Grün und blau

Wo geht es langDer Eintritt in das Land der Köstlichkeiten ist für 12 Euro zu haben. Gleich in der ersten Halle auf der Grünen Woche, schwappt mir die Milch entgegen. Milch, Milchshakes, Yoghurts, Eis zu kleinen Preisen und eines wird gleich klar: Es ist zum Bersten voll hier. In den drei Folge Hallen präsentieren sich dann die einzelnen Bundesländer so, wie man es von ihnen erwartet. Schon macht sich nasal die Tierschau Halle bemerkbar. Pferde, Kühe, Bullen, Ziegen, Schafe, Schweine, Hasen, Hühner alles da, nur die Tiere machen irgendwie den Eindruck als ob ihnen dieses Begaffen und vor allem die Geräuschkulisse gehörig auf die Nerven geht. Sie vergraben ihre Köpfe in den Ecken ihrer Boxen. Vielleicht liegt es auch daran das ihre Artgenossen in der gleichen Halle geschmort, gegart, gegrillt und verspeist werden.

Mini Häppchen aller Art werden einem beim Schlendern durch die Gänge entgegen gereicht. Hier mal eine Litauische Wurst dort einmal ein Käse aus der Ukraine. Nach all den Häppchen dürstet einem. Wie gut das sich die Wein Halle anschließt. Es wimmelt nur so von Messe-Personal und gleich wird man zur Weinprobe eingeladen, man kredenzt mir erst die im Preis günstigen. Ich rümpfe beim dargebotenen Französischen Wein die Nase und man glaubt einen Weinkenner vor sich zu haben. Schon bietet man die hoch preisigen Weine feil. Ich komme auf den Geschmack und trinke mich so durch den Australischen Kontinent und lasse mir dann die Visitenkarte des Unternehmens reichen. Nein, bestellen möchte ich heute nicht, danke. Beim Aufstehen bemerke ich das die Proben es in sich haben, wenn man sich so durch trinkt kommt ganz schön was zusammen. Mir fällt das grelle, enthemmte Lachen der anderen Probanden auf, die schon saßen als ich kam und jetzt immer noch sitzen und probieren. Davon sind einige definitiv betrunken. Ich schaukele beschwingt der Hauhaltsgeräte Halle entgegen. Gemüseschneider, Massagestühle und Whirlpools von gigantischen Ausmaßen bleiben links und rechts liegen. Die Blumen Halle ruft.

Enttäuschung macht sich in mir breit. Die Blumen Halle hat die Größe eines Tennisplatzes und ja, sie ist hübsch. Hier und da etwas Blühendes. Das soll also der Publikums Magnet der Messe sein! Weiter in die „proBierhalle“
Hier wird wieder einmal gesoffen, eindeutig. Danke, der Wein wirkt noch nach und ich durchschreite die Halle mit großen Schritten. Aha, 1000 Biersorten gibt es in Deutschland erkenne ich noch in den Augenwinkeln, bevor ich die letzte Halle erreiche.
Die angebotene Belgische Praline stopfe ich auch noch in mich hinein und suche dann den Ausgang.
Fazit: Nächstes Jahr nicht wieder!

Erkennen sie den Jesus im Kaese Hmmm...Fleisch Was es nicht alles gibt

Ein Kommentar zu “Grün und blau”

  1. KalleNo Gravatar

    Schade, dass es kein Bild von der Blumenhalle gibt…etwas Grünes tut bei dem Schnee gut, aber dafür entschädigt das letzte *fg. Kann man dem Verein beitreten, oder durch eine Samenspende unterstützen?

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