Frischer Knut

31.03.2007 | 9 Kommentare | Gepostet in Berlin, Haushalt, News, Zeitgeist

Aus einem Kommentar von Knuts Blog:

“Knut wird vom Knochen befreit und in der Mitte mit einem scharfen Messer eingeschnitten. Die feingeschnittene Zwiebel dünstet man in wenig Öl glasig, gibt die feingeschnittenen Pilze, welche vorher gedünstet wurden dazu und verkocht den Saft. Man würzt mit Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie. Die kleingeschnittene Innereien, die Erbsen und die Tomate werden zugegeben. Man brät alles zusammen ein wenig, setzt dann die Eier hinzu und nimmt es vom Gas. Diese Masse wird in die Fleischöffnung gefüllt, dann die Öffnung mit Rouladennadeln zugesteckt. Man erhitzt ein paar Löffel Öl und brät in diesem den gefüllten Knut an. Ist das Fleisch rundherum hellbraun gebraten, gießt man 0,1 l mit Wasser verdünnten Wein darauf, gibt eine halbierte Zwiebel hinzu, bestreut mit dem zerstampften Kümmel, Basilikum und Thymian. Zugedeckt wird weichgedünstet. Ist das Fleisch weich, wird es in der Röhre noch braungebraten, dann aus dem Bratensaft genommen, 1 Löffel Tomatenpüree zugegeben, mit wenig Weißwein abgeschmeckt und mit ein wenig Mehl eingedickt. Die durch ein Sieb gegebene Soße wird auf die auf einer Platte angerichteten Fleischscheiben gegossen und mit Kartoffeln und gedünstetem Kraut serviert.”

Plumpe Anmache

16:30 Uhr Tchibo Filiale am Potsdamer Platz. Ich bestelle ein/e Latte Macchiato. Servicekraft zu mir: Bekommen Sie Schokolade auf Ihre Latte?

Gelächter im Verkaufsraum.

Ein Nachruf

28.03.2007 | 4 Kommentare | Gepostet in Berlin, Da hingehen wo es weh tut, News

Yan Yan wollte nicht mehr. Sie hatte einfach die Schnauze voll. Selbstmord, da bin ich mir ganz sicher! Nach 22 Jahren der Begaffung hat sie wohl geahnt das Knut von nun an die Rolle des putzigen Bären übernimmt. Man selbst lag ja nur noch so im Käfig herum, vertrödelte die Zeit damit, die Langeweile zu ertragen. So ein Knut, so ein Energiebündel, das noch nicht weiss, dass sein Leben genau so entsetzlich langweilig werden wird, wie das Eigene, macht gerade für´s Publikum den Affen. Aber bald wird dieses putzige kleine Kerlchen recht groß und gefährlich werden und er wird auf diesem hässlichen Felsen leben müssen, wo man versucht so zu tun als sei es seine natürliche Umgebung. Er wird dem Zoo ein Umsatzplus verschaffen was leider dazu führen wird, dass diese Begaffungsanstalt für exotische Tiere weiterhin am Leben erhalten wird.

Vorbei die Zeiten als sie, neben Bao Bao dem zweiten Panda im Gefängnis, der Star des Zoos war. Sie überlässt das Feld auch ihrem asexuellen Artgenossen, der sie nie rannehmen wollte. Wer will sich schon im Zoo vermehren. Hinter Gittern. Die mögliche Brut sollten nicht das gleiche Schicksal erleiden.

So verstarb dann Yan Yan einsam und still an etwas was ihr quer im Magen lag. Ihr Tod verursachte nur soviel Aufmerksamkeit, wie wenn in Köln eine Bratwurst geplatzt wäre. Ob es Gram war oder die Gewissheit das ihre Zeit vorbei ist, wir werden es nicht erfahren. Bao Bao wird ihr sicherlich schnell folgen, zwar hatte er keine Lust auf Sex mit ihr, aber zumindest war da etwas 12 Jahre im Nebenkäfig welches das gleiche Schicksal zu ertragen hatte. Jetzt ganz allein, wird er wohl schnell merken, dass die Zeit der Pandas im Zoo einfach vorbei ist. Der neue Star, Knut, verkauft sich einfach viel zu gut.

Wir sehen ob ihr Baby hören kann.

27.03.2007 | Keine Kommentare | Gepostet in Berlin, Gesundheit, News, Unterwegs

Auf den Punkt gebracht

Eine gelungene Werbung der Charité!

