernseher

29.06.2007 | 8 Kommentare | Gepostet in Der Augenblick, Ich glotz TV, News

1, 2 oder 3 -
ihr müsst euch entscheiden,
drei Felder sind frei…
Plopp!
Denn Plopp – das heißt Stop,
nur noch einen Hopp,
dann bleibt es dabei.
Wollt ihr bei diesem Spiel gewinnen,
müsst ihr viele Bälle bringen…

1,2 oder 3 wird 30.

Der Tod fährt S-Bahn

29.06.2007 | 4 Kommentare | Gepostet in Berlin, Der Augenblick, News, Unterwegs

Der Tod fährt S-Bahn

Sorry für die schlechte Qualität.

Schwule Wohnkultur 14

28.06.2007 | 10 Kommentare | Gepostet in News, Schwule Wohnkultur, Schwules

Schwule haben Geschmack, sehen toll aus und richten sich trendig ein! So die weitverbreitete Meinung. Das es herbe Ausnahme gibt, fällt mir immer wieder beim Besuch diverser Dating-Kataloge auf. Hier nun frische Bilder aus den schwulen Dating-Portalen dieser Welt die wir lieber nie gesehen hätten! Diesmal: Edler Wandschmuck

Hochmoderne Auslegeware an der Wand Meine Guete...die Monstera frisst sich schon in den Flur Die Lieblingshits an die Wand genagelt

He is from Germany

28.06.2007 | Keine Kommentare | Gepostet in Ich glotz TV, News, Werbung
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Abendschau

27.06.2007 | 3 Kommentare | Gepostet in Berlin, Ich glotz TV, News, Zeitgeist

Das Abendschau Team   Foto:RBB/Anna-Katharina SchulzFriedrich Moll (58), kennen Sie den? Er ist einer der Moderatoren der Abendschau vom rbb. Mit silbernem Haar und stets komischer Krawatte moderiert er seit 17 Jahren die Abendschau. In letzter Zeit haperte es oft mit dem Teleprompter wie ich bemerkte. Des öfteren fand er auch schon mal seine Kamera nicht. Nach so langer Zeit schlichen sich halt Fehler ein. Mit seinen etwas eigentümlichen Texten ist er mir doch ein wenig ans Herz gewachsen. Nun darf er gehen und Sascha kann kommen. Ab dem 10. September wird Sascha Hingst (35) im Wechsel mit Cathrin Böhme die Abendschau im rbb Fernsehen präsentieren. Außerdem wird die Sendung dann im 16:9-Format ausgestrahlt und erhält ein neues Studiodesign. “Das neue Studio ist frischer, moderner und passt zum Lebensgefühl der Metropole Berlin”, so Abendschau-Chef Peter Laubenthal.

Ach und die Anderen bei der Abendschau? Da wäre die dralle Cathrin Böhme, sie trägt ja gern Einfarbiges, gern was in schwarz oder hellbraun. Ketten sind ihr liebstes Accessoire. Geschickt weiß sie mit ihrem Kopf umzugehen. Erst in die Kamera, dann vor den Nachrichten den Kopf zum Nachrichtensprecher Michael Flotho gedreht mit dem Satz: “Und nun weitere Nachrichten mit Michael Flotho”, um dann flink wieder in die Kamera zu schauen. Das hat sie echt gut drauf, die Cathrin. Ihre Lebensmaxime: “Erst reinschauen, dann rausschauen”. Ja und Michael Flotho, der hat bestimmt einen Kurs in Fingerhaltung belegt. So wie er das rosa Nachrichten Blatt immer wieder zärtlich mit seinen Fingern berührt, das ist so sinnlich. Sein Tschüss am Ende der Sendung ist immer wieder neu. Mal kokett und mit einem Augenzwinkern, ein andermal überspitzt lachend. Da wartet man förmlich drauf. Verwirrung stiftet er auch noch. Einmal hat er eine Brille an dann wieder keine und keiner liest Nachrichten so betont vor wie er. Schrill!

