Koyaanisqatsi

KoyaanisqatsiLeben im Ungleichgewicht. In der Sprache der Hopi Indianer heisst dieser Zustand Koyaanisqatsi. So lautet auch der Titel des Dokumentarfilms von Godfrey Reggio aus dem Jahr 1982. Ein beeindruckendes Werk voller sinnlich aufwühlender Bilder und faszinierender Musik von Philip Glass, das mich tief berührt hat. Staunend reist man in 82 Minuten durch unsere Welt die wahrlich im Ungleichgewicht ist. Das Tempo des Films wechselt von Zeitlupe zu Zeitraffer und zeigt auf irrwitzige Weise wie wir Menschen versuchen uns die Erde untertan zu machen. Auch mehr als zwanzig Jahre nach seinem Erscheinen hat der Film an Aktualität nichts verloren. Botschaft des Films ist die Langsamkeit zu würdigen und die Natur, sowohl die eigene als auch die äußere, nicht zu vergessen.

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4 Kommentare zu “Koyaanisqatsi”

  1. UlliNo Gravatar

    koyaanisqatsi war damals als er rauskam ein für mich sehr verstörender film, vor allem wegen der bilder (weniger wegen der großartigen glass-musik) - siet vielen jahren hat er (inzwsichen als dvd) einen ehrenplatz in meiner favoriten-ecke…
    lg ulli

  2. antiteilchenNo Gravatar

    Alle Jahre schau ich ihn mir an um mir wieder bewusst zu machen wie verrückt diese Welt im Grunde doch ist.

  3. RalfNo Gravatar

    Den Muss ich mir Wohl anschauen - klingt irgendwie Familiär… Mich hat der Film Baraka sehr beeindruckt - anscheinend ist die Koya-Trillogy der Vater davon

  4. antiteilchenNo Gravatar

    Vielen Dank Ralf für diesen Hinweis zum Film Baraka! Die Szene mit der Menschenmasse die sich im Takt bewegt, ich glaube es sind Indios, hat mich schon immer fasziniert nur wusste ich nie zu welchem Film sie gehört.

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