Next tschänch on plätform tree

26.03.2007 | 6 Kommentare | Gepostet in News, Unterwegs

Lachen im ICE, als ein altgedienter Bundesbahn-Beamte die nächsten Reise- und Anschlussmöglichkeiten in Englisch darbietet und einem auch noch in dieser Sprache zu Kaffee und Kuchen einlädt. Man merkt deutlich das er diese Sprache nie lernen wollte!

Mit dem Kaffee-Röster in die alte Heimat

22.03.2007 | 2 Kommentare | Gepostet in News, Unterwegs

Das Tchibo-Ticket will abgefahren werden. Berlin-Düsseldorf mal wieder aber diesmal durch eine freudige Schenkung eines Upgrade-Ticket in der ersten Klasse! Sanft werde ich im breitem Sitz dahin rasen, ohne Gedränge ohne Geschrei. Zurück dann wieder Holzklasse. Bis Montag herrscht im Blog also Funkstille.

Schwule Wohnkultur 10

20.03.2007 | 11 Kommentare | Gepostet in News, Schwule Wohnkultur, Schwules

Schwule haben Geschmack, sehen toll aus und richten sich trendig ein! So die weitverbreitete Meinung. Das es herbe Ausnahme gibt, fällt mir immer wieder beim Besuch diverser Dating-Kataloge auf. Hier nun frische Bilder aus den schwulen Dating-Portalen dieser Welt die wir lieber nie gesehen hätten! Diesmal: Freizeit – einfach mal abhängen!

Einfach mal abhaengen Ein Stepper, ein Trimm dich Rad im Hintergrund und was für den Ruecken. Entspannung pur

Schufa Eintrag

19.03.2007 | 2 Kommentare | Gepostet in Berlin, Fragen des Alltags, News

Schulden

Hat Berlin eigentlich einen Eintrag bei der Schufa ?

Polizeilich verboten!

16.03.2007 | 1 Kommentar | Gepostet in Berlin, News, Unterwegs

HeizoellagerraumIch habe mich einmal auf ein verlassenes Gelände in Moabit gewagt und ein paar Bilder eingefangen. Mutig durch den Zaun geschlüpft und versucht die Stimmung einzufangen. So ganz alleine auf dem Gelände machte mir dann doch schon ein ziemlich mulmiges Gefühl. Mehr Bilder gibt es hier.

Frisch aufgepumpt

13.03.2007 | Keine Kommentare | Gepostet in Berlin, News, Unterwegs

Nun, schönes Wetter! Da zieht es mich hinaus mit meinem Drahtesel. Des Rades Räder frisch aufgepumpt, geht es auf die erste Radtour 07. Ich bleibe in der Stadt. Durch den Tiergarten (mit lässigem Radeln über die Löwenbrücke) zum Charlottenburger Tor und dann an der Spree entlang bis zum Charlottenburger Schloss. Gut ausgebauter Radweg, noch wenig Spaziergänger unterwegs, das Tempo kann also erhöht werden. Unverständlich warum nach dem Schloss nicht das gesamte Spreeufer weiter befahrbar ist?!

Der Schaukasten des Grauens

Der Schaukasten des GrauensWer einen Spaziergang durch Berlin-Mitte macht, sollte mal in die Glinkastraße einbiegen und dort an der Botschaft der Koreanischen „Demokratischen“ Volksrepublik eine kleine Pause einlegen. Ein Schaukasten präsentiert da „Den Vater des Volkes“ den schrillen Kim Jong Il. Im ausgehängten Text von seinen geknechteten Untertanen als leuchtender Stern und aufgehende Sonne gepriesen, zeigt sich der Diktator auch auf allerhand Bildern die entlarvender nicht sein könnten. Meist Sonnenbebrillt und mit Lackschuhe an den Hacken, das schüttere Haar über den Hinterkopf toupiert, schenkt der „Führer“ mal hier mal dort seine Aufmerksamkeit den devot blickenden Untertanen. Sein bitterarmes Volk, das mitunter um zu überleben, einen Brei aus Gräsern, Laub, Kiefernadeln essen muss, ist vollkommen von der Außenwelt abgeschottet.

Die gute Ute

Auf “Anfrage” hat nun Ute “Der-Scheck-heiligt-die-Mittel” Ohoven bekannt gegeben, dass ihr Ende letzten Jahres ziemlich rabiat in Paris die Handtasche geklaut wurde. Na sowas! Die Charity- und Society-Lady war mit Limousine und Chauffeur unterwegs, als man vom Motorrad aus die Scheibe ihrer Edelkarosse einschlug und ihr das modische Accessoire quasie mit einem Schnitt chirurgisch vom Arm trennte. Sie erlitt leichte Verletzungen an der Hand.