Axel Walter ist da ja eher kühl. Ja, immer nett frisiert aber irgendwie distanziert. Dorothea Echte ist souverän. Nie werde ich ihren Blick vergessen als sie nach einer Nachricht, bei der es um Zechprellerei ging bei der ein Mann sich durch die Restaurants aß ohne zu bezahlen, sagte: “Als Grund gab der Mann an nicht kochen zu können!” Ja Dorothea, da habe ich genau gespürt was du da gerade gedacht hast. Sie nimmt sich schon seit Jahren vor, eines Tages mal eine Kochsendung zu moderieren oder wenigstens ein Gartenmagazin. Man ist ja mit so wenig zufrieden. Ach ja Nadya Luer, die Frische, die Spaß am Beruf hat. Das sieht man ihr echt an. Wenn sie mit Friedrich Moll moderiert, sieht man ihr an das sie mal wieder das kürzere Streichholz gezogen hat und mit Friedrich arbeiten muss. Raiko Thal hat oft schwarze Ringe unter den Augen. Das sieht man auch wenn er in der Maske war. Hin und wieder zieht es den “Gelegenheits-Zocker” auch an den Spieltisch zu einem Doppelkopf- oder Skatabend. Wird dann wohl immer sehr spät.

Ja das waren sie, die Jungs und Mädels von der Abendschau. Ich mag sie alle, da sie mir jeden Abend um 19:30 Uhr Berlin näher bringen. Immer etwas provinziell, aber das ist Berlin in einigen Teilen ja auch. Ohne die Abendschau würde mir etwas fehlen!

Weinprobe mit der Domina vom Mönchberg

Mayschoss von der Akropolis aus gesehenStrammen Marsches geht es auf den Mayschosser Mönchberg, das Anbaugebiet der Winzergenossenschaft Mayschoss-Altenahr. Unser Seminarleiter ist sehr sympathisch und hält sich nicht mit langen Geschichten auf. Knappes, informatives Hintergrundwissen über Anbau, Pflege und Lese des Weines sorgen für kurzweil beimDer Seminarleiter deutet und alle gucken Aufstieg zur Akropolis, einer Berghütte, in der uns ein köstliches kräftigendes Mahl gereicht wird. Der Ausblick von hier oben ist der Mühe wert. Runter geht es bekanntlich immer schneller und meine Waden werden immer härter. Unten angekommen steht uns nun die Weinprobe bevor. Doch zuvor bekommen wir noch den alten Weinkeller zu sehen. Der alte Weinkeller. Ganz schoen muffig hier untenSchön muffig riecht es hier unten und ein bisschen Patina klebt auch an den Wänden. Riesige Fässer stehen in Reih und Glied. Aber, wir gehen in einen schnörkellos verputztes Gewölbe mit einer Einrichtung aus den Achtziger Jahren. 13 Weine stehen auf der Liste und ich stöhne schon ob der Vielzahl. Wir fangen mit einem Riesling Qualitätswein QbA an, was soviel bedeutet wie, Wein aus einem bestimmten Anbaugebiet. Eben genau der Wein der auch im Supermarkt steht. Wir süffeln uns über halbtrocken und lieblich in die Stufe Edition. Ab hier wird es edler. Wir lernen hier, wie viele unterschiedliche Wein-Qualitätsstufen es gibt. Eher verwirrend als für den Meine Wenigkeit bei der WeinprobeKonsumenten durchschaubar. Beim Wein Ahr Domina Klassiker Qualitätswein trocken, geht ein Kichern durch die Runde. Albern. Da ich drei vier Weine weg gegossen habe, gespuckt wird hier nicht, bin ich noch relativ nüchtern. Bei Wein Nummer 10 richten sich meine Geschmacksrezeptoren zum ersten Mal auf und ich genieße diesen köstlichen Rebensaft. Auf dem Zettel notiere ich ein kleines Krönchen neben dem Wein. Bei Wein Nummer 13 bin ich ernsthaft angeheitert, lalle aber nicht und kann gerade laufen. Nach gut zwei Stunden, endlich, geht diese Reise durch die Weine der Winzergenossenschaft zu Ende. Jeder bekommt noch ein kleines Präsent in Form einer Mini-Rotweinflasche und es wird eifrig applaudiert. Die bereitgestellten Brotkörbe sind auchFelix und ich am Aussichtspunkt restlos leergefuttert und es macht sich allgemeiner Hunger breit. Also gleich rüber in die Saffenburg. Die frische Luft an der Oberfläche tut ihr Übriges. Ich bin definitiv beschwipst. In der Saffenburg haben wir dann noch sehr gut gegessen und den Abend schön ausklingen lassen. Ich bin allerdings auf Wasser umgestiegen, da ich keinen Wein mehr sehen, geschweige denn trinken konnte. Gut, Weinprobe habe ich jetzt auch hinter mich gebracht. Ein Erlebnis dem aber sicher kein zweites Folgen muss.

