Werden wir Blogger vereinnahmt

28.10.2006 | 3 Kommentare | Gepostet in News, Websites

Blogger: Diese äussern sich nur über Dinge, über die sie Bescheid wissen, die sie aus eigener Anschauung kennen; sie schreiben klug, engagiert, aber stets um Objektivität bemüht, unvoreingenommen, unbestechlich, finanziell unabhängig. Die NZZ macht sich Gedanken.

Die Sau

28.10.2006 | 1 Kommentar | Gepostet in Ich glotz TV, News, Werbung

Harald Schmidt synchronisiert jetzt die Sau im Werbespot vom Media Markt. Wie tief kann man sinken?

Schwule Wohnkultur 2

28.10.2006 | 3 Kommentare | Gepostet in News, Schwule Wohnkultur

Neue frische Bilder aus der Welt der Homo-Profile. Präsentationen und Räumlichkeiten die wir lieber nie gesehen hätten!

!! !

Pleix

27.10.2006 | Keine Kommentare | Gepostet in News, Websites

PleixInteressante Kunst-Videos gibt es auf der Seite von Pleix Films. Pleix ist eine Community von digitalen Künstlern die in Paris ansässig ist. In Film Sometimes explodiert ein Hochhaus in Zeitlupe, bei E-Baby wird ein virtuelles Baby umsorgt und bei Birds, gleich das erste Video….aber seht selbst.

Anklage wegen versuchten Mordes in 37 Fällen

27.10.2006 | Keine Kommentare | Gepostet in Berlin, Events, News, Unterwegs

Wir waren ja auf der Eröffnungsveranstaltung des neuen Hauptbahnhofes. Nach dem Spektakel auf dem Nachhauseweg, kamen wir auch an die Stelle wo Minuten vorher dieser Wahnsinnige wild umhergestochen hat. Nicht auszudenken, ein wenig weiter vorne gewesen zu sein.

BVV

27.10.2006 | Keine Kommentare | Gepostet in News

Meiner ist jung, sogar der jüngste Bürgermeister in Berlin. Gestern war die konstituierende Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung (BVV). Matthias Köhne von der SPD ist also der neue Bürgermeister. Übrigens, der Typ von den Republikanern, die ja bedauerlicherweise einen Sitz in der BVV-Pankow geholt haben, sass am Katzentisch in der äussersten rechten Ecke. Wie passend! Ich musste anfangs im Saal nach im suchen aber sein Haarschnitt hat ihn verraten.

Was denkt mein Hund

27.10.2006 | Keine Kommentare | Gepostet in News, Zeitschriften

Die zeitschrift DOGSIm Moment wohl an den großen Wurf, der dank Scheinschwangerschaft nicht zustande kommen wird. Die Frage stellt sich aber auch das neue Magazin “dogs” vom Guner+Jahr Verlag. Das Magazin berichtet unter anderem, dass “Auf seine Art jeder Hund ein geborenes Model ist”. Mein Hund bestimmt nicht. Sie ist zu dick, haart fürchterlich und kokst nicht, dreht sich ständig weg, wenn man sie mal ablichten will. In den Medien News des Verlages ist übrigens zu vernehmen an wen sich das Blatt wenden soll: “Zielgruppe sind (nicht nur) Hundebesitzer mit gehobenem gesellschaftlich-wirtschaftlichem Status.” Das bedeutet man ist zwischen 40 und 59 Jahre alt, hat ein Studium mit Abschluss, ist verheiratet und hat ein Einkommen von 3000 Euro oder mehr. Man wohnt im eigenen Haus, hat 3 oder mehr PKW, nutzt das Internet und schützt auch noch die Umwelt. Ich werde also definitiv nicht zum Leserkreis dieser Zeitschrift gehören, obwohl ich das Internet nutze und soweit möglich die Umwelt schone! Nur merkwürdig das sich ein so zielgerichtetes Medium auf eine Partnerschaft mit dieser selten dämlichen Sendung von VOX “Deutschland sucht den Superhund” einlässt, wo Vierbeiner als Casting Opfer herhalten müssen. Die dort ausgewählten zwölf Hunde ziehen mit ihren Besitzern für mehrere Wochen in ein Trainingscamp bei Berlin. Da müssen sie dann für eine Modenschau üben, beim Intelligenztest wohl zählen lernen, beim Foto-Shooting gut posen oder Ablenkungsparcours über sich ergehen lassen. Am Ende winken dann 10.000 Euro und eine Titelstory in dogs. Da kann man nur hoffen, eine nicht zu identifizierende Strassengrabenmischung zeigt den Edel Zucht Kläffern was eine gute Genmischung ist!

