Bärenzwinger
Ich hasse es, wenn Tiere eingesperrt werden. Zoos sind für mich, neben Zirkusse und Kinder-Pony-Reiten auf Jahrmärkten, daß Schlimmste was man Tieren antun kann. Wie ich heute sehen musste gibt es im Köllnischen Park am Märkischen Museum in Berlin-Mitte seit 1939 einen Bärenzwinger in dem momentan 3 Braunbären leben. Der Park ist frei zugänglich. Eingesperrt auf wenige Quadratmeter hocken sie da und gehen ab und an immer im Kreis. Ein bisschen Grün und einen Autoreifen als Spielzeug sowie ein kleines Schwimmbecken gibt man ihnen. Viel zu wenig Platz für solche Tiere. Ein trauriger Anblick.
Das sie auf diesem kleinen Raum auch noch ihre Notdurft verrichten müssen ist schon erbärmlich. Wahrscheinlich sind sie schon tausendfach auf Fotos gebannt, sind ja so putzig diese Bärchen. Ausgestellt zum Begaffen, als lebendes Symbol der Stadt Berlin. Ich finde, dieser Zwinger ist ein Relikt des vergangenen Jahrhunderts und gehört schnellstens abgeschafft! Da die Bären in freier Wildbahn wohl kaum noch überleben würden sollte man sie in ein großes Gehege geben wo sie den Rest ihres Lebens wenigstens noch etwas Freiheit genießen können.
am 28. September 2006 um 21:36 Uhr.
Gleicher Meinung, ich hasse Zoos ebenfalls.
am 28. September 2006 um 22:34 Uhr.
Meine Entscheidung, nie mehr einen Zoo zu besuchen, fiel schon in der Kindheit, ich war 12 Jahre alt. Im Duisburger Zoo sah ich schreckliche Zustände. Immer wieder viel zu kleine Gehege oder Käfige für die Tiere. Apathische Tiere. Delphine in winzigen Becken. Zwei Weiße Wale eingepfercht in ein Becken so groß wie ein Pool den man im Garten stehen hat. Tiere gehören in ihren natürlichen Lebensraum. Wenn man sie studieren will, muss man sich dort hin begeben!