Mehdornsche Geschmacksverirrung

Rolling Horse

Meine Güte, der Mehdorn hat aber auch ein fiesen Geschmack, jedenfalls was Kunst angeht. Stellt er doch auf die nördliche Terrasse des Hauptbahnhofes die Skulptur „Rolling Horse“ von Jürgen Goertz auf. Beim Anblick wünsche ich mir, dass es sich gleich aus der Verankerung löst, aufs edle Granit knallt, knirschend erst über die Tische des Bierlokals rollt um dann die Treppen hinunter eiernt, sekundenschnell im Humboldthafen zu versinken. Ja, schön wäre es! Es sei von kaum zu überbietender Provinzialität, gar eine “Misshandlung des öffentlichen Raumes” so Herbert Mondry vom Berufsverband Bildender Künstler Berlins (BBK). Die Plastik am Hauptbahnhof „wirkt auf jeden kulturell Interessierten wie ein Schlag ins Gesichttönte der Vorsitzende. Da kann man nicht widersprechen! Die Presse Erklärung der Bahn: „Die Skulptur in Gestalt eines sich kreisförmig krümmenden Pferdes, das sich organisch mit einem Eisenbahnrad verbindet, besteht aus Edelstahl, Aluminium, Kunststoff, Glas und Stein. Das Monument symbolisiert kraftvoll Fortbewegung und Dynamik und dokumentiert zugleich die große Eisenbahntradition Berlins.
Ach was ?!

Nachtrag: Es hat auch noch ein Innenleben. Im Sockel befindet sich eine Kammer mit folgendem Inhalt.

Die Gruft

In vino veritas

21.06.2007 | 1 Kommentar | Gepostet in News, Unterwegs

BacchusMayschoss erwartet uns. In den hübschen Ort an der Ahr sind wir geladen um an einem Weinseminar teilzunehmen. Michael feiert seinen vierzigsten Geburtstag auf die etwas andere Art. Morgen Mittag geht es mit dem ICE nach Köln, dort übernachten wir, um am Samstag morgen nach Mayschoss aufzubrechen. Der Winzer führt uns dann durch seine Weinberge und wird uns hoffentlich interessantes Wissen vermitteln können. Am Ende stärken wir uns mit Rostbraten und Wein. Am Abend natürlich eine Weinprobe! Trinkt man diesen Wein eigentlich oder spuckt man ihn aus. Es ist ja eine Probe. Nach dem vierten Wein werde ich hoffentlich noch Unterschiede erkennen, wenn nicht gar angetrunken sein. Nicht, dass nach einer Woche eine Palette edelster Wein vor meiner Tür abgeladen wird. Im Rausch der edlen Tropfen unterschreibt man ja schnell mal eine Bestellung. Bacchus stehe mir bei! Am Sonntag vielleicht noch eine kleine Radtour an der Ahr entlang? Bis zum späten Nachmittag hätten wir Zeit. Dann geht es über Wuppertal zurück nach Berlin.

Der Hund blieb mir im Sturme treu….