Das Kabel bringt den Sonnenschein

25.10.2006 | 2 Kommentare | Gepostet in Berlin, Haushalt, Ich glotz TV, News

TrafficSo lautete in den Achtzigern ein Werbespruch der Deutschen Bundespost. Ob der graue Kasten von der Telekom an meiner Strassenecke nun endlich diese Funktion bekommt? T-Home Complete Basic heisst das Angebot und würde mir eine VDSL Leitung mit 25 Megabit bescheren dazu eine VDSL Flatrate und 60 TV Programme im Basis-Paket. Zur Zeit zahle ich für DSL und DSL-Flat sowie Telefonanschluss 49,- Euro. Beim neuen Paket zahle ich dann 71,- Euro. Für 20,- Euro mehr im Monat eine superschnelle Verbindung und endlich vernünftiges Fernsehen, da ich ja mit meinem DVB-T so meine Schwierigkeiten habe. Der nötige Receiver mit eingebauter 80 GB Festplatte würde einmalig 99,- Euro kosten. Zur Zeit ist die Einrichtung des Pakets durch einen Servicetechniker kostenlos!

Eigentlich ist die Telekom mit ihren innovativen Techniken bisher immer am Anfang sehr teuer gewesen. Diesmal scheinen sie begriffen zu haben das man eine neue Technik nur dann erfolgreich schnell vermarkten kann, wenn auch die Preise stimmen. Oder liegt es an dem Wettbewerb der wohl auch auf dem VDSL Markt herrschen wird. Bevor ich mich für das neue Produkt entscheide, schlafe ich noch mal drüber. Aber 20,- Euro mehr ist wirklich nicht die Welt.

Seufz

25.10.2006 | 7 Kommentare | Gepostet in News

Irgendwie renne ich seit Tagen so lustlos rum. Kann mich zu nix aufraffen oder so richtig begeistern. Obwohl das herbstliche Wetter zurzeit alles andere als deprimierend ist, ahne ich doch schon den fürchterlichen Berliner Winter. Mir graust vor diesem Grau. Wie hässlich wie kalt wie abweisend kann dann diese Stadt manchmal sein. Ich denk mal wieder an Dinge die noch gar nicht eingetreten sind.
Zum anderen ist mein Hund scheinschwanger. Ja sowas gibt es auch bei Hündinnen. Sie sondert Milch ab und scharrt ihre Spielzeugtiere um sich herum als ob es Welpen wären. Ein leidvoller Anblick und sie ist extrem anhänglich und nervös. Das Spielzeug habe ich ihr erstmal abgenommen, der Tierarzt sagte mal, durch diese Ersatzwelpen leide sie noch mehr. Also weg damit in den Schrank und abgewartet bis das arme Ding sich wieder besinnt.

Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

21.10.2006 | 9 Kommentare | Gepostet in Ausstellungen, News, Unterwegs

Gedenkstaette HohenschoenhausenWir besuchten das Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen. Unser Guide begrüsste uns, sagte gleich, dass spektakuläre Ausstellungsstücke hier nicht zu sehen sind. Hier geht es um das Subtile, dass sich Vorstellen wie man Menschen, die sich in der ehemaligen DDR gegen den Staat richteten, sei es mit Gedankengut, Ausreisewillen oder die sich einfach nicht „anpassen“ wollen, physisch und vor allem psychisch gefoltert wurden. Ich sage bewusst gefoltert obwohl unser Guide, der selbst 5 Monate in Hohenschönhausen inhaftiert war, von Misshandlung sprach. Denn das was ich dort sah, was man den Häftlingen angetan hat, wie man versucht hat sie zu brechen, das war Folter!

