Nehmen Sie sich Ihr Rad und setzten Sie sich in die S-Bahn 2 nach Blankenfelde und steigen Sie Lichtenrade aus. Dann rechts etwa 500 Meter die Prinzessinenstraße entlang noch durch ein kleines Wäldchen und schon stehen Sie am Stadtrand von Berlin. Also wirklich am Stadtrand. Man fasst es kaum…soweit reicht der Blick über die Felder auf denen gerade der Raps im satten Gelb blüht. Ich war es gar nicht mehr gewohnt den Blick in die Ferne schweifen zu lassen, so als Städter.
Wenn Sie schon mal da sind, dann nutzen Sie doch gleich den Mauerradweg, auf dem stehen Sie dann nämlich, der auf dem befestigten, also asphaltierten, ehemaligen Grenzstreifen verläuft. Diesen Weg empfiehlt es sich bis Teltow zu radeln. Der Mauerradweg ist sehr gut ausgeschildert und verspricht auf diesem Stück für 2 Stunden äusserst reizvolle Eindrücke! Uns hat die Tour ermuntert, weitere Streckenabschnitte des Maurerradweges zu erkunden.




… und mich erinnerst du daran, dass ich den mauerradweg auch schon lange mal erkundne wollte … das muss nun bald mal angegangen werden :-)
lg ulli
Ach ja, da bin ich geboren und aufgewachsen. Allerdings sah man in meiner Kindheit ne Mauer, wenn man die Prinzessinnenstrasse lang lief. Aber die hatte man ja immerhin hübsch angemalt. Später riß man die Mauer dann ab und ich bekam einen Job in Zehlendorf und radelte jeden Arbeitstag den Todestreifen (so hieß das eben damals wahrheitsgemäß noch) lang. Sehr, sehr schön.
Danke für die Anregung, vielleicht machen wir das dieses Wochenende auch mal.
@Ulli
lust zu dritt den weg ein stück zu fahren?
@suse
das ist ja interessant :-) wir haben uns gefragt: wie muss das gewesen sein, so nah an der mauer zu wohnen. immer dieses ding vor der nase zu haben. die grundstücke waren bestimmt sehr preiswert so nah am todesstreifen und heute total teuer ;-)
@ antiteilchen:
na – sehr gerne doch zu dritt (oder, wenn mein mann da sein sollte auch zu viert)! danke des angebots – meld doch gerne!
freu,
ulli