20.06.2007 | 23 Kommentare | Gepostet in Da hingehen wo es weh tut, News

Mandy…der Mensch nicht mal im Winde! (Franz von Asissi) Soll ich darüber schreiben? Ja, denn es bewegt mich tief. Es ist schwer, sehr schwer. Ich schlafe schlecht, denke dauernd darüber nach. Im Alter von acht Wochen kam sie zu mir und bekam einen Namen, der im Laufe der Zeit für viel Heiterkeit sorgte: Mandy. Sie ist jetzt 15 Jahre bei mir. 15 lange treue Jahre in denen sie nichts ernsthaftes hatte, außer den Stich einer Biene auf ihrer Nase, nach der sie als kleiner Welpe schnappte. Aber ansonsten keinerlei Erkrankungen. Nichts. Bis vor ungefähr einem Jahr. Der kleine Knoten an ihrer Zitze nahm plötzlich große Ausmaße an. Sie hatte Ausfälle im Gleichgewichtssinn, heraus kam dann das es ein Tumor ist, der Zucker verursacht und auch für die Ausfälle verantwortlich ist. Cortison bekommt sie jetzt seit 3 Monaten und die Ausfälle haben aufgehört. Jetzt ist der Tumor durch die Haut gebrochen. Erst an einer Stelle dann auch an einer zweiten. Es blutet. Mit einer Antibiotischen Salbe versuche ich nun, das in den Griff zu bekommen. Meine Tierärztin sprach das Thema bereits an: irgendwann Einschläfern. Im Moment bin ich sehr unsicher, weil ich schlecht einschätzen kann ob sie schon Schmerzen hat. Ich hoffe den richtigen Zeitpunkt zu finden.

Ich merke, das es nicht mehr lange dauern wird. Einerseits will ich gar nicht darüber nachdenken, andererseits suche ich im Internet bereits nach Tierfriedhöfen. Man will vorbereitet sein. Was ich da so lese ich schon grenzwertig. Da gibt es Trauerredner, Särge, Grabpflege, Grabschmuck gar Grabsteine für Einzelgräber. Schrill und übertrieben meiner Meinung nach. Aber bitte, jeder wie er will.

Ich suche nur eine Wiese auf der mein Hund begraben wird. Einfach so in ihrer Decke eingewickelt. Die Gewissheit haben, dass sie nicht in einer Tierkörperbeseitigungsanlage verschwindet. Was man dort liest ist schon der blanke Horror: Das Ausgangsmaterial wird zunächst in Grob- oder Feinbrechern in ca. 50 g bzw. 20 g schwere Stücke zerkleinert……Kommt gar nicht in Frage! Auch ein Tier hat eine Würde.

Am Mauerradweg wird wieder geschossen

Golfbaelle

Auf der Radtour am nördlichen Mauerradweg bei Frohnau ist man seines Lebens nicht sicher. Durch elitären Sport wird man dort von kleinen Hartplastikbällen vom Rad geholt!

Sitzen verboten

18.06.2007 | 9 Kommentare | Gepostet in Berlin, Der Augenblick, News, Unterwegs

Sitzen verboten

Da hat sich aber jemand einen Scherz erlaubt!

Lachend davon gefahren

In Potsdam tobt ja die Schlacht um die Parkordnung der Gärten des Weltkulturerbes. Gewohnheitsrecht wird erbittert verteidigt. Dabei ist Rasen betreten verboten, Radfahren nur auf bestimmten Strecken erlaubt und Grillen wird mit 1500 Euro geahndet. Das man jetzt lachend gewaltätig wird, hat eine neue Qualität!

Irgendwie ich

17.06.2007 | Keine Kommentare | Gepostet in Berlin von unten, News

Wer hat denn da in meinen Gedanken gelesen! Wenn ich schon diese D&G Klamotten sehe! Für mich bedeutet das Dumm&Geil.

Wie Phönix aus der Asche

14.06.2007 | 6 Kommentare | Gepostet in Haushalt, Ich glotz TV, News

TestbildNa gut, dachte ich mir, lasse ich ihn reparieren. Er ist ja noch gar nicht so alt. Vier Jahre sind doch für einen Röhrenfernseher kein Alter. Also Fernsehdienst angerufen. Die kamen auch gleich und nach Schilderung des Vorfalls und erneutem Einschalten die Diagnose gestellt, Trafo tot. Zweihundert Euro soll das wieder flott machen kosten. Kurz abgewägt, für einen neuen Fernseher kein Geld, wenn neu dann willst du auch ein Plasma oder LCD Gerät und in dieser Größe garantiert unerschwinglich und irgendwie sehen diese riesigen Flach-Dinger in einer kleinen Wohnung ein wenig prollig aus, ja in einem Loft kommen diese Dinger bestimmt total schick aber in meiner bescheidenen Hütte, also Altgerät reparieren und auf bessere Zeiten, größere Wohnung hoffen. Somit erwarte ich heute zwischen 16:30 Uhr und 19:00 Uhr (das die keine festen Termine machen) meine Röhre zurück.

Die Walz im Zoo

Investigativer Journalismus.
Ein tierisches Stück Berlin!

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