Gang mit VerhoerzimmerZuerst ging es ins sogenannte U-Boot, so genannt weil es fensterlose, bunkerartige Zellen sind, mit einem Eimer für die Notdurft, die im Keller des alten Hauptgebäudes liegen. Meist mit bis zu 10 Menschen belegt oder Einzelzellen die so klein sind, dass man sich beim schlafen nicht ausstrecken kann. Schon in der Nachkriegszeit folterten die Sowjets hier. Danach die Stasi. Die Verhöre fanden vor allem Nachts statt und waren oft von körperlicher Gewalt begleitet. Schlafentzug, stundenlanges Stehen im Wasser, meist mit nackten Füssen oder ganz nackt, so wurden die Gefangenen zu Geständnissen gezwungen. Diese Zellen wurden dann Ende der 50er Jahre aufgegeben, da ein Neubau entstanden war und man „bessere“ Methoden entwickelt hatte um von Menschen Geständnisse zu erzwingen.

Im Neubau dann Zellen mit Pritschen Stuhl Tisch Schränkchen Waschbecken Toilette. Hört sich human an, doch für solchen „Luxus“ mussten die Gefangen schlimmes erleiden. Sie durften nur auf dem Rücken schlafen mit gekreuzten Armen, drehte sie sich in der Nacht um, wurde sie sofort geweckt. In einer VerhoerzimmerNacht bis zu 15-16 mal. Ständig wurde das Licht ein und wieder aus geschaltet. Sie wurden nicht mit dem Namen angeredet sondern nur mit ihrer Zellennummer, sie durften nicht lesen nicht umhergehen, sie mussten den ganzen Tag auf dem Stuhl sitzen und nichts tun. Niemand redete mit ihnen. Man holte sie zu Verhören ab, die in ihrer Art so menschenverachtend waren das mir auf dem Weg durch das Gefängnis und bei den Erklärungen fast übel wurde und ich am Ende des Rundgangs froh war wieder frische Luft atmen zu können und die Sonne wieder sah. Was dort geschah darf nicht vergessen werden.

Die Peiniger können heutzutage nicht belangt werden. Sie handelten nach den Gesetzen der ehemaligen DDR. Ich konnte es kaum fassen, dass dieses erst möglich wurde, weil es so im Einigungsvertrag steht. Ich empfehle jeden einmal diese zweistündige Führung mitzumachen. Man erfährt viel wie perfide die Stasi war, die sich Schild und Schwert der Partei nannte.

Gedenkstätte Hohenschönhausen
Genslerstraße 66
13055 Berlin

Öffentliche Führungen für Einzelbesucher: Montag bis Freitag, 11.00 und 13.00 Uhr Samstag und Sonntag, stündlich zwischen 10.00 und 16.00 Uhr

Eintritt: 3,00 Euro – Jeden Montag freien Entritt.

Prekär

20.10.2006 | 2 Kommentare | Gepostet in News, Politik

Die Unterschicht ist entdeckt und heisst ab sofort Prekariat. Dann weiss die Unterschicht nicht , wenn man über sie redet, dass man über sie redet!

Aus der Traum

19.10.2006 | 13 Kommentare | Gepostet in Berlin, Berlin von unten, News, Politik

Berlin ist nicht arm genug!

