Kunst und Propaganda
Das Deutsche Historische Museum zeigt in seiner Ausstellung Kunst und Propaganda im Streit der Nationen 1930-1945 einen überraschend gelungenen Einblick in die politisch-propagandistische Symbolik aus dem Bereich der bildenden bzw. angewandten Künste der Staaten Italien, Sowjetunion, Deutschland und den USA in einer deutlichen Gegenüberstellung. Die mit rund 400 Exponaten kurzweilig gestaltete Schau ist in gut zwei Stunden zu durchlaufen und mit dem zu empfehlenden Audio Guide kann man sich in die einzelnen Themenbereiche sehr gut vertiefen.
Hitler, Stalin, Mussolini und Roosevelt stehen sich gleich zu Anfang mit ihren Portraits gegenüber. Geschickt sind hinter den Bildnissen, Themenboxen zu den vier Ländern installiert, die sich im Laufe der Ausstellung fortsetzen und einen kurzen Einblick in die Bereiche „Von Mensch und Gesellschaft“ „Von Arbeit und Aufbau“ und „Bilder zum Krieg“ vermitteln. Zeitgleich zur Ausstellung läuft im Zeughaus Kino die Internationale Filmreihe Film und Propaganda die einen Blick in die verschiedenen Formen der politisch-propagandistischen Nutzung des Films gewährt.
“Kunst und Propaganda im Streit der Nationen 1930-1945” Eine Ausstellung des Deutschen Historischen Museums 26.1 – 29.4. 2007
Wechselausstellung in der Ausstellungshalle von I. M. Pei
Hinter dem Gießhaus 3 10117 Berlin-Mitte Tel.: 030 – 20304-444 Täglich geöffnet 10-18 Uhr Eintritt: 4,- €
am 29. Januar 2007 um 14:10 Uhr.
Bei “2. Bilder der Staatsführer” gibt es in der QT-Anim. eine Serie von drei Bilderm im (glaub ich) kubistischen Stil, drüber steht Italien.
Weiß man, von wem die sind?
am 29. Januar 2007 um 17:05 Uhr.
Ich habe da Fotos gemacht von einer Serie. Ich glaube sie ist die, die du meinst. Kann die hier in den Kommentaren aber nicht posten. Schreib mich doch mal an und ich schick sie dir. Wer der Künstler ist, weiss ich allerdings nicht.
am 30. Januar 2007 um 00:03 Uhr.
Hört sich sehr interessant an, diese Ausstellung. Auch in der heutigen Zeit, als Kontrastpukt sollte immer ein Auge auf die Propagandamechanismen geworfen werden.
am 30. Januar 2007 um 14:17 Uhr.
@rafael
Sie ist auch sehr interessant. Ob man Propaganda heutezutage wirklich erkennt? Schon Goebbels wusste leider: Gute Propaganda erkennt man nicht.
am 4. Februar 2007 um 15:54 Uhr.
Kunst und Propaganda…
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