Frau Ohoven erlag erst kürzlich einem Ohrenleiden, welches ausgelöst wurde durch einen Skandal 2005 um ihre jährliche Unesco-Gala im Neusser Swisshotel, bei dem der Manager der Veranstaltung in die eigene Tasche gewirtschaftet haben soll, was sich aber als haltlos erwies. Trotzdem fiel die Gala 2006 aus. Nun jetzt dieser zweite erschütternde Schlag mit dem Täschchen! Frau Ohoven philosophisch: “Die Krankheit und der Überfall, das waren zwei harte Prüfungen. Es ist, als würden sie eine Brille mit neuem Blick aufgesetzt bekommen: Sie können besser Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, haben einen geschärften Blick für Menschen um sie herum. Und worüber ich selbst gestaunt habe: Sie gewinnen an Gelassenheit und Unabhängigkeit durch solche Lektionen zur eigenen Endlichkeit und Bedeutung.”

Ach was?! Gut das Sie das jetzt gelassen sehen. Nach all den rauschenden Festen, dem Absahnen von Spenden bei der High Society die ihr Gewissen beruhigen will, den 25 Millionen die Sie aufopfernd zusammen gebettelt haben, Ihren kleinen Fauxpas zb. wenn Sie für herzzerreissende Kinderbilder vor Ort posieren und dabei Chanel tragen, tut ein wenig Einsicht Not.

Aber Nein, sie tut es schon wieder. Am 12. Mai findet die Gala im Kölner Maritim Hotel statt. Böse Zungen behaupten, in Neuss wolle man sie nach den Vorkommnissen 2005 nicht mehr haben.

Containern

Die Wegwerfgesellschaft ans Licht gezerrt! Schau hier und hier!

Der Fernsehturm gehört allen!

7.03.2007 | 2 Kommentare | Gepostet in Berlin, News, Unterwegs, Werbung, Zeitgeist

Der FernsehturmDie Deutsche Telekom will ihre “Deutsche Funkturm GmbH” verscherbeln zu dem auch der Berliner Fernsehturm gehört. Das weckt Begehrlichkeiten bei Werbeträgern. Die Ingeborg die für Stadtentwicklung in dieser schönen Stadt zuständig ist sieht das Problem genauso wie ich. Jeden Monat ein neuer Werberummel am Fernsehturm nervt nicht nur, sondern sieht auch noch scheisse aus! Der üble Magenta Fussball war ja der beste Beweis. Der Fernsehturm gehört uns und wir wollen ihn werbefrei!

Die bizarre Welt der Puppensammlerinnen

PuppeDa hat sich doch der HSE 24 Sender ins Berliner DVB-T Netz geschlichen. Des Mittags zappe ich so durch die TV-Landschaft und bleibe bei der HSE 24 „Puppenstube“ hängen. Die etwas entrückte goldgelockte Barbara Steinberger (Abitur 1,0 studierte Jura und Medizin sowie Germanistik und Romanistik und verkauft jetzt Plastikpuppen im Fernsehen) bietet hier zum Teil, täuschend echt aussehende kitschige Puppen feil. Etwas infantil werden hier die Püppchen (manche gar mit Menschenhaar und bis zu 140 Euro teuer) anhand ihrer Bewegungsmöglichkeiten vorgestellt (auf TV Präsentation klicken). Frau Steinberger lässt sich gar zu der Frage herab, was dieses entzückende Stück Plastik wohl hinter ihrer Silikon-Vinyl Stirn so denkt?! Eine Zuschauerin wird per Telefon live in die Sendung geschaltet. Hörbar über 60 Jahre beschreibt sie eine Situation aus ihrem Leben mit den Puppen: Im Bus kam eine Frau auf mich zu um das „Baby“ zu sehen. Als sie näher kam, bemerkte sie das es eine Puppe war. Die sehen heutzutage ja so lebensecht aus!

Hallo, da fährt eine 60 jährige mit ihren Puppen Bus?! Kann sie ja wenn es ihr Spaß macht, nur denke ich mir, was ist das für eine Welt, diese Puppensammlerinnen Welt. Sind diese in Polyvinylchloridgepressten Puppen Kinderersatz? Beschäftigungstherapie? Was bringt erwachsene Frauen dazu, sich Pulks von Puppen anzuschaffen, sie wie echte Kinder auszustaffieren, daheim auf dem Sofa zu drapieren und sie zu vermenschlichen?

Grusel!

Photo: Photocase/kallejipp

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