Bekanntmachung

18.10.2006 | 3 Kommentare | Gepostet in Berlin, Haushalt, News

Thermometer.jpgHiermit und vor aller Welt gebe ich bekannt: Am 18.10.2006 um 15:45 Uhr hat meine Heizsaison begonnen! Aufgrund kalter Füsse und einem kräftigen Schaudern habe ich mich entschlossen meine Heizung in Betrieb zu setzen. Vorerst nur im Wohnzimmer! Die diesjährige Rückzahlung von 150,- Euro Heizkostenvorauszahlung spornt mich an, wieder sparsam mit der Fernwärme umzugehen. Haben mir doch die zusätzlichen Euronen meinen Amsterdam Besuch versüsst. Drei Häuser weiter sah ich gestern den Kohlehändler säckeweise Kohle in den Keller schleppen. Es gibt in Berlin noch mehr als 80.000 Wohnungen mit Kohleöfen! Erst das Raufschleppen der Kohle in die Wohnung dann das Anzünden mit Anmachholz, immer schön Kohle nachlegen, später die Asche entsorgen. Was bin ich froh das ich nur am Thermostat drehen muss!

Protectosil geschützt

18.10.2006 | 2 Kommentare | Gepostet in Berlin, Haushalt, News

Meine mit Protectosil geschuetzte HausfassadeWie hässlich war doch die Außenfassade meines Wohnhauses. Schon als der Makler mir das Haus zeigte, dachte ich das sieht ja aus wie in der Bronx. Doch wenn man drin ist, sieht man es ja nicht mehr, dachte ich. Die Räumlichkeiten überzeugten mich und ich zog ein. Heute nun ein Trupp junger Männer die sich eifrigst an der Fassade zu schaffen machte. Gesandstrahlt, gestrichen und mit Protectosil geschützt, um wieder jungfräulich farbenfrisch das Auge zu erfreuen, steht sie nun da. Übrigens genau das Protectosil, das für viel Aufregung im Streit ums Holocaust Mahnmal sorgte. Man fragte sich damals, ob es schicklich sei, das Anti-Graffiti-Mittel von Degussa, zum Schutz der Stelen zu verwenden. Der Grund für die Skrupel: Eine Firmentochter Degussas, Degesch, hatte in der NS-Zeit das Gas Zyklon B hergestellt, mit dem in den Gaskammern Millionen Juden umgebracht wurden.

Dieses Protectosil klebt jetzt also an unserer Fassade und soll helfen die Jungs von der Sprayer-Fraktion die Lust am Gemäuer zu nehmen. Mal schauen wie lange es dauert bis das erste ihrer Zeichen (Tag genannt) gesetzt ist. Übrigens waren die jungen Männer die die Fassade wieder hergerichtet haben, einem ziemlich starken Feinstaub ausgesetzt beim entfernen der „Kunstwerke“. Nicht nur das die Sprayer für Sachschäden verantwortlich sind, nein irgendwann wohl auch für die Lungenerkrankung derjenigen die diesen Mist wieder entfernen müssen! Die Diskussion über Graffiti im Hauptstadtblog ist übrigens interessant zu lesen.

Das digitale Auge

17.10.2006 | 3 Kommentare | Gepostet in Der Augenblick, News, Unterwegs, Websites

Canon EOS 400DEiner meiner teuren digitalen Spielzeug Träume. Die Canon EOS 400D. Habe heute in den einschlägigen Multimedialen Großkaufhäusern mal einen Preisvergleich zu der digitalen Spiegelreflexkamera gestartet. Bei „Geiz ist Geil“ 849 Euro. Bei „Ich bin doch nicht blöd“ 849 Euro. Bei „Medi Max“ 849 Euro. Da ist Preislich ja ein unglaublicher Wettbewerb. Definitiv zu teuer für meinen schlanken Geldbeutel! Bleibe ich also bei meiner kleinen Digitalkamera. Sie leistet mir gute Dienste. Nur bei bestimmten Ideen, die ich habe, komme ich an die Grenzen der Kamera. Ich sehe manchmal Dinge, Situation, Motive auf meinen Streifzügen durch Berlin, die durch eine gute Kamera mit Objektiv einfach besser eingefangen werden könnten. Aber, es bleibt bei Schnappschüssen, wobei einige meiner Meinung nach gelungen sind.

      • Kulturtipp